Bronze Groß Follis Kaiser Maximinus II. (305-313 n. Chr. | Letzter Pharao)

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Zum deutschen OnlineshopLetzter als Pharao bezeugter römischer Kaiser – historisch einzigartiges Sammlerstück
Echtes Original von ca. 1.700 Jahren, jedes Exemplar ein Unikat mit eigener Patina
Beliebtes Sammlerstück, 100 % versichert und anonym geliefert
Der letzte Pharao Roms: Maximinus II. Daia ist der letzte römische Kaiser, der hieroglyphisch als Pharao bezeugt ist – ein historisch einzigartiges Sammlerstück aus der Tetrarchie
Original mit 1.700 Jahren Geschichte: Echtes Umlaufgeld aus Bronze, keine Nachprägung – jede Patina, jede Kerbe macht Ihr Exemplar zu einem unverwechselbaren Unikat
Sachwert zum Anfassen: Reiche und Währungen vergehen, Metall überdauert – dazu 100 % versicherter, anonymer Versand von Kettner Edelmetalle mit über 280.000 zufriedenen Kunden
Der letzte Pharao trug einen Lorbeerkranz
Über 1.700 Jahre alt. Von Hand geprägt, von Hunderten Händen weitergereicht, irgendwann verloren, verscharrt, vergessen – und heute wieder da. Der Groß Follis des Kaisers Maximinus II. ist keine Nachprägung und kein Erinnerungsstück, sondern eine echte römische Münze aus der Zeit der Tetrarchie. Wer sie in die Hand nimmt, hält Geld, das im Römischen Reich tatsächlich ausgegeben wurde: auf Märkten, in Kasernen, in Hafenstädten zwischen Kleinasien und Ägypten.
Maximinus II. Daia – Tetrarch, Augustus und letzter hieroglyphisch bezeugter Pharao
Gaius Galerius Valerius Maximinus, in der Numismatik meist als Maximinus II. oder Maximinus Daia geführt, stammte aus keiner großen Familie. Er stieg in der römischen Armee auf, wurde von seinem Onkel Galerius adoptiert und im Mai 305 zum Caesar erhoben. Ab 311 regierte er als Augustus den Osten des Reiches. Im August 313 starb er in Tarsos, nach der Niederlage gegen seinen Konkurrenten Licinius.
Das eigentlich Faszinierende steht aber nicht in der römischen Geschichte, sondern in der ägyptischen: Maximinus Daia ist der letzte römische Kaiser, der in den ägyptischen Königslisten als Pharao tituliert und geführt wird – der letzte hieroglyphisch bezeugte Herrscher Ägyptens. Mit ihm endet eine Reihe, die bis in die vordynastische Zeit zurückreicht. Drei Jahrtausende Pharaonentum schließen mit dem Mann, dessen Porträt Sie hier vor sich haben. Ein Kaiser, der zugleich versuchte, den Serapiskult als Staatsreligion zu etablieren – die alte Welt wehrte sich noch einmal, ein letztes Mal.
Der Follis: Roms Antwort auf die Inflation
Um 294 führte Kaiser Diokletian im Rahmen seiner Währungsreform ein neues Nominal ein, das der Münzverschlechterung und der Inflation entgegenwirken sollte: den Follis. Er wurde zur wichtigsten Kupfermünze des Römischen Reiches. Geprägt wurde er zu 1/32 eines römischen Pfundes – also rund 10 Gramm – aus Bronze mit einem dünnen Silberfilm, dem sogenannten Silbersud. Der Durchmesser lag anfangs bei 27 bis 30 Millimetern. Der antike Name der Münze ist übrigens nicht gesichert; Numismatiker gehen davon aus, dass sie zunächst schlicht Nummus hieß.
Genau dieser Silbersud macht optisch den Reiz aus. Auf vielen Exemplaren schimmern die erhabenen Partien noch hell und silbrig, während sich in den Vertiefungen dunkle Patina gesammelt hat. Der Name „Follis“ (Plural: Folles) bedeutet „Beutel“ und geht vermutlich auf versiegelte Geldbeutel mit fest abgezählter Münzmenge zurück. Im Verlauf der Tetrarchie wurden Gewicht und Durchmesser der Folles mehrfach gesenkt – aus dieser Phase stammen die hier angebotenen Stücke.
