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Kettner Edelmetalle

Kronen Österreich Gold

Ein Kaiser und drei Könige.

100 Kronen 1915 aus Österreich, Vorderseite: Kopf Kaiser Franz Josephs I. nach rechts, rundherum seine lateinischen Titel, unter dem Hals die Signatur ST. SCHWARTZ100 Kronen 1915 aus Österreich, Rückseite: gekrönter Doppeladler mit Wappenschild, oben C CORONAE MDCCCCXV, unten 100 COR. und 1915

Österreich‑Ungarn führte 1892 die Krone ein, Dänemark schon 1873. Beide prägten sie in Gold, mit dem Kopf ihres Herrschers.

10 Gold Kronen Österreich
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20 Gold Kronen Österreich

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Österreich: 10, 20 und 100 Kronen

Ein Gesicht in drei Größen.

Franz Joseph I. regierte fast 68 Jahre, von 1848 bis 1916. Das Porträt auf diesen drei Münzen schuf der Medailleur Stefan Schwartz, sein Name steht klein unter dem Hals.

Die 100 Kronen kamen erst 1908 dazu, zum 60. Regierungsjubiläum des Kaisers.

Im echten Größenverhältnis. Die Münze Österreich prägt alle drei bis heute als amtliche Nachprägung: die 10 Kronen mit 1912, die 20 und 100 Kronen mit 1915.

Dänemark: 20 Kroner

Drei Könige aus einer Familie.

Die dänischen Zwanziger zeigen Großvater, Sohn und Enkel: Christian IX., Frederik VIII. und Christian X.

Kopenhagen zwischen 1890 und 1900: die Börse mit ihrem gedrehten Turm am Kanal, davor Segelschiffe, eine Brücke und ein weiter Platz
Kopenhagen zwischen 1890 und 1900: die Börse am Kanal, in der Regierungszeit Christians IX.
  1. 20 Kroner aus Dänemark, Vorderseite mit dem Kopf von König Christian IX.

    Großvater

    Christian IX.

    König von 1863 bis 1906

  2. 20 Kroner aus Dänemark, Vorderseite mit dem Kopf von König Frederik VIII.

    Sohn

    Frederik VIII.

    König von 1906 bis 1912

  3. 20 Kroner aus Dänemark, Vorderseite mit dem Kopf von König Christian X.

    Enkel

    Christian X.

    König von 1912 bis 1947

„Europas Schwiegervater“

So nannte man Christian IX. Aus seinen Kindern wurden:

Frederik
König von Dänemark
Alexandra
Königin des Vereinigten Königreichs
Dagmar
Kaiserin von Russland
Wilhelm
als Georg I. König von Griechenland
20 Kroner Christian IX., Rückseite: sitzende Frauengestalt mit Zepter und Wappenschild, links ein Delfin, rechts eine Ährengarbe, oben 20 KRONER
Auf der Rückseite seines Zwanzigers sitzt Mor Danmark, die Verkörperung Dänemarks, mit Zepter und Wappenschild. Links zu ihren Füßen springt ein Delfin, rechts hinter dem Schild steht eine Ährengarbe.

1873 und 1892

Die Krone kam zweimal.

Ihr Name kommt vom lateinischen „corona“. Lange vorher hießen schon Münzen so, die eine Krone im Bild trugen. Im 19. Jahrhundert wurde die Krone zweimal zur neuen Währung, und beide Male löste Gold das Silber ab.

