Silber Antoninian Kaiser Probus (276-282 n. Chr. | Zeitalter der Germaneneinfälle)

Wichtiger Hinweis: Aufgrund zollrechtlicher Bestimmungen können wir dieses Produkt derzeit nur an Lieferadressen innerhalb der EU versenden.
Sie haben die Möglichkeit, das Produkt in unserem deutschen Onlineshop zu bestellen. Dabei kann Ihre Rechnungsadresse in der Schweiz sein, die Lieferadresse muss sich jedoch in einem EU-Land wie z.B. Deutschland befinden.
Zum deutschen OnlineshopOriginaler Antoninian des Kaisers Probus – echtes römisches Silbergeld aus dem 3. Jahrhundert
Jedes Exemplar ein Unikat mit eigener Patina, Prägung und Geschichte – ideal für Sammler
Handfester Sachwert als Krisen- und Inflationsschutz, 100 % versichert und anonym geliefert
Original aus dem alten Rom: Echtes Zahlungsmittel des Kaisers Probus (276–282 n. Chr.) – rund 1.750 Jahre alte Prägung aus der Zeit der Germaneneinfälle, kein Nachguss
Jedes Stück ein Unikat: Münzstätte, Rückseitenmotiv und Patina variieren – handgeschlagene Antike mit Strahlenkrone, die Sammlerherzen sofort schneller schlagen lässt
Sachwert mit Geschichte: Physisches Silber als bewährter Inflations- und Krisenschutz – dazu 100 % versicherter, anonymer Versand von Kettner Edelmetalle
Persönliche Beratung
Lassen Sie sich jetzt von einem unserer Edelmetall-Experten kostenfrei beraten - wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Antoninian des Kaisers Probus – ein Zeitzeuge aus dem Zeitalter der Germaneneinfälle
Wer echtes Silber aus der römischen Kaiserzeit in der Hand hält, hält Weltgeschichte in der Hand. Dieser Antoninian entstand unter Kaiser Marcus Aurelius Probus, der von 276 bis 282 n. Chr. über das Römische Reich herrschte – in einer Epoche, in der germanische Verbände über den Rhein drängten und das Imperium um seine Grenzen kämpfte. Rund 1.750 Jahre später liegt diese antike Prägung als Original vor Ihnen: kein Nachguss, keine moderne Gedenkausgabe, sondern echtes Geld aus dem alten Rom.
Kaiser Probus: Soldatenkaiser, Grenzverteidiger, Wegbereiter des Weinbaus
Probus wurde am 19. August 232 in Sirmium im pannonischen Donauraum geboren, als Sohn eines Militärtribuns. Seine Laufbahn war die eines Soldaten – schon unter Aurelian verteidigte er Germanien gegen die Alamannen. Als Kaiser Tacitus 276 starb, riefen ihn seine Truppen zum Kaiser aus.
Was folgte, war eine militärische Kraftanstrengung. 277 besiegte Probus zunächst die Goten und nahm den Ehrentitel Gothicus Maximus an. Dann wandte er sich Gallien zu, in das Germanen über den Rhein eingedrungen waren. Die Franken drängte er hinter den Fluss zurück, überquerte selbst den Neckar und vertrieb Alamannen und Longioner; deren Anführer Semnon nahm er gefangen, schenkte ihm aber die Freiheit. Am Ligys – wohl dem heutigen Lech – schlug er die zahlenmäßig überlegenen Burgunden. Für diese Erfolge trug er den Titel Germanicus Maximus. 278 kamen Siege über die Vandalen in Illyrien und Raetia hinzu, gefeiert mit der Münzlegende Restitutor Illyrici. In Rom ließ er den Bau der Aurelianischen Mauer vollenden.
Berühmt ist Probus bis heute aber auch aus einem friedlicheren Grund: Antike Quellen berichten, er habe den Bewohnern mehrerer Provinzen – genannt werden unter anderem Gallien, Hispanien, Britannien und Pannonien – erlaubt, Reben zu besitzen und Wein zu erzeugen. In vielen Weinbaugebieten nördlich der Alpen gilt er darum als Förderer der Weinkultur. Im Herbst 282 wurde er von unzufriedenen Soldaten in seiner Geburtsstadt Sirmium erschlagen.
Der Antoninian – Leitmünze des 3. Jahrhunderts
Der Antoninian wurde um 214 n. Chr. unter Caracalla als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und galt nominal zwei Denare. Sein antiker Name ist nicht überliefert; die heutige Bezeichnung leitet sich von Caracallas eigentlichem Namen Marcus Aurelius Antoninus ab. Auffälligstes Merkmal im Münzbild ist die Strahlenkrone des Herrschers – ein altes römisches Zeichen für Doppelstücke.
