Münzsatz der Freien und Hansestadt Hamburg (Notgeld-Satz 1923 | 4 Mz.)

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Zum deutschen OnlineshopEchte Notprägungen aus dem Hyperinflationsjahr 1923 der Freien und Hansestadt Hamburg
1924 größtenteils vernichtet – erhaltene Originale sind heute gesuchte Sammlerstücke
Vier Nominale auf bebilderter Blisterkarte – Hamburger Stadtgeschichte zum Anfassen
Originales Zeitzeugnis von 1923: Echte Notprägungen aus dem Hyperinflationsjahr – Griffspuren inklusive, denn diese Marken lagen in den Händen von Hamburger Marktfrauen und Hafenarbeitern
Selten erhalten, stark gefragt: Das Hamburger Notgeld wurde 1924 eingezogen und größtenteils vernichtet – überlebende Originale zählen heute zu den Top 3 unserer Raritäten-Kategorie
Geschichte zum Anfassen: Vier Nominale auf aufwendig bebilderter Blisterkarte mit Speicherstadt, Hochbahn und HAPAG-Dampfern – ein Sammlerstück mit echtem Gesprächswert
Hamburg 1923: Geld aus dem Jahr, in dem die Mark zerbrach
Es gibt Münzen, die erzählen von Königen. Und es gibt Münzen, die erzählen von einem Sommer, in dem ein Brot am Abend das Vielfache dessen kostete, was es am Morgen gekostet hatte. Der Münzsatz der Freien und Hansestadt Hamburg gehört zur zweiten Sorte. Er versammelt originale Notprägungen aus dem August 1923 – ausgegeben in einer Stadt, die auf dem Höhepunkt der Hyperinflation kurzerhand ihr eigenes Kleingeld schuf, weil das Geld des Reiches längst nicht mehr nachkam.
Wappen, Löwen und ein Nominal, das sprachlos macht
Die Vorderseite der großen Notmünzen zeigt das prachtvolle Hamburger Staatswappen: die dreitürmige Burg, gehalten von zwei aufgerichteten Löwen, umlaufend die Legende FREIE UND HANSESTADT HAMBURG. Darunter das Münzzeichen J der Hamburgischen Münze. Die Rückseite verzichtet auf jede Zier – sie nennt nur das Wort NOTGELD, den Wert und den Monat: AUGUST 1923. Nüchterner lässt sich eine Währungskatastrophe kaum in Metall fassen.
Die Nominale dieses Zeitzeugen-Satzes
- 200.000 Mark, August 1923 – Notmünze der Hansestadt, Aluminium, rund 23 mm Durchmesser
- ½ Million Mark, August 1923 – Aluminium, rund 27,8 mm, Auflage etwa 2 Millionen Stück
- 1/100 Verrechnungsmarke – Hamburgische Bank von 1923 A.G., rund 20,3 mm
- 5/100 Verrechnungsmarke – rund 22,8 mm, Umschrift „GEPRÄGT MIT GENEHMIGUNG DES SENATS“
- 1/10 Verrechnungsmarke – wertbeständiges Notgeld der Hansestadt
Das Rohgewicht des Sets beträgt 6,4 g. Geliefert wird die Zusammenstellung in einer aufwendig bebilderten Blisterkarte mit historischen Erläuterungen. Es handelt sich um echte Umlaufware in unterschiedlichen Erhaltungsgraden – von sehr schön bis vorzüglich reicht das übliche Spektrum solcher Stücke. Die kleinen Kratzer und Griffspuren sind kein Makel, sondern der Beweis: Diese Marken lagen in den Händen von Marktfrauen, Hafenarbeitern und Kaufleuten.
Papiergeld verglühte 1923 binnen Stunden. Was blieb, war das Vertrauen in reale Werte – eine Lektion, die Gold als älteste Währung der Menschheit seit Jahrtausenden erteilt.
Hamburgs eigener Weg: die „Dollar-Schatzanweisungen“
Der Senat hielt die vom Reich vorgesehenen Prägungen für zu teuer. Also entschied man sich in Hamburg für höhere Nennwerte bei kleinerem Durchmesser – und schließlich für wertbeständige Verrechnungsmarken, herausgegeben von der eigens gegründeten Hamburgischen Bank von 1923 A.G. Diese Marken waren an einen festen Gegenwert gekoppelt: eine Verrechnungs-Mark entsprach einem US-Dollar beziehungsweise 4,20 Reichsmark. Im Volksmund hießen sie deshalb „Hamburger Dollar-Schatzanweisungen“. Mit der Einführung der Rentenmark im November 1923 kehrte Ruhe ein, das Notgeld wurde im Laufe des Folgejahres wieder eingezogen und größtenteils vernichtet. Genau das macht erhaltene Originale heute zu gesuchten Sammelstücken.
Ein Stück Stadtgeschichte auf der Sammelkarte
Die Blisterkarte stellt die Prägungen in ihren Kontext: der Zollkanal, der die Speicherstadt von der Innenstadt trennt. Der Hopfenmarkt mit seinen Marktfrauen. Die Hochbahn zwischen Barmbek und Volksdorf. Die HAPAG-Dampfer der „Ballin“-Klasse auf dem Weg nach New York. Wer sich für die Weimarer Republik, für Wirtschaftsgeschichte oder schlicht für Hamburg interessiert, bekommt hier weit mehr als vier Metallscheiben.
Einstieg in ein lebendiges Sammelgebiet
Notmünzen sind eine hervorragende Tür in die Numismatik. Ähnlich wie bei Kupfermünzen und Kupfer-Rounds – man denke an die enorme Motivvielfalt der amerikanischen Kupferprägungen – steht hier nicht der reine Metallwert im Vordergrund, sondern die Freude am Aufbau einer eigenen Kollektion. Kupfer und Kupfer-Nickel gelten unter Sammlern nicht ohne Grund als klassisches Einstiegsgebiet: Haptik, Optik und Motivvielfalt lassen sich unkompliziert erleben, bevor man zu Silber und Gold weitergeht.
Reizvoll wird es im Vergleich: Andere Städte und Provinzen – etwa Westfalen mit seinen berühmten Großnotmünzen oder die Hansestadt Bremen – wählten völlig andere Wege und Metalle. Hamburg blieb konsequent knapp, schlicht und funktional. Wer beide Ansätze nebeneinanderlegt, versteht die Notzeit besser als aus manchem Geschichtsbuch.
Für wen sich dieser Satz lohnt
- Für Sammler historischer deutscher Münzen und Notgeld-Spezialisten
- Für Hamburg-Liebhaber, die ein Stück Hansestadt-Geschichte greifbar machen wollen
- Für Einsteiger, die ein bezahlbares, erzählstarkes Sammelthema suchen
- Als eindrucksvolles Geschenk mit Gesprächswert
Ein Sammlerprodukt mit klarer Botschaft: Währungen kommen und gehen – Sachwerte bleiben.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.


