20 Kroner aus Dänemark, Rückseite: gekröntes Reichswappen mit Wappenmantel, darunter 20 KRONER

Kopenhagen

20 Kronen aus Österreich, Rückseite: gekrönter Doppeladler, oben XX CORONAE MDCCCCXV, unten 20 COR. und 1915

Wien

Der Name steht auf dem Gold: KRONER in Kopenhagen, CORONAE in Wien. Auf der Wiener Münze steht auch das Jahr zweimal, oben als MDCCCCXV, unten als 1915.
So wurde umgerechnet
Land und JahrUmrechnung
Dänemark18731 Rigsdaler2 Kronen
Schweden18731 Riksdaler1 Krona
Norwegen18751 Speciedaler4 Kronen
Österreich‑Ungarn18921 Gulden2 Kronen

Dänemark, Schweden und Norwegen bildeten eine Münzunion. Ihre Kronen hatten denselben Goldwert, und die Münzen jedes Landes galten in allen dreien.

Quellen: Danmarks Nationalbank, Norges Bank, Store norske leksikon, Reichsgesetzblatt Nr. 126/1892, Wien Geschichte Wiki

Gleicher Name, anderes Gewicht

Aus einem Kilo Gold.

Die Münzgesetze legten fest, wie viele Münzen aus einem Kilogramm Feingold entstehen. Für die Zwanziger hieß das: 124 Stück in Skandinavien, 164 Stück in Österreich‑Ungarn.

Skandinavien1873124 Stücke zu 20 Kronen aus einem Kilogramm Feingold
Österreich‑Ungarn1892164 Stücke zu 20 Kronen aus einem Kilogramm Feingold

Eine skandinavische Krone enthielt deshalb rund ein Drittel mehr Gold als eine österreichische: 0,403 statt 0,305 Gramm.

Man sieht es den Münzen an. Der dänische Zwanziger misst 23 mm und enthält 8,06 g Feingold, der österreichische 21 mm und 6,10 g.

Quellen: Reichsgesetzblatt Nr. 126/1892, Artikel IV; norwegisches Gesetz über das Geldwesen vom 17. April 1875, § 2; Store norske leksikon

Die Krone blieb.

In Österreich folgte 1925 der Schilling. Der Name aber lebt weiter, in fünf Währungen Europas.

  • kroneDänemark und Norwegen
  • kronaSchweden
  • krónaIsland
  • korunaTschechien

Gold aus derselben Zeit:

Deutsches Kaiserreich Dukaten
Quellen: Reichsgesetzblatt Nr. 126/1892 (Rechtsinformationssystem des Bundes), Wien Geschichte Wiki, Münze Österreich, Oesterreichische Nationalbank, Österreichisches Biographisches Lexikon, Danmarks Nationalbank, Norges Bank, Store norske leksikon, Den Store Danske, MoneyMuseum Zürich, DR, Encyclopaedia Britannica, Lovdata. Bilder: der Opernring in Wien und die Börse in Kopenhagen, Photochrome, entstanden zwischen 1890 und 1900, Library of Congress, Photochrom Print Collection (ohne bekannte Rechtebeschränkung).

Wer eine Goldkrone aus dem alten Österreich in der Hand hält, hält ein Stück europäischer Geschichte: das Profil von Kaiser Franz Joseph I., der 68 Jahre lang ein Vielvölkerreich regierte, geprägt in warmem, leicht rötlichem Gold. Die Kronen zählen zu den beliebtesten historischen Anlagegoldmünzen Europas – günstig im Aufgeld, reich an Geschichte und bis heute in großer Stückzahl verfügbar. Dieser Ratgeber beleuchtet Herkunft, Stückelungen, Motiv, Feingehalt, steuerliche Behandlung und die Frage, warum gerade diese Kurantmünzen bei Sammlern wie Anlegern so gefragt sind.

Historische österreichische Goldkronen mit rötlich-goldenem Farbton auf dunkelblauem Samt, eine Münze aufrecht mit Doppeladler-Relief
Die charakteristische rötliche Tönung der Goldkronen entsteht durch die Kupferbeimischung der 900er-Legierung.

Geschichte der Goldkronen aus dem Kaiserreich Österreich

Die Geschichte der Kronen-Währung beginnt mit einer Währungsreform: 1892 löste die Krone in Österreich-Ungarn den Gulden ab und führte die Monarchie an den internationalen Goldstandard heran. Die Krone war damit die erste moderne Goldwährung der Donaumonarchie und sollte Handel und Kredit auf ein stabiles metallisches Fundament stellen.

