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Bronze Antoninian Claudius II. Gothicus (268-270 n. Chr. | Zeitalter der Reichskrise)

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  • Echtes Römergeld: fast 1.800 Jahre alt
  • Weltgeschichte: Sieg bei Naissus 269
  • Strahlenkrone: jedes Stück ein Unikat
Artikel-Nr: 2260690
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BeschreibungTechnische Daten
Antoninian Claudius II. Gothicus · Vorderseite

Original der Antike · Reichskrise und Soldatenkaiser

Antoninian Claudius II. GothicusRund 1.750 Jahre alt.

Den Antoninian führte Caracalla im Jahr 215 ein. Die Strahlenkrone des Kaisers kennzeichnet ihn als doppelten Wert.

Herrscher
Claudius II. Gothicus268 bis 270 n. Chr.
Durchmesser
21 mm
Gewicht
ca. 2,5 g

Den Antoninian führte Caracalla im Jahr 215 ein. Die Strahlenkrone des Kaisers kennzeichnet ihn als doppelten Wert.

Herrscher
Claudius II. Gothicus268 bis 270 n. Chr.
Durchmesser
21 mm
Gewicht
ca. 2,5 g
Antoninian Claudius II. Gothicus · Vorderseite
Antoninian Claudius II. Gothicus · Rückseite

Reichskrise und Soldatenkaiser · 235 bis 284 n. Chr.

Silber, das zu Bronze wurde.

In fünfzig Jahren beanspruchten mindestens 26 Männer den Kaisertitel. Gleichzeitig verfiel das Geld: Der Antoninian begann als Silbermünze, wohl im Wert von zwei Denaren, und endete als Bronzestück mit einem dünnen Silberhauch darüber. Wer eine Münze dieser Jahrzehnte in der Hand hält, hält eine Inflation in der Hand.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

Im selben Maßstab

Denar, Antoninian, Follis und Solidus im selben Maßstab

Drei Größen heißen hier Follis: rund 27 mm in der Tetrarchie, 20 mm unter Konstantin und seinen Söhnen, 28 mm unter Justinian.

Tremissis Justinian I.TremissisJustinian I. 16 mm
Denar Septimius SeverusDenarSeptimius Severus ca. 18 mm
Follis Konstantin I.FollisKonstantin I. 20 mm
Solidus HerakliusSolidusHeraklius 20 mm
Antoninian Claudius II. GothicusAntoninianClaudius II. Gothicus 21 mmdiese Seite
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Großfollis DiocletianFollisDiocletian 27 mm
Follis Justinian I.FollisJustinian I. 28 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Reichskrise und Soldatenkaiser 235 bis 284 n. Chr. · 8 Originale

  • Antoninian Philippus I. Arabs · VorderseiteAntoninian Philippus I. Arabs244 bis 249 n. Chr.
  • Antoninian Philippus II. · VorderseiteAntoninian Philippus II.247 bis 249 n. Chr.
  • Antoninian Valerian I. · VorderseiteAntoninian Valerian I.253 bis 260 n. Chr.
  • Antoninian Valerian II. · VorderseiteAntoninian Valerian II.256 bis 258 n. Chr.
  • Antoninian Gallienus · VorderseiteAntoninian Gallienus260 bis 268 n. Chr.
  • Antoninian Claudius II. Gothicus · VorderseiteAntoninian Claudius II. Gothicus268 bis 270 n. Chr.diese Seite
  • Antoninian Aurelian · VorderseiteAntoninian Aurelian270 bis 275 n. Chr.
  • Antoninian Probus · VorderseiteAntoninian Probus276 bis 282 n. Chr.
Antoninian Claudius II. Gothicus · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heißen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Antoninian Claudius II. Gothicus · Vorderseite

Vor rund 1.750 Jahren geprägt.

Claudius II. Gothicus und seine Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Bronze Antoninian Claudius II. Gothicus – Originalgeld aus der Reichskrise

Fast 1.800 Jahre alt und durch unzählige Hände gegangen: Dieser Bronze Antoninian des Kaisers Claudius II. Gothicus ist echtes Zahlungsmittel des Römischen Reiches aus den Jahren 268 bis 270 n. Chr. Geprägt wurde er in einer Zeit, in der das Imperium an mehreren Fronten um sein Überleben kämpfte. Wer eine solche römische Münze in der Hand hält, hält Weltgeschichte in der Hand – ein Sammlerstück, das ganz ohne Hochglanz, Zertifikat und moderne Verpackung wirkt.

Der Kaiser, der die Goten bezwang

Marcus Aurelius Claudius stammte, wie viele Soldatenkaiser des 3. Jahrhunderts, aus dem illyrisch-dalmatinischen Raum. Vom Offizier arbeitete er sich zum Heerführer empor und wurde im September 268 zum Kaiser erhoben – nach der Ermordung des Gallienus, in die er nach antiker Überlieferung verwickelt war. Sein militärisches Meisterstück folgte 269: In der großen Schlacht bei Naissus, dem heutigen Niš in Serbien, brachte er den Goten eine entscheidende Niederlage bei und drängte sie über die Donau zurück. Dieser Sieg sicherte den Fortbestand des Reiches und trug ihm den Ehrennamen „Gothicus“ ein.

