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Münzsatz der Kaiserzeit unter Wilhelm I. (1871-1888)

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  • Originale: Geld der Reichsgründung
  • Drei Metalle: vom Pfennig bis zur Mark
  • Blisterkarte: mit historischen Bildern
Artikel-Nr: 2260511
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BeschreibungTechnische Daten

Originale aus dem Kaiserreich · Wilhelm I.

Was auf einer Mark stehen mussSechs Münzen,1 Pfennig bis 1 Mark.

Münzsatz der Kaiserzeit, Wilhelm I.: 1, 2 und 5 Pfennig und 1 Mark aus dem Satz

Wert, Jahr, Reichsadler und ein Buchstabe für die Prägestätte: Das alles schrieb ein Gesetz vor. Der Satz vereint sechs Münzen von 1 Pfennig bis 1 Mark auf einer Karte.

Was das Gesetz vorschreibt

Wert, Jahr, Adler und ein Buchstabe

Für die Mark und die kleineren Münzen legte das Münzgesetz von 1873 fest, was auf ihnen steht:

„tragen auf der einen Seite die Werthangabe, die Jahreszahl und die Inschrift »Deutsches Reich«, auf der andern Seite den Reichsadler und das Münzzeichen“

Münzgesetz vom 9. Juli 1873

Die Münzen von 1 Mark bis 1 Pfennig waren im ganzen Reich einheitlich.

1/6 Taler Preußen, Rückseite mit dem Wert

Vor der Mark

Im Gesetz: ein Sechstel Taler, eine halbe Mark

Das Münzgesetz von 1873 ließ Silbermünzen deutschen Gepräges zu einem Sechstel Taler als halbe Mark annehmen und zu einem Drittel Taler als eine Mark.

Zum Sechstel Taler

20 Mark Preußen, Wilhelm II., Rückseite mit Reichsadler und Wert

Das Gold der Mark

Das Gold des Kaiserreichs

Zwanzig und zehn Mark in Gold, 900/1.000: Ein Zwanzigmarkstück wiegt 7,96 Gramm, davon sind 7,17 Gramm Feingold.

Zu 20 Mark in Gold

Die Mark in Silber

Die Silbermark in der Hand

Als Silbermünzen schrieb das Münzgesetz von 1873 Stücke zu fünf, zwei und einer Mark vor, dazu zu fünfzig und zwanzig Pfennig. Aus einem Pfund Feinsilber sollten 100 Einmarkstücke entstehen, so hat eine Mark 5 Gramm Feinsilber.

„Niemand ist verpflichtet, Reichssilbermünzen im Betrage von mehr als zwanzig Mark …“

Gemeint ist: Silbermünzen musste niemand für Beträge über 20 Mark annehmen.

Münzgesetz vom 9. Juli 1873

Die halbe Mark heißt im Gesetz Fünfzigpfennigstück: 400 Stück aus einem Kilogramm Feinsilber, also 2,5 Gramm Silber je Stück.

Das Dreimarkstück gibt es seit einem Gesetz von 1908. Es trat an die Stelle des Vereinstalers, der seit 1907 verboten war, und enthält 15 Gramm Feinsilber.

1/2 Mark, Wertseite im Eichenkranz
20 mmHalbe Mark
1 Mark, Wertseite im Eichenkranz
24 mmEine Mark
3 Mark, Rückseite mit Reichsadler und Wert
33 mmDrei Mark
3 Reichsmark 1925, Wertseite mit 3 REICHS MARK im Eichenkranz

Rentenmark und Reichsmark

Seit 1924 die Reichsmark

Das Münzgesetz vom 30. August 1924 führte die Reichsmark ein; im Oktober 1924 kam sie neben der Rentenmark in Umlauf, eins zu eins.

Zu 3 Reichsmark 1925

Reichsmark 2026, 1 Unze Silber, Wertseite

Unsere Prägungen

Was unsere Prägungen aufgreifen

Unsere Prägungen tragen den Schriftzug 1 Reichsmark oder 1 Mark im Eichenkranz. Sie sind neu geprägt, keine Reichsmark von damals und kein Zahlungsmittel des Reichs.

Zur Reichsmark 2026

Auf einen Blick

Art
Satz aus Originalen
Epoche
Kaiserreich
Herrscher
Wilhelm I.
Stückzahl
6 Stück
Inhalt
1 Mark, 50, 10, 5, 2 und 1 Pfennig
Verpackung
Blisterkarte

Angaben nach unseren Produktdaten, den Münzgesetzen und dem Foto. Jahrgang und Münzzeichen Ihres Stücks können vom Foto abweichen.

Original und Neuprägung

Links eine Mark aus dem Kaiserreich, rechts unsere Prägung aus 1/200 Unze Feingold, die DEUTSCHES REICH und 1 MARK im Eichenkranz aufgreift.

