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Kettner Edelmetalle

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Live Webinar am 29. Juli (5:39:38)

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Live-Webinar 29.07.2026: Deutschland am Abgrund – Vermögen jetzt schützen

29.07.2026 Webinar Kettner Edelmetalle

Es gibt Abende, an denen sich mehr als 15.000 Menschen freiwillig vor Bildschirme setzen – bei 34 Grad Außentemperatur, mitten im Hochsommer, statt am See oder im Biergarten. Wenn das passiert, dann ist das kein Zufall. Dann ist das ein Symptom. Ein Symptom dafür, dass in diesem Land etwas ins Rutschen geraten ist, das viele Bürger längst spüren, aber kaum jemand offen ausspricht.

Deutschland am Abgrund. So lautete der Titel eines fast sechsstündigen Live-Abends, den Dominik Kettner Ende Juli mit einem bemerkenswerten Aufgebot an Stimmen bestritt: Peter Hahne, über fünf Jahrzehnte Journalist, Marc Friedrich, siebenfacher Bestsellerautor, Philipp Hopf, Marktanalyst, Gerald Grosz, Österreichs schärfste Zunge, Kai Gottschalk, Finanzpolitiker und Vorsitzender des Wirecard-Untersuchungsausschusses, sowie Tim Kellner, Ex-Polizist und selbst Betroffener eines spektakulären Konto-Rauswurfs.

Doch der eigentliche Kern dieses Abends war weniger düster, als der Titel vermuten lässt. Es ging um Handlungsfähigkeit. Um die Frage: Was kannst du tun, bevor andere über dein Vermögen entscheiden?

Die Fassade und das, was dahinter bröckelt

Ein Land, das einmal das stärkste Europas war. Ein Land, in dem Fleiß belohnt wurde und Erspartes sicher schien. Diese Beschreibung passt auf die Bundesrepublik der Nachkriegsjahrzehnte – und sie passt heute nur noch auf die Fassade.

Die Fabriken schließen. Die Abgabenlast steigt. Und das Geld auf dem Konto verliert leiser an Wert, als es der Sparer spüren kann. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern schlichte Buchhaltung: Wenn die Geldmenge schneller wächst als die reale Wirtschaftsleistung, verliert jede Einheit dieses Geldes an Kaufkraft. Immer. Ausnahmslos.

Wir reden heute Abend über eure Freiheit, über euer Geld, über eure Zukunft – und darüber, was der Staat plant, während ihr schlaft, während ihr arbeitet, während ihr eure Steuern bezahlt. – Dominik Kettner

Der Staat wächst, die Wirtschaft schrumpft. Diese Schere ist der eigentliche Skandal der Gegenwart. Und wenn eine Volkswirtschaft nicht mehr genug erwirtschaftet, um einen aufgeblähten Apparat zu finanzieren, dann gibt es aus Sicht der Politik nur einen logischen Ausweg: neue Steuern, neue Abgaben, neuer Zugriff auf privates Vermögen.

Der 29. Januar: Als Gold und Silber innerhalb von 48 Stunden abstürzten

Viele Anleger haben das Jahr 2026 mit Euphorie begonnen. Am 29. Januar markierten die Edelmetalle historische Höchststände: Gold erreichte knapp 5.600 US-Dollar, Silber sprang auf über 121 US-Dollar. Dann kam der Bruch.

Innerhalb von nur 48 Stunden verlor Gold rund 21,4 Prozent – umgerechnet etwa 1.200 Dollar je Unze. Silber brach sogar um rund 41 Prozent ein, ein Absturz von rund 50 Dollar je Unze. Wer damals investiert war, hatte schlaflose Nächte.

Doch was war passiert? Eine plötzliche Erkenntnis, dass Gold wertlos ist? Ein Ende der Inflation? Ein Wunder in den Staatshaushalten? Nichts davon.

Margin Calls, Zwangsverkäufe, Dominoeffekt

Die entscheidende Rolle spielte die COMEX, die amerikanische Rohstoffterminbörse, an der gewaltige Future-Volumina und vor allem Papiergold gehandelt werden. Dort wurden die sogenannten Margin-Anforderungen angehoben – also jene Sicherheitsleistungen, die ein Händler für seine offene Position hinterlegen muss.