Auf den Münzen erscheint Franz Joseph I., der 1848 im Alter von 18 Jahren den Kaisertitel übernahm und bis zu seinem Tod 1916 regierte. Er war zugleich Apostolischer König von Ungarn und König von Böhmen – ein Herrscher, dessen langes Wirken die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts prägte und der als Ehemann der Kaiserin Elisabeth (Sisi) bis heute im kollektiven Gedächtnis lebt. Das Ende seiner Regentschaft war überschattet vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Die Goldkronen wurden nicht nur in Österreich, sondern auch im ungarischen Reichsteil ausgegeben, wo die Währung als corona beziehungsweise korona bezeichnet wurde. Geprägt wurden sie in Wien – jener Prägestätte, die als Münze Österreich bis heute Bestand hat und später auch die Schilling- und Euro-Münzen herstellte. Ein umfassenderer Überblick zu den Ausgaben dieser Epoche findet sich im Sortiment der Münzen des deutschen Kaiserreichs, die aus derselben Zeit des Goldstandards stammen.

Stückelungen: 10, 20 und 100 Kronen im Überblick

Die österreichischen Goldkronen erschienen in drei Nennwerten, die sich in Gewicht, Feingewicht und Format deutlich unterscheiden. Alle drei tragen einen einheitlichen Feingehalt von 900/1000, also 90 Prozent Gold und 10 Prozent Kupfer.

  • 10 Kronen – das kleinste Format mit 3,387 g Gesamtgewicht und einem Feingewicht von rund 3,05 g Gold. Ideal für den Einstieg und für Anleger, die auf kleine, gut teilbare Einheiten setzen.
  • 20 Kronen – die meistgehandelte Stückelung mit 6,775 g Gesamtgewicht und etwa 6,09 g Feingold. Ein ausgewogenes Verhältnis aus Goldwert und niedrigem Aufgeld.
  • 100 Kronen – die imposanteste Ausgabe mit 33,875 g und rund 30,48 g Feingold, nahe an einer vollen Unze. Beliebt bei Anlegern, die größere Goldmengen kompakt bündeln möchten.

Die kleineren Nennwerte lassen sich bei Bedarf leichter wieder veräußern, während die 100 Kronen den niedrigsten Preis pro Gramm bietet. Wer die Kronen mit einer klassischen Bullionmünze vergleichen möchte, findet im Wiener Philharmoniker das moderne Pendant aus derselben Prägestätte – allerdings mit 999,9er-Feingold statt der historischen Legierung.

Technische Daten der Stückelungen

Nennwert Gewicht Feingewicht Feinheit Durchmesser
10 Kronen 3,387 g 3,045 g 900 19,0 mm
20 Kronen 6,775 g 6,090 g 900 21,1 mm
100 Kronen 33,875 g 30,480 g 900 37,0 mm

Motiv und Design: Kaiserbild und Doppeladler

Das Design der Goldkronen erzählt vom Selbstverständnis einer Monarchie. Die Vorderseite zeigt das Porträt Franz Josephs I. im Profil – unverwechselbar durch den vollen Backenbart, das rasierte Kinn und den zielstrebigen Blick. Auf den 10-Kronen-Stücken trägt der Kaiser einen Lorbeerkranz, ein Sinnbild antiker Herrschaftswürde.

Die Rückseite ziert der österreichische Doppeladler, das habsburgische Wappentier mit zwei Köpfen und einer gemeinsamen Krone darüber, auf der Brust das Landeswappen. Darunter erscheint die Jahreszahl. Der leicht angehobene, fein gepunktete Münzrand schützt das Relief vor Abnutzung – ein Detail, das auch andere historische Prägungen wie die Goldmark des Kaiserreichs auszeichnet.

