1 Unze Gold Marokko 500 Dirhams Rothschild Goldunze

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Zum deutschen OnlineshopErste Goldmünze der Welt auf glatte Unze – 13 Jahre vor dem Krügerrand geprägt
Rothschild-Raffination R·M·R, Großteil einst eingeschmolzen: seltenes Sammlerstück in Stempelglanz
Volle Feinunze Gold in 22 Karat – steuerfrei, krisensicher und generationentauglich
Historische Weltpremiere: Die Tanger-Unze von 1954 gilt als erste Goldmünze auf glattes Unzengewicht – 13 Jahre vor dem Krügerrand. Echte Geldgeschichte in Ihrer Hand
Rothschild-Legende & Rarität: Raffiniert von N. M. Rothschild & Sons, gestempelt R·M·R. Große Teile der Auflage wurden eingeschmolzen – ein gesuchtes Sammlerstück in Stempelglanz
Volle Feinunze Krisenschutz: 31,1 g reines Gold in 22 Karat, mehrwertsteuerfrei und nach einem Jahr steuerfrei veräußerbar – solider Inflationsschutz zum Vererben
Die Rothschild-Goldunze von 1954: Marokko, 500 Dirhams, eine volle Feinunze
- Motiv: Herkules in voller Figur, lässig auf seine Keule gestützt, das Fell über dem linken Arm – kein Herrscherporträt, kein Wappen, sondern pure Mythologie. Die Umschrift nennt die Ausgabestelle: FIRST · BANKING · CORPORATION · TANGIER. Der Bezug ist bewusst gewählt: Die Säulen des Herkules markieren seit der Antike die Meerenge von Gibraltar, an deren Südufer Tanger liegt.
- Material / Feinheit: Geprägt in Gold mit einer Feinheit von 916,67/1.000 – den klassischen 22 Karat. Das Rohgewicht liegt bei 33,93 g, davon entfallen 31,1 g auf reines Feingold. Die Rückseite beurkundet das selbst: ONE FINE OUNCE TROY (GRMS 31.103) OF GOLD ASSAY 916.7.
- Hersteller: Rothschild Bank – raffiniert von N. M. Rothschild & Sons in London. Im inneren Kreis des Stempels stehen die drei Buchstaben R·M·R für die Royal Mint Refinery.
- Nennwert & Jahrgang: 500 Dirhams, Prägejahr 1954, Herkunftsland Marokko.
- Format: 25,50 mm Durchmesser, Stückelung 1 oz, Erhaltungsgrad Stempelglanz (BU), geliefert in einer schützenden Münzkapsel.
Manche Münzen sammelt man. Andere wiegt man. Diese hier ist beides – und hat nebenbei Geldgeschichte geschrieben.
Tanger 1954: Der Freihafen, in dem die Feinunze zur Münze wurde
Tanger war in den 1950er Jahren ein Sonderfall auf der Landkarte. Als internationale Zone verwaltet, entwickelte sich die marokkanische Hafenstadt zu einem der freiesten Handels- und Goldplätze der Welt, während das übrige Marokko unter Sultan Mohammed V. stand. 1950 nahm dort die First Banking Corporation of Tangier ihre Arbeit auf – ein Institut, das offen für die Rückkehr zu einer goldgedeckten Währung eintrat. Vier Jahre später ließ sie diese Überzeugung in Metall gießen.
Und zwar radikal konsequent: Der Wert dieser Münze wird nicht über eine Währungseinheit definiert, sondern schlicht über eine Feinunze Gold. Genau darin liegt ihre historische Bedeutung. Die 500 Dirhams von 1954 gelten vielen Numismatikern als die erste Goldmünze überhaupt, die auf das glatte Unzengewicht ausgelegt war. Erst dreizehn Jahre später, 1967, betrat der südafrikanische Krügerrand die Bühne und machte das Prinzip weltberühmt. In den internationalen Katalogen läuft das Stück heute unter „Morocco – Tangier, First Banking Corporation“ (KM X#12, Lec-297).
Herkules, R·M·R und der Mythos eines Bankhauses
Die Rückseite verzichtet auf jedes Ornament und wirkt wie ein Barrenstempel: REFINED BY, darunter der kreisrunde Prägestempel N·M·ROTHSCHILD & SONS. Diese Schlichtheit ist Programm – hier spricht nicht ein Staat, hier spricht eine Scheideanstalt. Londoner Händler tauften die Ausgabe deshalb kurzerhand „Herkules-Unze“.
