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Kettner NOW 13.03.2026 (19:40)
Kettner NOW (Live-Sendung) 13.03.2026: CDU bricht Steuerversprechen – Gold steigt
Die politische und wirtschaftliche Großwetterlage in Deutschland verschärft sich im März 2026 auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz kaum im Amt ist, zeichnet sich bereits ein massiver Bruch zentraler Wahlversprechen ab. Gleichzeitig eskaliert der Nahostkonflikt in einer Weise, die unmittelbare Auswirkungen auf die europäische Energieversorgung und die Finanzmärkte hat. Und mittendrin: Gold und Silber, die in diesem Umfeld ihre historische Rolle als Krisenversicherung eindrucksvoll unter Beweis stellen.
CDU bricht Steuerversprechen: 49 Prozent Spitzensteuersatz im Gespräch
Es ist eine Nachricht, die wie ein Paukenschlag durch die politische Landschaft hallt. Die CDU – jene Partei, die im Wahlkampf vollmundig versprach, die Steuerlast der Bürger zu senken – findet nun einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent „in die richtige Richtung gehend". Fritz Günzler, finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, lobte einen entsprechenden Vorschlag öffentlich.
Was das konkret bedeutet: Besserverdienende ab einem Jahreseinkommen von 90.000 Euro würden künftig fast die Hälfte ihres Einkommens an den Staat abführen. Doch damit nicht genug.
Um den Wegfall des Solidaritätszuschlags gegenzufinanzieren, steht eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent im Raum. Diese Maßnahme würde ausnahmslos jeden treffen – vom Rentner bis zur Studentin, vom Handwerker bis zur alleinerziehenden Mutter. Jeder Einkauf, jede Handwerkerrechnung, jede Dienstleistung würde teurer.
Im Wahlprogramm der CDU stand wörtlich: „Die Belastung durch Steuern und Abgaben ist zu hoch." Wenige Monate später öffnet dieselbe Partei die Schleusen für eine der heftigsten Steuererhöhungen der jüngeren deutschen Geschichte.
Der Mittelstand als Verlierer
Besonders bitter trifft es den deutschen Mittelstand – das Rückgrat der Volkswirtschaft. Rund eine Million Handwerksbetriebe und kleine Firmen zahlen Einkommensteuer auf ihren Unternehmensgewinn. Sie würden mit voller Wucht getroffen. Gleichzeitig sollen Großkonzerne durch niedrigere Körperschaftsteuer entlastet werden.
Das Ergebnis: Der Familienbetrieb um die Ecke zahlt bald fast die Hälfte seines Gewinns an den Fiskus, während internationale Konzerne sich weiterhin arm rechnen können. Von Leistungsgerechtigkeit kann hier keine Rede sein. Es ist ein Schlag ins Gesicht jener Menschen, die dieses Land am Laufen halten.
Für jeden, der sein Vermögen vor dem Zugriff eines immer gierigeren Staates schützen möchte, stellt sich die Frage nach steuerlich intelligenten Anlagestrategien drängender denn je. Goldmünzen und Goldbarren bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Nach einer Haltefrist von einem Jahr sind Gewinne aus dem Verkauf physischer Edelmetalle in Deutschland steuerfrei.
Iranische Raketen über NATO-Gebiet: Der Krieg rückt näher
Während die Steuerdebatte die Innenpolitik beherrscht, eskaliert die geopolitische Lage im Nahen Osten in besorgniserregendem Tempo. Iranische Raketen sind in den Luftraum der Türkei eingedrungen – eines NATO-Mitgliedsstaates. Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte bereits den dritten derartigen Vorfall innerhalb weniger Tage.
Auf dem NATO-Stützpunkt Incirlik heulten die Sirenen. Bewohner der Millionenstadt Adana wurden nachts um halb vier aus dem Schlaf gerissen. Incirlik ist einer der wichtigsten Militärstandorte der westlichen Allianz im Nahen Osten – ein Angriff dort wäre ein Angriff auf das Herz der NATO-Präsenz in der Region.
Die Straße von Hormus als geopolitische Waffe
Der Konflikt hat eine Dimension, die weit über militärische Auseinandersetzungen hinausgeht. Die Straße von Hormus, jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, könnte zur mächtigsten Waffe des Iran werden. Eine Waffe, die keine einzige Kugel verschießt, aber ganze Volkswirtschaften in die Knie zwingen kann.
Die konkreten Auswirkungen für Deutschland sind bereits spürbar:
- Energiepreise auf Rekordniveau – mit weiterem Steigerungspotenzial
- Bauzinsen haben die 4-Prozent-Marke geknackt – im Schnitt 4,1 % für zehnjährige Kredite
- Heizkosten steigen weiter und belasten Haushalte und Unternehmen
- Kraftstoffpreise an der Zapfsäule klettern auf neue Höchststände
Für eine junge Familie, die ein Haus finanzieren will, bedeuten die gestiegenen Bauzinsen Tausende Euro mehr Belastung über die Laufzeit des Kredits. Der Irankonflikt ist längst kein fernes Ereignis mehr – er kommt bei jedem Einzelnen an.