Der Mechanismus ist brutal einfach:

  • Schritt 1: Die Börse erhöht die geforderten Sicherheiten für Terminkontrakte.
  • Schritt 2: Händler, die diese Sicherheiten nicht nachschießen können, müssen ihre Positionen zwangsweise schließen – also verkaufen.
  • Schritt 3: Diese Verkäufe drücken den Preis und lösen automatisierte Stop-Loss-Marken aus.
  • Schritt 4: Eine Kaskade entsteht. Ein Dominostein kippt den nächsten.

Das Ergebnis ist ein Preissturz, der nichts – aber auch gar nichts – mit dem physischen Markt zu tun hat. Kein einziger Barren wurde in dieser Zeit weniger wert. Kein Gramm Gold verschwand aus einem Tresor. Es war ein Ereignis der Papiermärkte, ein koordinierter Markteingriff, wie Kettner es unmissverständlich formulierte.

Das war keine natürliche Entwicklung. Das war eine bewusste Preismanipulation über die Terminmärkte – und wer das versteht, der versteht auch, warum solche Momente historisch die besten Einstiegsgelegenheiten waren.

Wer die weitere Entwicklung verfolgen möchte, findet eine aktuelle Einordnung in unserer Analyse Gold zittert um die 4.000er-Marke – doch die Bodenbildung hält stand.

Der zweite Bremsklotz: Zinsen, Dollar und ein gefährlicher Trugschluss

Neben den Terminmärkten wirkt derzeit ein zweiter Faktor. Die Fed hält den Leitzins bei rund 3,5 bis 3,75 Prozent, die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bewegen sich um 4,5 Prozent. Das klingt für institutionelle Anleger verlockend: eine laufende Verzinsung, garantiert vom mächtigsten Staat der Welt.

Gold zahlt keine Zinsen. Punkt. Das ist das Argument, das seit Jahrzehnten gegen Edelmetalle vorgebracht wird – und kurzfristig hat es Wirkung.

Aber hier liegt der eigentliche Denkfehler des Marktes: Die USA sitzen auf annähernd 40 Billionen Dollar Schulden. Bei dauerhaft hohen Zinsen frisst allein der Schuldendienst den Haushalt auf. Ein solches Zinsniveau ist auf Dauer schlicht nicht finanzierbar. Entweder die Zinsen fallen wieder – oder es kommt zum Staatsbankrott.

Und wenn die Zinsen fallen? Dann bleibt nur ein Weg: Die Notenpresse. Mehr Liquidität, mehr Inflation, weniger Kaufkraft. Genau das ist die Umgebung, in der Sachwerte historisch glänzen. Wie eng Öl, Gold und US-Anleihen dabei miteinander verwoben sind, haben wir in Das goldene Dreieck ausführlich beleuchtet.

Die Türkei: Ein Lehrstück über die wahre Stärke von Gold

Es gibt ein Argument gegen Gold, das oberflächlich betrachtet plausibel klingt: „Warum verkaufen Staaten ihr Gold, wenn es doch angeblich so wertvoll ist?"

Die Antwort liefert die Türkei – und sie ist das genaue Gegenteil dessen, was Goldkritiker daraus machen. Als die Lira massiv unter Druck geriet, musste Ankara handeln. Zuerst verkaufte die Türkei rund 89 Prozent ihrer US-Staatsanleihen. Als das nicht reichte, folgten 78 Tonnen Gold.

Und dann? Die Währung stabilisierte sich. Seit April 2026 baut die türkische Notenbank ihre Goldreserven bereits wieder auf.

Was lernen wir daraus?

  1. Gold ist das liquideste Asset der Welt. Es lässt sich in jeder Krise, in jeder Währung, an jedem Ort in Kaufkraft verwandeln.
  2. Gold ist die letzte Verteidigungslinie eines Staates. Man verkauft es nicht aus Überzeugung, sondern aus Not – und man kauft es zurück, sobald es geht.
  3. Verkäufe aus Not sind kein Misstrauensvotum, sondern der ultimative Beweis der Funktionsfähigkeit.

