Silber Denar Kaiserin Faustina Junior (145-175 n. Chr. | Gemahlin des Philosophenkaisers)

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Zum deutschen OnlineshopEchter römischer Silber Denar mit Porträt der Kaiserin Faustina Junior aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.
Handgeprägtes Unikat mit antiker Patina – jedes Exemplar einzigartig in Motiv und Erhaltung
Sammlerwert plus Silberwert: begehrtes Krisenmetall, versichert und anonym geliefert
Original aus der Kaiserzeit: Handgeprägter Silber Denar mit dem Porträt der Faustina Junior – knapp 2.000 Jahre Geldgeschichte, echtes Zahlungsmittel des Römischen Reiches
Unikat mit Charakter: Jedes Exemplar wurde per Hammerschlag geprägt und besitzt eigene Patina, Zentrierung und Rückseitenvariante – kein Serienprodukt, sondern ein Stück Geschichte
Silber, das jede Krise überdauert: Sammlerwert und Metallwert vereint, nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei veräußerbar – dazu 100 % versicherter und anonymer Werteversand
Silber Denar der Kaiserin Faustina Junior – ein Original aus der römischen Kaiserzeit
Manche Münzen sind Anlage, manche sind Geschichte. Dieser Silber Denar der Kaiserin Faustina Junior ist beides: ein echtes, handgeschlagenes Zahlungsmittel aus dem Römischen Reich, geprägt im Zeitraum 145 bis 175 n. Chr., mit dem Porträt der Gemahlin des Philosophenkaisers Marcus Aurelius. Wer ihn in die Hand nimmt, hält knapp zwei Jahrtausende Geldgeschichte zwischen den Fingern – und ein Stück Silber, das den Untergang des Imperiums, unzählige Währungen und ganze Zeitalter überdauert hat.
Der Denar war über Jahrhunderte die Leitmünze Roms. Von etwa 211 v. Chr. bis in das 3. Jahrhundert n. Chr. bildete er das silberne Rückgrat der römischen Wirtschaft: Er bezahlte Legionäre, Getreide, Steuern, Löhne. Damit gehört dieses Stück in eine Reihe historischer Silbermünzen, die belegen, wie alt das Vertrauen in Edelmetall als Geld tatsächlich ist.
Die Kaiserin hinter dem Porträt
Annia Galeria Faustina, in der Numismatik als Faustina Minor oder Faustina die Jüngere geführt, war die Tochter des Kaisers Antoninus Pius und der Faustina Maior. Um 130 n. Chr. geboren, heiratete sie mit etwa 15 Jahren im Jahr 145 den späteren Kaiser Marcus Aurelius. Wenige Jahre später wurde sie zur Augusta erhoben – ein Titel, der sie protokollarisch sogar über ihren Gatten stellte.
Die Ehe war außergewöhnlich kinderreich; antike Quellen sprechen von rund einem Dutzend Nachkommen, unter ihnen der spätere Kaiser Commodus. Faustina begleitete Marcus Aurelius auf Reisen und Feldzügen und starb 175 n. Chr. in Kleinasien. Ihr Gemahl ließ sie als Diva vergöttlichen, blieb bis zu seinem Tod Witwer und benannte ihren Sterbeort in Faustinopolis um. Ihr Bildnis blieb auf dem Geld des Reiches präsent, denn Münzen waren die Massenmedien der Antike.
Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit – und sie haben jedes Papierversprechen überlebt, das nach ihnen kam.
Avers, Revers, Prägebild
- Avers: drapierte Büste der Kaiserin nach rechts, kunstvoll geflochtene Frisur, umlaufend die Legende FAVSTINA AVGVSTA.
- Revers: je nach Variante eine stehende oder thronende Gottheit beziehungsweise Personifikation – häufig Venus, daneben etwa Concordia, Fecunditas, Laetitia oder Fortuna, meist mit Zepter, Füllhorn oder weiteren Attributen.