Golfstaaten wenden sich von Washington ab – eine tektonische Verschiebung
Noch brisanter als die unmittelbaren militärischen Entwicklungen ist eine strategische Neuausrichtung, die sich im Hintergrund vollzieht. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters haben die Golfstaaten – jahrzehntelang treue Verbündete der USA – begonnen, ihre Sicherheitsarchitektur grundlegend zu überdenken.
Das Pikante daran: Sie erwägen ausgerechnet neue Abkommen mit Teheran. Die USA haben es offenbar versäumt, ihren Verbündeten echte Sicherheit zu bieten. 35 Jahre Militärbasen in der Region, und im Ernstfall erweist sich der amerikanische Schutzschirm als löchrig.
Die Weltordnung, wie wir sie kennen, gerät ins Wanken. Wer sein Vermögen ausschließlich in Papierwerten hält, könnte ein böses Erwachen erleben.
Diese geopolitische Neuordnung hat direkte Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte und die Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung. Es ist kein Zufall, dass Chinas Zentralbank seit 16 Monaten ununterbrochen Gold kauft. Peking bereitet sich auf eine Welt vor, in der der Dollar nicht mehr die unangefochtene Leitwährung ist.
Gold und Silber: Die Zahlen sprechen für sich
In diesem Umfeld aus Steuererhöhungen, geopolitischen Spannungen und wachsender Unsicherheit zeigen die Edelmetalle einmal mehr, warum sie seit Jahrtausenden als ultimativer Wertspeicher gelten.
Die aktuellen Zahlen sind beeindruckend:
- Gold notiert bei 2.933 Euro die Feinunze – ein Plus von knapp 63 Prozent auf 12-Monats-Sicht
- Silber steht bei 47,90 Euro die Feinunze – ein Plus von über 113 Prozent im Jahresvergleich
- Silber hat sich damit in einem einzigen Jahr mehr als verdoppelt
Ja, in den letzten 24 Stunden gab es leichte Rücksetzer – Gold minus 0,8 Prozent, Silber minus 3,25 Prozent. Doch das sind gesunde Verschnaufpausen in einem intakten Aufwärtstrend. Und genau so sehen es auch die großen Investmentbanken.
Was die Großbanken für Silber prognostizieren
Die Prognosen der führenden Finanzinstitute für den Silberpreis lesen sich wie ein Wettbieten:
- JP Morgan rechnet für 2026 mit einem durchschnittlichen Silberpreis von 81 Dollar die Unze
- Die Deutsche Bank nennt 100 Dollar bis Jahresende als Kursziel
- Die Citigroup toppt beide mit 150 Dollar für das zweite Quartal 2026
Der fundamentale Grund für diese bullishen Prognosen ist simpel: Es gibt schlicht nicht genug Silber. Die Nachfrage aus der Industrie – Solaranlagen, Elektronik, Elektrifizierung – wächst stetig, aber die Minen kommen nicht hinterher. Dieses strukturelle Angebotsdefizit verschwindet nicht, nur weil der Dollar mal einen Satz nach oben macht.
Die heftigen Kursausschläge der letzten Wochen waren keine Zeichen fundamentaler Schwäche. Sie wurden ausgelöst durch Mechanismen am Terminmarkt und kurzfristige Dollarbewegungen. Wer physische Edelmetalle als langfristige Absicherung hält, sollte sich davon nicht verunsichern lassen.
Gerade in Zeiten, in denen der Staat immer dreister in die Taschen seiner Bürger greift, bieten Maple Leaf Goldmünzen, Wiener Philharmoniker oder Känguru-Münzen einen bewährten Schutz vor Kaufkraftverlust und staatlichem Zugriff.
Gesellschaftliche Verwerfungen: Islamismus-Studie alarmiert
Neben den wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen offenbart eine aktuelle Studie tiefgreifende gesellschaftliche Probleme. Der MOTRA-Monitor – eine wissenschaftliche Untersuchung zu Radikalisierungstendenzen – liefert erschreckende Zahlen:
- 45,1 Prozent aller Muslime unter 40 Jahren in Deutschland sind latent oder offen islamistisch eingestellt
- 11,5 Prozent weisen bereits ausgeprägte islamistische Einstellungen auf und wollen die Scharia über das Grundgesetz stellen
- Weitere 33,6 Prozent tragen diese Haltung unter der Oberfläche
FDP-Vize Wolfgang Kubicki nennt es „das Ergebnis einer Politik des naiven Wegsehens". Der Vizechef der Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, warnt: „Islamisten werden immer dreister und nutzen unsere politische Korrektheit gezielt aus."
Sachsens Innenminister Armin Schuster bringt es auf den Punkt: „Unser Grundgesetz und unser Strafrecht kennen keine Scharia." Dem ist wenig hinzuzufügen – außer der Forderung, dass die Regierung unter Friedrich Merz hier endlich handelt, statt nur markige Worte zu finden.
Bürgergeld-Skandal und Berliner Autoverbots-Fantasien
Als wäre die Steuerdebatte nicht genug, offenbaren sich weitere Abgründe staatlicher Misswirtschaft. In Berlin schulden Bürgergeldempfänger den Jobcentern 631 Millionen Euro – verteilt auf über 2 Millionen Einzelfälle. Geld, das entweder an Personen ging, die es nicht hätten bekommen dürfen, oder an Menschen, deren Bedürftigkeit sich zwischenzeitlich geändert hat.