Genau diese Eigenschaft macht physisches Gold für den Privatanleger so wertvoll: Es ist kein Versprechen auf Papier, sondern Substanz in der Hand.

Das geopolitische Paradoxon: Warum Gold zu Kriegsbeginn fällt

Landläufig heißt es: Krieg treibt Gold. Doch die Realität ist komplizierter. Seit Beginn des Iran-Konflikts ist der Ölpreis um rund 10 Prozent gefallen. Fallende Energiepreise dämpfen die Inflationserwartung – und wenn die Inflationserwartung sinkt, sinkt kurzfristig auch die Attraktivität von Gold als Inflationsschutz.

Ein Trugschluss, denn die monetären Kriegsfolgen kommen immer erst später. Ein Blick in die Geschichte zeigt ein erstaunlich konsistentes Muster:

  • Jom-Kippur-Krieg 1973: Gold fiel zunächst um rund 13 Prozent – und stieg bis 1974 um über 100 Prozent.
  • Zweiter Golfkrieg 1991: Minus 7,4 Prozent am ersten Tag – der übergeordnete Aufwärtstrend blieb intakt.
  • Irakkrieg 2003: Minus 15 Prozent zu Beginn – danach eine der stärksten Aufwärtsphasen der modernen Goldgeschichte.
  • Ukrainekrieg 2022: Erst plus 15 Prozent, dann minus 20 Prozent – und anschließend eine massive mehrjährige Erholung.

Die Logik dahinter ist bestechend: Kriege werden nicht mit Ersparnissen bezahlt, sondern mit Schulden. Schulden bedeuten Geldschöpfung. Geldschöpfung bedeutet Inflation. Und Inflation bedeutet – historisch, verlässlich, über Jahrhunderte – die Aufwertung realer Werte gegenüber Papieransprüchen.

Erst fällt Gold zu Beginn eines Krieges. Dann wirken die monetären Kriegsfolgen. Wer in Panikphasen kauft, kauft mit Rabatt.

Saisonalität: Warum der Kalender gerade jetzt spannend wird

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Saisonalität des Edelmetallmarktes. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren gemessen, zeigt sich ein bemerkenswert stabiles Muster: Die Monate März bis Juli gelten als die schwächste Phase des Jahres für Gold.

Ab Ende Juli beginnt statistisch die Wende. Der Herbst – traditionell getragen von der indischen Hochzeitssaison, dem chinesischen Neujahrsgeschäft und der Portfolio-Neuausrichtung institutioneller Anleger – gehört historisch zu den stärksten Phasen im Edelmetalljahr.

Wir befinden uns exakt am Ende der saisonalen Schwäche. Wer strategisch denkt, weiß solche Fenster zu schätzen. Das ist keine Garantie – Statistik ist nie Garantie –, aber es ist ein Puzzleteil, das ins Gesamtbild passt.

Jede Korrektur war historisch ein Boden – nie ein Ende

Der vielleicht wichtigste Gedanke des Abends: Gold hat in seiner gesamten Geschichte jede Korrektur überwunden. Ausnahmslos. Und nach jeder dieser Korrekturen folgten neue Höchststände.

  • Ölkrise 1974–1976: rund 49 Prozent Rückgang – danach eine gewaltige Aufwärtsbewegung.
  • Finanzkrise 2008: rund 34 Prozent Rückgang – anschließend deutliche Erholung auf neue Rekorde.
  • Eurokrise 2011–2015: rund 46 Prozent Rückgang – gefolgt von einer langjährigen Aufwärtsphase.
  • Zinsschock 2013: rund 28 Prozent Rückgang – die Parallele zur heutigen Lage ist frappierend.
  • Corona-Phase 2020: zweistelliger Rückgang – gefolgt von neuen Allzeithochs.

Aktuell liegen wir bei einem Rückgang von rund 28 Prozent – strukturell praktisch deckungsgleich mit der Korrektur von 2013. Damals folgte auf die Panik eine mehrjährige Aufwärtsphase.