- Nennwert: Denar (numismatisch: AR Denarius, Roman Empire, Faustina II.), Prägung überwiegend in Rom.
- Rohgewicht: 3,2 g bei einem Durchmesser von 18 mm.
- Material: Silber in antiker Münzlegierung; ein exakter Feingehalt wird nicht angegeben, da Feinheit und Gewicht römischer Denare chargenweise schwankten.
Anders als moderne Anlagemünzen entstanden Denare rein handwerklich: gegossener Schrötling, zwei Stempel, ein kräftiger Hammerschlag. Deshalb ist jedes Exemplar ein Unikat – mit eigener Zentrierung, eigenem Stempelbild, eigener Patina. In Sammlerkatalogen wird die jeweilige Rückseite über die RIC-Nummer bestimmt; welche Variante Sie erhalten, entscheidet der Zufall der Überlieferung.
Erhaltung: gelaufenes Geld mit Charakter
Diese Denare waren echtes Zahlungsmittel und tragen die Spuren ihres Umlaufs: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann. Der Versand erfolgt als Werteversand.
Warum Silber, warum antik?
Silber ist seit Jahrtausenden Wertaufbewahrungsmittel, Tauschmittel und Münzmetall – ein Symbol für Reichtum und Prestige in vielen Kulturen. Es besitzt einen inneren Wert, wird weltweit als Rohstoff gehandelt und ist in der Industrie stark gefragt: Elektronik, Solar- und Medizintechnik treiben die Nachfrage, während das Angebot begrenzt bleibt. Gerade in kleinen Einheiten taugt Silber als Tauschmittel bei Währungsinstabilität. Viele Anleger halten es deshalb als Inflationsschutz und als festen Baustein für ihren Krisenschutz.
- Sammlerwert plus Metallwert: historische Originalität, die kein Neuprägeprogramm nachbilden kann.
- Einstieg in die antike Numismatik: Kaiserinnen-Denare sind ein beliebtes Sammelgebiet und deutlich erschwinglicher als goldene Aurei.
- Steuerlicher Rahmen: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt.
- Werterhalt über Generationen: Silber ist langlebig und behält seine physischen Eigenschaften – ideal, um Vermögen weiterzugeben.
- Hohe Liquidität: Silber wird weltweit gehandelt und ist jederzeit gut verwertbar.
Vergleich: Faustina Junior und andere antike Denare
Gegenüber einem Denar des Marcus Aurelius oder des Trajan punktet Faustina Junior mit dem feineren, oft ausgesprochen ästhetischen Frauenporträt – die aufwendigen Frisuren der Kaiserinnen waren für die Stempelschneider eine Bühne. Denare der Faustina Maior, der Lucilla oder der Julia Domna ergänzen das Thema „Kaiserinnen von Rom“ hervorragend, wer chronologisch sammelt, kombiniert das Stück mit Prägungen des Antoninus Pius. Der Nachteil gegenüber modernen Bullion-Silbermünzen liegt auf der Hand: kein garantierter Feingehalt, kein exaktes Feingewicht, keine gleichförmige Serienqualität. Der Vorteil ist genau derselbe Punkt – Individualität, Seltenheit und ein historischer Kontext, der einen Denar zum Gesprächsstoff macht. Übrigens sank der Silberanteil des Denars im Laufe der Kaiserzeit durch Kupferbeilegierung immer weiter; um 200 n. Chr. lag er nur noch bei rund 40 bis 50 Prozent. Stücke der Antoninenzeit stehen damit in einer noch deutlich silberreicheren Phase der römischen Geldgeschichte.
Für Sammler antiker Münzen, für Freunde römischer Geschichte und für alle, die ihrem physischen Edelmetallbestand eine erzählende Komponente geben wollen, ist dieser Denar ein Griff mit Charakter. Ein kleines Silberstück, geprägt für eine Kaiserin, gelaufen durch römische Hände – und heute in Ihrer Sammlung.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.






