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Münzsatz der Freien und Hansestadt Hamburg (Notgeld-Satz 1923 | 4 Mz.)

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  • Echte Originale: heute gesuchte Stücke
  • Staatswappen: mit zwei Löwen
  • Blisterkarte: mit Stadtgeschichte
Artikel-Nr: 22610006
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BeschreibungTechnische Daten

Weimarer Republik · Hamburg

Was auf dem Notgeld stehtNotgeld aus Hamburg, 1923.

Notgeld aus Hamburg, 1923, 1/2 Million Mark, Vorderseite
Notgeld aus Hamburg, 1923, 1/2 Million Mark, Rückseite

Notgeld aus Hamburg, 1923, 1/2 Million Mark, Vorderseite

Im August 1923 gab die Stadt Hamburg eigenes Notgeld aus. Auf diesem Stück stehen NOTGELD, 1/2 MILLION MARK und AUGUST 1923, auf der Rückseite das Hamburger Wappen.

Auf dem Stück

Wert, Bild und Herkunft

Auf der einen Seite stehen NOTGELD, der Wert und AUGUST 1923, auf der anderen das Hamburger Wappen und FREIE UND HANSESTADT HAMBURG.

Notgeld

Notgeld aus Hamburg

Dazu kamen Verrechnungsmarken der Hamburgischen Bank von 1923, geprägt mit Genehmigung des Senats, so steht es auf ihrer Rückseite.

  • Notgeld aus Hamburg, Seite mit dem Hamburger WappenHamburger Wappen
  • Verrechnungsmarke der Hamburgischen Bank von 1923 zu 1/100Verrechnungsmarke, 1/100

Das Münzzeichen

Ein Buchstabe für die Prägestätte

Auch das Hamburger Notgeld trägt einen Buchstaben, auf dem Foto ein J.

Das Münzzeichen auf dem Foto
3 Reichsmark 1925, Wertseite mit 3 REICHS MARK im Eichenkranz

Rentenmark und Reichsmark

Seit 1924 die Reichsmark

Das Münzgesetz vom 30. August 1924 führte die Reichsmark ein; im Oktober 1924 kam sie neben der Rentenmark in Umlauf, eins zu eins.

Zu 3 Reichsmark 1925

20 Mark Preußen, Wilhelm II., Rückseite mit Reichsadler und Wert

Das Gold der Mark

Das Gold des Kaiserreichs

Zwanzig und zehn Mark in Gold, 900/1.000: Ein Zwanzigmarkstück wiegt 7,96 Gramm, davon sind 7,17 Gramm Feingold.

Zu 20 Mark in Gold

1 Mark, Silber, Wertseite im Eichenkranz

Die Mark in Silber

Die Silbermark in der Hand

Eine Mark hat 5 Gramm Feinsilber, 900/1.000, und misst 24 Millimeter. Silbermünzen musste niemand für Beträge über 20 Mark annehmen.

Zur 1 Mark in Silber

Reichsmark 2026, 1 Unze Silber, Wertseite

Unsere Prägungen

Was unsere Prägungen aufgreifen

Unsere Prägungen tragen den Schriftzug 1 Reichsmark oder 1 Mark im Eichenkranz. Sie sind neu geprägt, keine Reichsmark von damals und kein Zahlungsmittel des Reichs.

Zur Reichsmark 2026

Auf einen Blick

Art
Notgeld
Epoche
Weimarer Republik
Stückzahl
4 Stück
Inhalt
1/2 Million Mark, 200.000 Mark und zwei Verrechnungsmarken
Verpackung
Blisterkarte

Angaben nach unseren Produktdaten und der Prägung.

Original und Neuprägung

Links 3 Reichsmark von 1925 mit dem Wert im Eichenkranz, rechts unsere Unze, die den Schriftzug 1 Reichsmark im Eichenkranz trägt.

Jedes Zeichen auf einer Mark hat seinen Grund.

Wie die Mark entstand: das Gold des Kaiserreichs

Hamburg 1923: Geld aus dem Jahr, in dem die Mark zerbrach

Es gibt Münzen, die erzählen von Königen. Und es gibt Münzen, die erzählen von einem Sommer, in dem ein Brot am Abend das Vielfache dessen kostete, was es am Morgen gekostet hatte. Der Münzsatz der Freien und Hansestadt Hamburg gehört zur zweiten Sorte. Er versammelt originale Notprägungen aus dem August 1923 – ausgegeben in einer Stadt, die auf dem Höhepunkt der Hyperinflation kurzerhand ihr eigenes Kleingeld schuf, weil das Geld des Reiches längst nicht mehr nachkam.