Kaiser blieb er nur knapp zwei Jahre. 270 starb Claudius in Sirmium an der Pest. Rom vergöttlichte ihn daraufhin – die posthumen Gedenkprägungen mit der Legende DIVO CLAVDIO und dem Adler der Consecratio zählen bis heute zu den häufigsten Münzen der Antike. Später berief sich sogar die Familie Konstantins des Großen auf ihn als Ahnherrn. Ein kurzes, aber gewichtiges Kapitel Kaiserreich – und dieses kleine Bronzestück ist sein unmittelbarer Zeuge.

Antoninian: der Doppeldenar mit der Strahlenkrone

Eingeführt wurde das Nominal um 214/215 n. Chr. unter Caracalla; gelten sollte es zwei Denare, weshalb es auch „Doppeldenar“ genannt wird. Das Erkennungszeichen ist die Strahlenkrone des Kaiserporträts. Sie kennzeichnete im römischen System das Doppelstück und unterstrich gleichzeitig die fast göttliche Autorität des Herrschers. Im 3. Jahrhundert avancierte der Antoninian zur meistgeprägten Münze des Reiches – bei stetig fallendem Silbergehalt: Um 238 lag er im Schnitt noch bei etwa 40 Prozent, um 270 bei weniger als drei Prozent. Deshalb sprechen Numismatiker bei diesen Jahrgängen von Bronze- bzw. Billonprägungen mit dünnem Silbersud. Eine alte Münze, die die antike Geldentwertung förmlich erzählt.

Technische Daten auf einen Blick

  • Nennwert: Antoninian (Doppeldenar)

  • Prägeherr: Claudius II. Gothicus, 268–270 n. Chr.

  • Land / Ursprungsland: Römisches Reich

  • Rohgewicht: ca. 2,5 g

  • Durchmesser: ca. 21 mm

  • Material und Feinheit: divers (Bronze/Billon)

  • Prägejahr, Münzstätte, Hersteller: divers

  • Serie: Geschichte · Anlagezweck: Sammlerprodukt

  • Erhaltung: Umlaufware. Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.

Motive und Münzstätten: jedes Exemplar ein Unikat

Unter Claudius II. arbeiteten mehrere Prägestätten parallel, darunter Rom, Mediolanum (Mailand), Siscia, Cyzicus und Antiochia. Die Vorderseite zeigt regelmäßig die Büste des Kaisers mit Strahlenkrone nach rechts, begleitet von Umschriften wie IMP C CLAVDIVS AVG. Auf den Rückseiten begegnen Ihnen Personifikationen und Gottheiten der römischen Staatsideologie: Aequitas mit Waage und Füllhorn, Salus am Altar, Mars mit Speer und Tropaeum, dazu Virtus, Spes, Victoria oder Fides Militum. Wer mag, kann die Bestimmung seines Stückes anhand der Standardliteratur (RIC) nachvollziehen – für viele Sammler ist genau das der schönste Teil des Hobbys.

Für wen sich dieses Stück Geschichte lohnt

Antike Münzen folgen einer anderen Logik als moderne Prägungen: Nicht das Feingewicht bestimmt ihren Charakter, sondern Historie, Variante und Erhaltung. Im Vergleich zu einem Silberdenar der frühen Kaiserzeit ist ein Antoninian des Claudius Gothicus meist deutlich günstiger zugänglich und damit ein klassischer Einstieg in die römische Numismatik. Gegenüber einem großen Sesterz oder einem spätantiken Follis punktet er mit dem markanten Strahlenkronen-Porträt und der direkten Verbindung zu einem konkreten historischen Ereignis – der Gotenschlacht von 269. Nachteil, ganz offen gesagt: Legenden und Feinheiten sind bei Umlaufware nicht immer vollständig lesbar. Dafür ist jedes Exemplar unverwechselbar.

Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit und haben alle Papiergeldsysteme überlebt. Der Antoninian zeigt eindrucksvoll, was geschieht, wenn eine Währung ihren Edelmetallgehalt verliert – ein Argument für echte Sachwerte, das man hier buchstäblich anfassen kann. Als Geschenk mit Erzählwert, als Startpunkt einer Sammlung zur Reichskrise des 3. Jahrhunderts oder als greifbare Geschichtsstunde für Kinder und Enkel: Dieses Stück wirkt.

Ein Kaiser, zwei Jahre Regierung, ein weltgeschichtlicher Sieg – und eine Münze, die all das überdauert hat.

Kurz zusammengefasst

  • Original-Antoninian eines der bekanntesten Soldatenkaiser: „Bezwinger der Goten“

  • Historischer Kontext: Schlacht bei Naissus 269, Reichskrise des 3. Jahrhunderts

  • Jedes Stück individuell – Motiv, Münzstätte und Patina variieren

  • Kompaktes Format: ca. 21 mm Durchmesser, rund 2,5 g Rohgewicht

  • Sammlerprodukt aus dem Römischen Reich, sicher verpackt im Werteversand

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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