Wer den Doppeladler betrachtet, sieht mehr als ein Wappen – er sieht das Symbol eines Reiches, das ein halbes Dutzend Völker unter einer Krone vereinte.

Die typische rötliche Tönung des Goldes ist kein Zufall: Sie stammt von der Kupferlegierung, die dem Gold beigemischt wurde. Diese Verbindung aus 90 Prozent Gold und 10 Prozent Kupfer macht die Münze härter und widerstandsfähiger – entscheidend, weil die Kronen zu Kaisers Zeiten tatsächlich als Zahlungsmittel zirkulierten. Denselben Effekt zeigt der Krügerrand aus Südafrika, dessen rötlicher Schimmer ebenfalls einer Kupferbeimischung verdankt ist.

Nachprägungen und die Jahreszahl 1915

Ein Punkt sorgt bei Einsteigern oft für Verwirrung: Die allermeisten heute erhältlichen Goldkronen tragen die Jahreszahl 1915 – obwohl sie deutlich später hergestellt wurden. Es handelt sich um offizielle Nachprägungen der Münze Österreich, die den letzten regulären Prägejahrgang der jeweiligen Stückelung als festes Datum übernehmen.

  • Die 10 Kronen wurden regulär von 1892 bis 1912 geprägt, als Nachprägung bis 1992.
  • Die 20 Kronen liefen regulär bis 1915, als Nachprägung bis 1989.
  • Die 100 Kronen erschienen erst 1908 zum 60-jährigen Regierungsjubiläum und wurden als Nachprägung bis 1988 hergestellt.

Diese amtlichen Neuprägungen sind vom Original in Gewicht, Feingehalt und Motiv nicht zu unterscheiden und werden als Handelsgoldmünzen behandelt. Der reguläre Prägejahrgang lässt sich an ihnen nicht ablesen – für den Anlagewert spielt das keine Rolle, da sich der Preis allein über den Goldgehalt errechnet. Wer echte, jahrgangsgenaue Umlaufstücke sucht, wird eher im Bereich historischer deutscher Goldmünzen oder anderer Sammlerprägungen fündig. Als kompakter Wert stehen die Kronen dem klassischen Dukaten aus derselben Region nahe.

Kurantmünzen als Anlage und Krisenschutz

Bei den Kronen handelt es sich um klassische Kurantmünzen – Münzen, die einst als vollwertiges Zahlungsmittel im Umlauf waren und deren Wert sich in erster Linie über das enthaltene Edelmetall definiert. Als Zahlungsmittel spielen sie heute keine Rolle mehr, wegen ihres hohen Goldgehalts werden sie im Handel aber bereitwillig angekauft.

Für Anleger sind sie aus mehreren Gründen interessant: Der Preis pro Gramm fällt bei historischen Kurantmünzen oft niedriger aus als bei modernen Bullionmünzen, das Aufgeld über den reinen Materialwert bleibt gering. Weil kein makelloser Sammlerzustand gefordert ist, ist auch die Lagerung unkompliziert – viele bewahren größere Bestände schlicht in Kapseln, Tuben oder Kassetten auf. Passendes Zubehör findet sich unter Münzkapseln und Münzkassetten.

Warum historische Goldmünzen gefragt sind

Kurantmünzen verbinden einen greifbaren Goldwert mit historischem Charakter. Gerade in unsicheren Zeiten schätzen Anleger physisches Gold in kleiner, teilbarer Form – ein Gedanke, der sich auch in den Krisenschutzpaketen wiederfindet.

Wer Kronen primär als Wertspeicher betrachtet, ordnet sie in den breiten Rahmen der Anlagegoldmünzen ein. Für den Vermögensaufbau in Etappen bieten sich ergänzend Sparplan-Produkte an, während sich der Bestand mit klassischen Barrenformaten aus dem Bereich Goldbarren abrunden lässt.