Die drei Buchstaben R·M·R stehen für die Royal Mint Refinery. N M Rothschild & Sons betrieb diese Londoner Scheideanstalt von 1852 bis 1967 und verarbeitete dort über Generationen hinweg einen erheblichen Teil des Goldes, das aus aller Welt an die Themse floss. Die Marke RMR war international anerkannt und galt bei Notenbanken wie privaten Käufern als Gütesiegel. Wer diese Münze in die Hand nimmt, hält also ein Stück Londoner Goldmarktgeschichte – getragen von einem Namen, der wie kaum ein zweiter für Diskretion, Weitsicht und Qualität steht.
Ein weiterer Grund für die heutige Seltenheit: Ab etwa 1960 wurde ein Großteil der ursprünglichen Auflage wieder eingezogen und eingeschmolzen. Viele der wenigen erhaltenen Exemplare tauchten Jahrzehnte später aus Schweizer Bankbeständen wieder auf – im Handel als „Swiss Bank Hoard“ bekannt.
Rothschild-Unze und Krügerrand im direkten Vergleich
Der Vergleich mit dem bekanntesten aller Anlagestücke liegt nahe, denn beide teilen ein entscheidendes Merkmal: 22 Karat. Und doch könnten die Rollen kaum unterschiedlicher sein.
- Gleiche Legierung, gleiches Feingewicht: Beide enthalten exakt 31,1 g Feingold bei einem Rohgewicht von rund 33,93 g. Der Kupferzusatz macht das Metall widerstandsfähig und verleiht ihm den warmen, leicht rötlichen Ton.
- Der Krügerrand: millionenfach geprägt, weltweit sofort handelbar, enge Handelsspanne. Die naheliegende Wahl, wenn es allein um Gewicht geht.
- Die Rothschild-Goldunze: ein historisches Original von 1954 in überschaubarer erhaltener Stückzahl. Hier zählt neben dem Metallwert vor allem die numismatische Geschichte – ein ausgewiesenes Sammlerprodukt.
- Unser Fazit: Der Krügerrand ist der Arbeiter, die Tanger-Unze der Zeitzeuge. Wer beide besitzt, deckt zwei sehr verschiedene Facetten desselben Metalls ab.
Gold: der Wertspeicher, der alle Währungen überlebt hat
Seit über 6.000 Jahren dient Gold als Wertaufbewahrungsmittel. Schon im alten Ägypten war es Maßstab im Handel, später trugen Könige und Kaiser es als Zeichen ihrer Macht, und über weite Strecken des 19. und 20. Jahrhunderts banden die Staaten ihre Währungen im Goldstandard direkt an das Metall. Kein Papiergeld hat je eine vergleichbare Lebensdauer erreicht. Genau deshalb schätzen Anleger physische Goldmünzen als Inflationsschutz und als handfesten Krisenschutz.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit – und die einzige, die noch nie den Wert null erreicht hat.
Das Angebot ist begrenzt, das Metall unvergänglich, der innere Wert unabhängig vom Vertrauen in eine Regierung. Während Fiat-Geld von Zentralbanken gedruckt und gesteuert werden kann, lässt sich eine Unze Gold nicht per Beschluss vermehren. Bezeichnend ist dabei ein Detail: Die größten Goldbesitzer der Welt sind ausgerechnet die Notenbanken selbst. Sie halten das Metall als Reserve, um ihre Finanzsysteme zu stützen – ein deutliches Signal über das Vertrauen in das eigene Papiergeld.
Hinzu kommt die steuerliche Stellung: Anlagegold ist in Deutschland grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit, und Gewinne aus dem Verkauf physischen Goldes sind nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr in der Regel steuerfrei. Gold bleibt zudem weltweit liquide, jederzeit als Tauschmittel einsetzbar und schützt seinen Besitzer vor schleichendem Kaufkraftverlust.
Für wen sich diese Goldunze eignet
Diese Münze richtet sich an Sammler historischer Goldmünzen ebenso wie an Anleger, die ihrem Bestand ein Stück mit echter Geschichte hinzufügen möchten. Sie verbindet den Substanzwert einer vollen Feinunze mit einer Herkunft, die es so kein zweites Mal gibt: eine internationale Zone, die längst Geschichte ist, eine Bank mit einer kühnen Vision und der berühmteste Name der europäischen Finanzwelt. Und weil Gold seinen Glanz über Jahrtausende behält, lässt sich ein solches Stück später ganz selbstverständlich an die nächste Generation weiterreichen.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