Die Szenarien bis 2030

Kettner legte sich am Abend bewusst fest – als persönliche Einschätzung, ausdrücklich nicht als Versprechen. Drei Szenarien standen im Raum:

  1. Das konservative Szenario: Moderate Zinssenkungen, weiter steigende Zentralbankkäufe – ein solider, aber gemächlicher Aufwärtspfad.
  2. Das bullische Szenario: Vertrauensverlust in Staatsanleihen, beschleunigte Dedollarisierung, aktives Abstoßen des Dollars durch die BRICS-Staaten.
  3. Das Extremszenario: Systemische Krise mit hoher Inflation, negativen Realzinsen, schwachem Dollar und Ausfällen im Finanzsystem.

Bemerkenswert ist: Nicht nur unabhängige Analysten, auch Häuser wie Goldman Sachs, UBS und JP Morgan sehen Gold in ihren Prognosen deutlich oberhalb der aktuellen Notierungen. Fünfstellige Zielmarken sind längst keine Fantasie von Weltuntergangspropheten mehr, sondern Ausdruck einer nüchternen Rechnung: Vertrauensverlust plus Gelddrucken ergibt Sachwertnachfrage.

Wie ernst die Lage in Washington genommen wird, zeigt eine Entwicklung, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: die Diskussion um goldgedeckte US-Anleihen. Wenn die größte Schuldnernation der Welt beginnt, über Golddeckung nachzudenken, dann ist das ein Eingeständnis von historischer Tragweite.

De-Banking: Wenn die Bank über deine Meinung urteilt

Der zweite große Themenblock des Abends war weniger charttechnisch – dafür umso beunruhigender. Kai Gottschalk, Diplomkaufmann mit über 25 Jahren Erfahrung in der Finanzwirtschaft und Vorsitzender des Wirecard-Untersuchungsausschusses, hat den Begriff De-Banking im deutschen Sprachraum geprägt.

De-Banking bedeutet: Der Ausschluss von Bürgern aus dem Zahlungsverkehr. Nicht wegen Betrugs. Nicht wegen Geldwäsche. Sondern wegen politischer Positionen.

Das prominenteste Beispiel saß an diesem Abend selbst in der Runde: Tim Kellner, ehemaliger Polizist und Reichweitenphänomen mit über 600.000 YouTube-Abonnenten, dem nach 45 Jahren Sparkassenkonto die Geschäftsbeziehung gekündigt wurde. Der Grund? Er äußert seine Meinung.

Ein Konto ist heute kein Luxus. Es ist die Voraussetzung, um überhaupt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Wer den Zugang zum Zahlungsverkehr kontrolliert, kontrolliert Menschen.

Genau hier schließt sich der Kreis zu den Edelmetallen. Ein Goldbarren im eigenen Tresor fragt nicht nach Gesinnung. Eine Silbermünze in der Hand lässt sich nicht per Mausklick sperren. Physisches Edelmetall ist die einzige Vermögensform, die keinen Kontrahenten kennt – kein Bankinstitut, keinen Emittenten, keine Compliance-Abteilung, die eines Morgens entscheidet, dass man nicht mehr tragbar sei.

Und dann kommt das digitale Zentralbankgeld

Diese Debatte wird noch an Schärfe gewinnen, wenn programmierbares digitales Zentralbankgeld Realität wird. Ein Zahlungsmittel, bei dem Verfallsdaten, Verwendungsbeschränkungen und Ausgabelimits technisch möglich sind, verändert das Verhältnis von Bürger und Staat fundamental.

Alexander von Bismarck, Urgroßneffe des ersten deutschen Reichskanzlers, brachte es in einem Statement auf den Punkt:

An die Eltern und an die Großeltern: Kauft euren Kindern ein bisschen Gold oder Silber. Das ist ein Wert, der in der ganzen Welt eingelöst werden kann. Wenn wir das digitale Geld haben, ist es umso wichtiger, dass wir solche Zahlungsmittel haben. – Alexander von Bismarck

Vom Wissen zum Handeln: Was das konkret bedeutet

Analyse ohne Konsequenz ist Unterhaltung. Wer die geschilderte Gemengelage ernst nimmt, kommt an einigen praktischen Überlegungen nicht vorbei.