Steuerliche Behandlung und Kaufkriterien

Goldkronen gelten als Anlagegold im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. Anlagegold ist in Deutschland gemäß §25c UStG von der Umsatzsteuer befreit – ein wesentlicher Vorteil gegenüber vielen Silbermünzen. Zusätzlich gilt: Wird physisches Gold länger als ein Jahr gehalten, ist ein etwaiger Veräußerungsgewinn nach der einjährigen Spekulationsfrist einkommensteuerfrei. Diese Angaben sind allgemeine Informationen und ersetzen keine steuerliche Beratung.

Beim Kauf lohnt der Blick auf einige Kriterien:

  1. Feingewicht statt Nennwert – entscheidend für den Wert ist der Goldgehalt in Gramm, nicht der aufgeprägte Kronen-Betrag.
  2. Zustand – bankübliche, saubere Stücke mit klar erkennbarem Motiv sind gefragter als stark abgegriffene Umlaufmünzen.
  3. Aufgeld – der Aufschlag auf den reinen Goldwert sollte im Verhältnis zum Materialwert stehen; hier punkten die Kronen traditionell.
  4. Echtheit – geprüfte Ware aus etabliertem Handel gibt Sicherheit über Gewicht und Feingehalt.

Kettner Edelmetalle prüft alle Münzen sorgfältig, sodass die ausgelieferten Stücke gut erhalten sind und die Motive klar zur Geltung kommen. Wer sein Portfolio international breiter aufstellen möchte, findet mit dem Vreneli aus der Schweiz oder dem britischen Sovereign weitere historische Goldmünzen mit vergleichbarem Charakter und niedrigem Aufgeld.

Häufig gestellte Fragen zu Goldkronen

Warum tragen fast alle Goldkronen die Jahreszahl 1915? +

Die meisten heute gehandelten Kronen sind offizielle Nachprägungen der Münze Österreich. Sie übernehmen als festes Datum den letzten regulären Prägejahrgang – bei den 20 und 100 Kronen ist das 1915. Der tatsächliche Herstellungszeitpunkt liegt oft Jahrzehnte später und lässt sich am Stück nicht ablesen.

Welchen Feingehalt haben österreichische Goldkronen? +

Alle drei Stückelungen bestehen aus einer 900er-Legierung, also 90 Prozent Gold und 10 Prozent Kupfer. Die Kupferbeimischung macht die Münzen härter und verleiht ihnen den charakteristischen rötlichen Goldton.

Welche Stückelung eignet sich am besten? +

Das hängt vom Ziel ab. Die 20 Kronen sind der meistgehandelte Klassiker mit ausgewogenem Verhältnis aus Goldwert und Aufgeld. Die 10 Kronen bieten eine kleine, gut teilbare Einheit, während die 100 Kronen den niedrigsten Preis pro Gramm liefern und größere Goldmengen kompakt bündeln.

Sind Goldkronen von der Umsatzsteuer befreit? +

Ja. Als Anlagegold sind die Kronen in Deutschland gemäß §25c UStG umsatzsteuerbefreit. Nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr ist ein etwaiger Veräußerungsgewinn zudem einkommensteuerfrei. Es handelt sich um allgemeine Hinweise ohne Anspruch auf steuerliche Beratung.

Wer ist auf den Goldkronen abgebildet? +

Auf der Vorderseite ist Kaiser Franz Joseph I. von Österreich im Profil zu sehen, auf den 10 Kronen mit Lorbeerkranz. Die Rückseite zeigt den habsburgischen Doppeladler mit dem Landeswappen. Franz Joseph regierte von 1848 bis 1916 und war der Ehemann der Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sisi.

Gab es die Kronen-Währung auch außerhalb Österreichs? +

Ja. Innerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie war die Krone auch im ungarischen Reichsteil gültig, dort unter der Bezeichnung corona beziehungsweise korona. Die Goldkronen dienten reichsweit als vollwertiges Zahlungsmittel auf Basis des Goldstandards.

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