Im Laufe des Jahrhunderts sanken Gewicht und Feingehalt schrittweise: Um 238 lag der Silbergehalt im Schnitt noch bei etwa 40 Prozent, um 270 bei unter 3 Prozent. Unter Probus blieb der Antoninian dennoch das beherrschende Nominal – ausgebracht als Billon, also Legierung mit hohem Kupfer- bzw. Bronzeanteil und dünner Silberauflage im sogenannten Sudverfahren. Erst die Münzreform Diokletians löste ihn ab. Damit ist dieses Stück ein greifbares Dokument einer der ersten gut dokumentierten Geldentwertungen der Geschichte – und ein sehr überzeugendes Argument für echte Sachwerte.
Die Daten auf einen Blick
Nennwert: Antoninian, Nominal des Römischen Reiches
Herrscher: Kaiser Probus, 276–282 n. Chr.
Prägejahr und Münzstätte: divers
Material: Silber (Billon mit Silbersud), Feinheit divers
Rohgewicht: ca. 3,9 g
Durchmesser: ca. 18 mm
Land / Ursprung: Römisches Reich
Erhaltung: Umlaufware. Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Serie: Geschichte
Vorderseite, Rückseite, Münzzeichen: jedes Exemplar ein Unikat
Die Vorderseite zeigt das Porträt des Kaisers mit Strahlenkrone, oft als Panzerbüste, begleitet von Legenden wie IMP PROBVS AVG oder IMP C M AVR PROBVS P F AVG. Die Rückseiten sind ausgesprochen vielfältig: von ADVENTVS AVG mit dem reitenden Kaiser über einem Gefangenen bis zu VICTORIA GERM mit Tropaion und gefesselten Germanen, dazu Typen wie SOLI INVICTO oder CLEMENTIA TEMP. Probus ließ in vielen Münzstätten prägen – darunter Rom, Lyon, Ticinum, Siscia, Serdica, Cyzicus, Antiochia und Tripolis. Die kleinen Beizeichen im Abschnitt, etwa R und A mit trennendem Halbmond für Rom, dienten der Kontrolle der Emissionen. Für den Aufbau einer Sammlung sind gerade sie ein spannendes Bestimmungsmerkmal, denn Münzen der römischen Kaiserzeit lassen sich darüber Werkstätten und Offizinen zuordnen.
Für Sammler und Anleger: antike Substanz mit Sachwertcharakter
Antike Münzen sind Sammlerprodukte; ihr Reiz liegt in Historie, Seltenheit und Individualität. Gleichzeitig verkörpern sie jenes Prinzip, das Edelmetalle seit Jahrtausenden tragen: Wert, der nicht auf dem Vertrauen in Regierungen ruht, sondern im Metall selbst liegt. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle Papierwährungen überlebt. Silber begleitet die Menschheit ebenso lange als Geld-, Handels- und Münzmetall – in vielen Kulturen ein Symbol für Reichtum und Prestige.
Handfester Sachwert: physisches Metall mit innerem Wert, unabhängig von Fiat-Geld
Bewährter Inflationsschutz: Silber ist seit langem als Wertaufbewahrungsmittel bekannt
Solider Krisenschutz: Edelmetall behält seinen Wert, wenn Papierversprechen wanken
Industrielle Nachfrage: Elektronik, Solar- und Medizintechnik benötigen Silber, während das Angebot begrenzt bleibt
Generationenwert: Silber ist langlebig, behält seine physischen Eigenschaften und lässt sich weitergeben
Steuerlich interessant: Gewinne aus dem Verkauf physischen Silbers sind bei einer Haltefrist von mindestens einem Jahr grundsätzlich steuerfrei
Ein Antoninian des Probus ist kein Barren und kein Standardprodukt – er ist ein Stück Geldgeschichte, das man in der Hand halten, weitergeben und erzählen kann.
Im Vergleich: Antoninian, Denar und moderne Prägungen
Gegenüber dem älteren Denar bietet der Antoninian der Probus-Zeit mehr Motivvielfalt und ein größeres Münzbild, dafür einen niedrigeren Feingehalt; Denare der frühen Kaiserzeit sind silberreicher, im Motivspektrum aber konservativer. Wer heute moderne Silbermünzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker kauft, erhält hohen Feingehalt und klare Gewichtsangabe – der antike Antoninian überzeugt dagegen mit Geschichte, Rarität und Unverwechselbarkeit. Beides zusammen verbindet Substanz mit Sammelfreude.
So wird dieser Antoninian zum idealen Einstieg in die Numismatik der römischen Kaiserzeit: historisch bedeutend, optisch charaktervoll und ein Geschenk, das lange im Gedächtnis bleibt.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.