Wie viel davon wird zurückgeholt? Die Sozialstaatssekretärin der SPD räumt selbst ein: häufig nur teilweise oder gar nicht. 631 Millionen Euro Steuergeld – einfach weg. Und das allein in Berlin. Die bundesweite Summe dürfte ein Vielfaches betragen.
Berlin autofrei – 12 Fahrten pro Jahr
Derweil sammelt in der Hauptstadt eine Initiative Unterschriften für ein Volksbegehren mit dem Titel „Berlin Autofrei". Der Kern des Vorschlags: Nur noch 12 Autofahrten pro Jahr innerhalb des S-Bahn-Rings. Einmal pro Monat. Wer öfter fahren muss – Pech gehabt.
Eine Stadt, die an der Vergabe von Bürgeramtsterminen scheitert, will kontrollieren, ob Herr Müller sein Auto diesen Monat schon bewegt hat. Man kann sich das nicht ausdenken. Die CDU nennt es ein „radikales linksgrünes Verbotsprojekt", die FDP spricht von „Symbolpolitik auf Kosten der Realität". Und die Grünen? Die finden die Idee natürlich „wichtig".
Rheinland-Pfalz-Wahl: Ein Signal, das niemand ignorieren kann
Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz gewählt, und die Umfragen haben es in sich. Die politische Landschaft verschiebt sich dramatisch:
- CDU: 28–29 % (knapp vorn)
- SPD: 26–28 % (fast zehn Punkte weniger als 2021)
- AfD: 19 % (Stimmenanteil gegenüber 2021 glatt verdoppelt)
Die Verdopplung des AfD-Stimmenanteils von 8,3 auf 19 Prozent ist ein Signal, das die etablierten Parteien nicht mehr ignorieren können. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihre Sorgen nicht ernst nimmt – sei es bei der Steuerlast, der Energieversorgung oder der inneren Sicherheit.
Vermögensschutz in unsicheren Zeiten: Warum physisches Gold unverzichtbar ist
Die Gemengelage aus Steuererhöhungen, geopolitischer Eskalation, gesellschaftlichen Verwerfungen und staatlicher Misswirtschaft verdichtet sich zu einem Bild, das jeden verantwortungsbewussten Anleger zum Handeln bewegen sollte. Die Frage ist nicht mehr, ob man sein Vermögen schützen sollte – sondern wie schnell.
Physische Edelmetalle bieten in diesem Umfeld mehrere entscheidende Vorteile:
- Inflationsschutz: Gold hat über Jahrtausende seine Kaufkraft bewahrt – keine Papierwährung kann das von sich behaupten
- Steuerfreiheit: Gewinne aus dem Verkauf physischer Edelmetalle sind nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei
- Kein Gegenparteirisiko: Anders als bei Bankguthaben oder Wertpapieren gibt es keinen Schuldner, der ausfallen kann
- Globale Akzeptanz: Gold wird weltweit als Wertaufbewahrungsmittel anerkannt – unabhängig von politischen Systemen
- Schutz vor staatlichem Zugriff: Physisches Gold in Eigenverwahrung entzieht sich dem direkten Zugriff des Fiskus
Wer den Einstieg in die Welt der Edelmetalle sucht, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Zugang. Für umfassendere Absicherungsstrategien bieten sich das Gold Krisenschutzpaket S oder das Gold Krisenschutzpaket M an.
Auch die geopolitischen Entwicklungen sprechen eine deutliche Sprache. Nicht nur Chinas Zentralbank kauft seit Monaten massiv Gold – auch die USA sichern sich zunehmend Zugang zu Goldreserven in Südamerika. Wenn Staaten und Zentralbanken in diesem Tempo Gold akkumulieren, sollte das für private Anleger ein unmissverständliches Signal sein.
Fazit: Die Zeit zum Handeln ist jetzt
Die Ereignisse dieses Frühjahrs 2026 verdichten sich zu einem Bild, das an Klarheit kaum zu überbieten ist. Ein Staat, der seine Steuerversprechen bricht. Eine geopolitische Ordnung, die zerbricht. Energiepreise, die explodieren. Und mittendrin: Gold und Silber, die ihre jahrtausendealte Funktion als ultimativer Krisenschutz einmal mehr unter Beweis stellen.
Die Prognosen der Großbanken für Silber – 81, 100, ja sogar 150 Dollar die Unze – mögen ambitioniert klingen. Doch sie basieren auf harten fundamentalen Daten: einem strukturellen Angebotsdefizit, das sich nicht über Nacht auflösen wird. Wer heute in physische Edelmetalle investiert, ob in Britannia-Münzen, American Eagles oder China Pandas, sichert sein Vermögen mit dem ältesten und bewährtesten Wertaufbewahrungsmittel der Menschheitsgeschichte.
Denn eines ist sicher: Papiergeld kommt und geht. Gold bleibt.
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Kettner NOW 13.03.2026 (19:40)