Die technischen Eckdaten auf einen Blick
- Nennwert: Follis
- Rohgewicht: ca. 7 g
- Durchmesser: 20–24 mm
- Material: Bronze bzw. Billon (Kupferlegierung, historisch mit Silbersud)
- Prägejahr: divers, Regierungszeit 305–313 n. Chr.
- Ursprungs- und Herkunftsland: Römisches Reich
- Anlagetyp: Münze – Sammlerprodukt
- Erhaltung: Umlaufware, Erhaltungsgrad divers
- Serie: Geschichte
- Versand: als Werteversand
Avers und Revers: was Sie auf der Münze sehen
Die Vorderseite zeigt den Kaiser im Profil nach rechts, lorbeerbekränzt, mit kurzem, fein gesträhntem Haar und angedeutetem Bart. Der Lorbeerkranz ist mit einzelnen Blättern ausgearbeitet und wird im Nacken von einem Band mit zwei geschwungenen Enden gehalten. Darunter eine gepanzerte und drapierte Büste, kräftiger Hals, markantes Kinn. Die Umschrift des abgebildeten Exemplars lautet GAL VAL MAXIMINVS NOB CAES – Galerius Valerius Maximinus, Nobilissimus Caesar.
Auf der Rückseite steht dort die Legende GENIO CAESARIS: der Genius, der Schutzgeist, stehend nach links, mit Opferschale (Patera) und Füllhorn (Cornucopia). Im Abschnitt findet sich das Münzstättenzeichen ·HTB· für Heraclea, zweite Offizin. Andere Stücke tragen abweichende Rückseitentypen und Münzstätten – etwa GENIO AVGVSTI oder Jupiter-Typen der Art IOVI CONSERVATORI. Diese Vielfalt ist typisch für die Tetrarchie und für Sammler ein zusätzlicher Anreiz.
Erhaltung: Gebrauchsspuren als Echtheitsmerkmal
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Eine antike Münze ist kein glattes Industrieprodukt. Der leicht unregelmäßige Schrötling, die Prägeschwäche im Feld, die kleine Kerbe am Rand – das sind die Fingerabdrücke einer Werkstatt, die vor rund 1.700 Jahren zum letzten Mal ihre Tore schloss.
Für wen sich dieser Groß Follis eignet
- Einsteiger in die antike Numismatik: ein großflächiges, gut lesbares Kaiserporträt aus dem Römischen Reich
- Sammler der Tetrarchie: passend zu Diokletian, Maximianus, Constantius, Galerius, Licinius und Constantinus
- Geschichtsinteressierte: ein greifbarer Bezug zum Ende des Pharaonentums und zur Spätantike
- Freunde echter Sachwerte: eine Original-Münze, die man halten, drehen und weitergeben kann – unabhängig von jedem digitalen Buchungssystem
- Schenkende: ein Jahr, in dem dieses Stück den Besitzer wechselt, bleibt im Gedächtnis
Im Vergleich: Follis, Denar und Antoninian
Der Denar war über Jahrhunderte Roms silbernes Rückgrat – klein im Durchmesser, im Silbergehalt über die Zeit immer weiter ausgedünnt. Der Antoninian folgte als Doppeldenar und verlor ebenfalls rasch an Feingehalt. Der Follis setzt dagegen auf Format: massiger im Schrötling, plastischer im Porträt, meist besser lesbar in der Legende. Wer ein Kaiserbildnis der Antike zeigen möchte, ohne zur Lupe zu greifen, fährt mit einem Groß Follis ausgezeichnet. Silberne Nominale punkten dafür mit ihrem Edelmetallgehalt. Beide Wege haben ihren Reiz – und die meisten gewachsenen Sammlungen vereinen sie ohnehin.
Geschichte, die man in der Hand hält
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überdauert. Münzen wie dieser Follis erzählen die andere Hälfte dieser Geschichte: Sie zeigen, was geschieht, wenn Herrscher an Gewicht und Gehalt ihres Geldes drehen. Diokletians Reform war der Versuch, verlorenes Vertrauen zurückzuholen. Der Follis ist das Denkmal dieses Versuchs – und damit weit mehr als ein Stück Bronze. Sichern Sie sich ein Original aus der Regierungszeit des letzten Pharaos, solange Exemplare in ansprechender Umlauferhaltung verfügbar sind.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.