Die eine war Geld im ganzen Reich, die andere ist neu geprägt: zwei Stücke, ein Bild.

Jedes Zeichen auf einer Mark hat seinen Grund.

Wie die Mark entstand: das Gold des Kaiserreichs

Münzsatz der Kaiserzeit unter Wilhelm I. – sechs Originale einer Gründerepoche

Mit diesem Set halten Sie ein greifbares Stück deutscher Geschichte in den Händen: sechs originale Kursmünzen aus der Regierungszeit von Kaiser Wilhelm I. (1871–1888), dem Reichsgründer und ersten Deutschen Kaiser, der zugleich König von Preußen war. Geprägt auf Grundlage der Reichsmünzgesetze von 1871 und 1873, dokumentieren diese Stücke die Geburt der ersten gemeinsamen deutschen Währung in Mark und Pfennig – ein Meilenstein der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Diese sechs Münzen erwarten Sie

Das Set vereint die komplette Bandbreite des damaligen Kleingeldes – vom rötlichen Kupfer über das helle Kupfer-Nickel bis hin zum edlen Silber:

  • 1 Pfennig – Bronze, 2,0 g, 17,5 mm (Jaeger 1)

  • 2 Pfennig – Bronze, 3,33 g, 20 mm (Jaeger 2)

  • 5 Pfennig – Kupfer-Nickel, 2,5 g, 18 mm (Jaeger 3)

  • 10 Pfennig – Kupfer-Nickel, 4,0 g, 21 mm (Jaeger 4)

  • 50 Pfennig – 900er Silber, 2,78 g, 20 mm (Jaeger 7/8)

  • 1 Mark – 900er Silber, 5,56 g, 24 mm, mit Eichenkranz (Jaeger 9)

Alle Werte tragen auf der Wertseite den Schriftzug „DEUTSCHES REICH“, den jeweiligen Nennwert und den Jahrgang, auf der Rückseite den majestätischen Reichsadler. Die frühen Prägungen dieser Ära zeigen den kleinen Adler mit großem Brustschild – ein typisches Erkennungsmerkmal der Jahre unter Wilhelm I., das erst ab 1891 vom größeren Adler abgelöst wurde. Die abgebildeten Jahrgänge wie 1874 und 1876 versetzen Sie unmittelbar in die Frühzeit des jungen Kaiserreichs.

Ein Kaiserreich im Aufbruch

Nach der Reichsgründung 1871 wurde mit der Mark erstmals eine einheitliche Währung für ganz Deutschland geschaffen und damit das Flickwerk der vielen Landeswährungen überwunden. Die kleinen Nominale von 1 Pfennig bis 1 Mark waren das Geld des Alltags – das Geld des „kleinen Mannes“ auf dem Wochenmarkt ebenso wie im Kontor. Sie wurden reichsweit einheitlich gestaltet und trugen, anders als die Gold- und Silbermünzen der einzelnen Bundesstaaten, kein Herrscherporträt, sondern allein den Reichsadler. So wanderten diese Stücke durch unzählige Hände – in einer Epoche, in der Deutschland zur Industrienation aufstieg und Erfindungen wie das Automobil die Welt veränderten.

Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überdauert – doch auch die schlichten Kurs- und Silbermünzen des Kaiserreichs erzählen vom Vertrauen in beständige Werte.

Für Sammler und Liebhaber der Geschichte

Diese Umlaufware kommt im authentischen, gebrauchten Erhaltungsgrad – jede Münze trägt die Spuren ihres jahrzehntelangen Umlaufs und damit ein Stück gelebter Geschichte. Erhaltungsgrade und Jahrgänge fallen dabei naturgemäß unterschiedlich aus, was den individuellen Charakter jedes Sets ausmacht. Geliefert wird das Ensemble dekorativ in einer hochwertigen Blisterkarte, die mit historischen Abbildungen und Hintergründen zur Epoche von Kaiser Wilhelm I. und Reichskanzler Bismarck gestaltet ist.

Warum dieses Set überzeugt

  • Sechs Originalmünzen aus der Zeit des Reichsgründers Wilhelm I.

  • Drei Metalle vereint: Bronze, Kupfer-Nickel und 900er Silber

  • Greifbares Zeugnis der deutschen Währungs- und Wirtschaftsgeschichte

  • Idealer Einstieg in das beliebte Sammelgebiet Deutsches Kaiserreich

  • Schöne Geschenkidee für Numismatiker und Geschichtsinteressierte

Ob als Grundstein einer Sammlung oder als greifbares Erinnerungsstück an eine prägende Epoche – dieser Münzsatz verbindet historischen Reiz mit dem stillen, beständigen Wert echter Edelmetalle. Sichern Sie sich ein authentisches Zeugnis der deutschen Kaiserzeit, das die Faszination einer ganzen Ära in nur sechs Münzen bündelt.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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