1. Physisch statt Papier

Der Januar-Crash hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr Papiermärkte den Preis kurzfristig verzerren können. Wer physisch hält, ist von Margin Calls und Zwangsliquidationen nicht betroffen. Ob Goldbarren oder Goldmünzen – entscheidend ist der reale Besitz.

2. Die richtige Stückelung

Große Barren sind preislich effizient, aber im Ernstfall schwer teilbar. Kleinstückelung schafft Flexibilität. Ein 100 x 1 g Gold Tafelbarren (Combibar) vereint beide Welten: die Effizienz eines größeren Barrens mit der Teilbarkeit von 100 einzelnen Grammeinheiten. Für den Einstieg eignen sich Kleinformate wie das 1 Gramm Gold Maple Leaf oder das 0,5 Gramm Gold Deutscher Adler 2026.

3. Klassische Anlagemünzen als Fundament

Der Krügerrand in einer Unze ist seit 1967 die meistverkaufte Anlagemünze der Welt. Seine rötliche Färbung rührt vom 22-Karat-Legierungsanteil her: Die Münze wiegt rund 33,9 Gramm und enthält dennoch exakt eine volle Feinunze Gold – die Kupferbeimischung macht sie robuster als reine Feingoldmünzen. Wer kleinere Einheiten bevorzugt, greift zum 1/10 Unze Krügerrand 2026.

Der Gegenpol ist der Maple Leaf aus Kanada mit 999,9er Feingold, dem typischen gelben Glanz und modernen Sicherheitsmerkmalen wie dem mikrogravierten Ahornblatt mit eingeprägter Jahreszahl. Wer breiter streuen möchte, findet weitere etablierte Klassiker: den Wiener Philharmoniker, die Lunar-Serie, das Australische Känguru, den American Eagle, die Britannia oder den China Panda.

4. Antizyklisch denken

Der schwierigste Teil. Menschen kaufen, wenn Schlagzeilen jubeln, und verkaufen, wenn Panik herrscht. Historisch war exakt das Gegenteil die überlegene Strategie. Der Januar-Absturz war kein fundamentaler Bruch – er war eine technische Bereinigung an den Terminmärkten. Und die Zentralbanken dieser Welt haben in der Zwischenzeit nicht aufgehört zu kaufen. Sie haben es nur leiser getan.

Das Fazit: Es geht um mehr als Rendite

Wer diesen Abend auf reine Preisprognosen reduziert, hat den Punkt verfehlt. Es geht nicht darum, ob Gold in zwölf Monaten bei einer bestimmten Marke steht. Niemand weiß das, und wer es behauptet, sollte mit Vorsicht behandelt werden.

Es geht um etwas Grundsätzlicheres: um die Frage, wie viel Ihres Vermögens Sie tatsächlich noch selbst kontrollieren. Wie viel davon existiert nur als Eintrag in einer Datenbank, über deren Zugriffsrechte Sie nicht entscheiden. Wie viel davon lässt sich per Gesetz, per Sonderabgabe, per Compliance-Entscheidung einfrieren, umwidmen oder wegbesteuern.

Gold ist die älteste Währung der Menschheit. Es hat Kaiserreiche überlebt, Hyperinflationen, Währungsreformen, Weltkriege und zwei deutsche Währungsschnitte im vergangenen Jahrhundert. Es hat jede Papierwährung überdauert, die je gegen es angetreten ist. Die D-Mark – jene Währung, die noch hart war und die man uns genommen hat – ist heute ein Sammlerobjekt. Der Sovereign von 1900 ist heute noch immer eine Unze Kaufkraft wert.

Die selbstinszenierte Symbolik des Papiergeldes, wie wir sie zuletzt bei der Debatte um Trump auf der Dollar-Münze beobachten konnten, ändert daran nichts. Politiker kommen und gehen. Währungen kommen und gehen. Gold bleibt.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Sie sich Edelmetalle leisten können. Sie lautet, ob Sie es sich leisten können, keine zu besitzen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Preisszenarien sind persönliche Einschätzungen der zitierten Personen und keine Zusicherung künftiger Entwicklungen. Historische Wertentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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Live Webinar am 29. Juli (5:39:38)

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