Wappen, Löwen und ein Nominal, das sprachlos macht

Die Vorderseite der großen Notmünzen zeigt das prachtvolle Hamburger Staatswappen: die dreitürmige Burg, gehalten von zwei aufgerichteten Löwen, umlaufend die Legende FREIE UND HANSESTADT HAMBURG. Darunter das Münzzeichen J der Hamburgischen Münze. Die Rückseite verzichtet auf jede Zier – sie nennt nur das Wort NOTGELD, den Wert und den Monat: AUGUST 1923. Nüchterner lässt sich eine Währungskatastrophe kaum in Metall fassen.

Die Nominale dieses Zeitzeugen-Satzes

  • 200.000 Mark, August 1923 – Notmünze der Hansestadt, Aluminium, rund 23 mm Durchmesser
  • ½ Million Mark, August 1923 – Aluminium, rund 27,8 mm, Auflage etwa 2 Millionen Stück
  • 1/100 Verrechnungsmarke – Hamburgische Bank von 1923 A.G., rund 20,3 mm
  • 5/100 Verrechnungsmarke – rund 22,8 mm, Umschrift „GEPRÄGT MIT GENEHMIGUNG DES SENATS“
  • 1/10 Verrechnungsmarke – wertbeständiges Notgeld der Hansestadt

Das Rohgewicht des Sets beträgt 6,4 g. Geliefert wird die Zusammenstellung in einer aufwendig bebilderten Blisterkarte mit historischen Erläuterungen. Es handelt sich um echte Umlaufware in unterschiedlichen Erhaltungsgraden – von sehr schön bis vorzüglich reicht das übliche Spektrum solcher Stücke. Die kleinen Kratzer und Griffspuren sind kein Makel, sondern der Beweis: Diese Marken lagen in den Händen von Marktfrauen, Hafenarbeitern und Kaufleuten.

Papiergeld verglühte 1923 binnen Stunden. Was blieb, war das Vertrauen in reale Werte – eine Lektion, die Gold als älteste Währung der Menschheit seit Jahrtausenden erteilt.

Hamburgs eigener Weg: die „Dollar-Schatzanweisungen“

Der Senat hielt die vom Reich vorgesehenen Prägungen für zu teuer. Also entschied man sich in Hamburg für höhere Nennwerte bei kleinerem Durchmesser – und schließlich für wertbeständige Verrechnungsmarken, herausgegeben von der eigens gegründeten Hamburgischen Bank von 1923 A.G. Diese Marken waren an einen festen Gegenwert gekoppelt: eine Verrechnungs-Mark entsprach einem US-Dollar beziehungsweise 4,20 Reichsmark. Im Volksmund hießen sie deshalb „Hamburger Dollar-Schatzanweisungen“. Mit der Einführung der Rentenmark im November 1923 kehrte Ruhe ein, das Notgeld wurde im Laufe des Folgejahres wieder eingezogen und größtenteils vernichtet. Genau das macht erhaltene Originale heute zu gesuchten Sammelstücken.

Ein Stück Stadtgeschichte auf der Sammelkarte

Die Blisterkarte stellt die Prägungen in ihren Kontext: der Zollkanal, der die Speicherstadt von der Innenstadt trennt. Der Hopfenmarkt mit seinen Marktfrauen. Die Hochbahn zwischen Barmbek und Volksdorf. Die HAPAG-Dampfer der „Ballin“-Klasse auf dem Weg nach New York. Wer sich für die Weimarer Republik, für Wirtschaftsgeschichte oder schlicht für Hamburg interessiert, bekommt hier weit mehr als vier Metallscheiben.

Einstieg in ein lebendiges Sammelgebiet

Notmünzen sind eine hervorragende Tür in die Numismatik. Ähnlich wie bei Kupfermünzen und Kupfer-Rounds – man denke an die enorme Motivvielfalt der amerikanischen Kupferprägungen – steht hier nicht der reine Metallwert im Vordergrund, sondern die Freude am Aufbau einer eigenen Kollektion. Kupfer und Kupfer-Nickel gelten unter Sammlern nicht ohne Grund als klassisches Einstiegsgebiet: Haptik, Optik und Motivvielfalt lassen sich unkompliziert erleben, bevor man zu Silber und Gold weitergeht.

Reizvoll wird es im Vergleich: Andere Städte und Provinzen – etwa Westfalen mit seinen berühmten Großnotmünzen oder die Hansestadt Bremen – wählten völlig andere Wege und Metalle. Hamburg blieb konsequent knapp, schlicht und funktional. Wer beide Ansätze nebeneinanderlegt, versteht die Notzeit besser als aus manchem Geschichtsbuch.

Für wen sich dieser Satz lohnt

  1. Für Sammler historischer deutscher Münzen und Notgeld-Spezialisten
  2. Für Hamburg-Liebhaber, die ein Stück Hansestadt-Geschichte greifbar machen wollen
  3. Für Einsteiger, die ein bezahlbares, erzählstarkes Sammelthema suchen
  4. Als eindrucksvolles Geschenk mit Gesprächswert

Ein Sammlerprodukt mit klarer Botschaft: Währungen kommen und gehen – Sachwerte bleiben.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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