Silberpreis 2026: 184 Dollar Prognose von Jochen Staiger
Es gibt Momente an den Finanzmärkten, in denen sich die tektonischen Platten verschieben – langsam, fast unmerklich zunächst, dann mit einer Wucht, die selbst erfahrene Marktteilnehmer sprachlos zurücklässt. Der Silbermarkt im Januar 2026 ist genau so ein Moment. Erstmals in der Geschichte durchbrach der Silberpreis die Marke von 90 US-Dollar pro Unze, die Marktkapitalisierung schoss über die 5-Billionen-Dollar-Grenze, und die Nachfrage nach physischem Silber übersteigt das Angebot in einem Ausmaß, das die Branche seit Jahrzehnten nicht erlebt hat.
Wer die Entwicklung der letzten Monate aufmerksam verfolgt hat, konnte die Zeichen lesen. Wer sie ignoriert hat, steht nun vor einer Realität, die sich nicht mehr leugnen lässt: Der physische Markt hat die Preissetzungsmacht übernommen. Und die Konsequenzen sind weitreichender, als die meisten ahnen.
184 Dollar bis Weihnachten: Eine Prognose, die man ernst nehmen muss
Rohstoffanalyst Jochen Staiger, CEO der Swiss Resource Capital und seit über 25 Jahren im Edelmetallsektor aktiv, hat seine Silberprognose für 2026 aktualisiert. Die Zahl, die er nennt, klingt für Uneingeweihte geradezu absurd: 184 US-Dollar pro Unze bis spätestens Weihnachten 2026. Doch wer Staigers Track Record kennt, weiß, dass der Mann liefert.
„Ich habe letztes Jahr im Januar die Prognose gemacht, wir werden 63 Dollar sehen. Ich wage dieses Mal die Prognose: 184 Dollar bis spätestens Weihnachten."
Seine Prognose für 2025 – 63 Dollar – traf er nahezu punktgenau. Ein Jahr vorher. Nicht drei Wochen, nicht drei Monate. Ein ganzes Jahr. Die technischen Ziele, die er auf dem Weg dorthin identifiziert, lesen sich wie die Stufen einer Treppe:
- 100 Dollar – die psychologische Schallmauer
- 111 Dollar – nächstes technisches Ziel
- 146 Dollar – Zwischenstation
- 185 Dollar – das finale Kursziel für 2026
Allein seit Jahresbeginn 2026 hat Silber in Euro gerechnet bereits rund 33 Prozent zugelegt. In gerade einmal 20 Handelstagen. Das ist kein normaler Markt mehr. Das ist der Beginn einer fundamentalen Neubewertung.
Das fünfte Jahr im Defizit – und kein Ende in Sicht
Die Fundamentaldaten sprechen eine unmissverständliche Sprache. Der Silbermarkt befindet sich nun im fünften Jahr in Folge in einem strukturellen Angebotsdefizit. Die Schätzungen für 2026 variieren – von 110 Millionen Unzen am unteren Ende bis hin zu 300 Millionen Unzen, wie die UBS kürzlich prognostizierte. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen, doch das ist letztlich irrelevant.
„Ob es 210 Millionen sind oder 160 Millionen – spielt für mich keine Rolle mehr. Defizit ist Defizit. Wir werden auch die nächsten 5 bis 10 Jahre in einem Defizit bleiben, weil wir räumen jetzt sukzessive alles leer, was da ist."
Diese Einschätzung ist keine Panikmache, sondern nüchterne Analyse. Die Gründe für das anhaltende Defizit sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig:
- Rüstungsausgaben auf Rekordniveau: Weltweit fließen 2,9 Billionen US-Dollar in militärische Aufrüstung – Silber ist in nahezu jedem modernen Waffensystem unverzichtbar
- Kernkraft-Renaissance: Der globale Ausbau der Atomenergie erfordert erhebliche Mengen an Silber
- KI-Rechenzentren: Der Boom der künstlichen Intelligenz verschlingt nicht nur Strom, sondern auch Edelmetalle für die Hardware
- Solarindustrie: Trotz Bemühungen, Silber in Photovoltaikmodulen zu substituieren, bleibt die Nachfrage auf Rekordniveau
- Elektromobilität: Jedes E-Auto benötigt 2 bis 3 Unzen Silber – Tendenz steigend durch Festkörperbatterien
Wie der Silberpreis die Solarindustrie zum radikalen Umdenken zwingt, zeigt sich bereits in den Produktionshallen chinesischer Hersteller. Ab einem Silberpreis von 135 Dollar wird die Produktion für viele Solarhersteller unrentabel. Doch selbst wenn China mit Hochdruck an Substitutionslösungen arbeitet – ein solcher Prozess dauert Jahre, nicht Monate.
Die Prägemünzstätten sind ausverkauft – was das für Anleger bedeutet
Was sich derzeit hinter den Kulissen des physischen Silbermarktes abspielt, ist beispiellos. Die Bestellmengen bei Edelmetallhändlern liegen seit Oktober 2025 auf dem vier- bis zehnfachen Niveau des Durchschnitts der letzten zehn Jahre. Die Covid-Panik von 2020? Ein laues Lüftchen dagegen.
Die Zahlen sind eindeutig: Das Umsatzverhältnis hat sich komplett gedreht. Statt der üblichen 80 Prozent Gold zu 20 Prozent Silber liegt das Verhältnis nun bei 80 Prozent Silber zu 20 Prozent Gold. Die Anleger haben verstanden, wo das größte Potenzial liegt.
Und die Konsequenzen sind dramatisch:
- Die South African Mint hat die Produktion von Krügerrand-Silbermünzen eingestellt – ausverkauft
- Die Royal Canadian Mint kann keine Maple Leaf Silbermünzen mehr liefern – ausverkauft
- Die Royal Mint kämpft seit Oktober mit Lieferengpässen – die letzte große Charge von 120.000 Zehnunzen-Stücken kam im November
- Lieferzeiten bei Raffinerien und Scheideanstalten betragen mittlerweile drei bis vier Monate
Was jetzt noch im Markt ist, befindet sich in den Tresoren der Händler. Und wenn diese leer sind – und sie leeren sich rasant –, dann beginnt das eigentliche Feuerwerk. Wer sich jetzt noch mit physischem Silber eindecken möchte, sei es in Form von Silbermünzen oder Silberbarren, sollte nicht mehr allzu lange zögern.
Das Papiersilber-Kartenhaus wankt
Einer der faszinierendsten – und zugleich beunruhigendsten – Aspekte der aktuellen Marktlage ist das Verhältnis zwischen physischem und papiernem Silber. An der COMEX, der wichtigsten Terminbörse für Edelmetalle in New York, steht das Verhältnis bei 1 zu 300. Das bedeutet: Für jede physische Unze Silber in den Tresoren der COMEX existieren 300 Unzen auf dem Papier.
„Wir sind im Silber rund 1 zu 300. Also jede Unze physische Silber in der COMEX – sind gut 300 Unzen im Papier. Wir haben immer gesagt, das kann nicht gut gehen, Leute."
Die Lagerbestände der COMEX sind von 520 Millionen Unzen im Oktober auf 445 Millionen Unzen im Januar gefallen. Davon sind lediglich 127 Millionen Unzen als „registered" – also tatsächlich lieferbar – klassifiziert. Der Rest ist „eligible", also theoretisch vorhanden, aber nicht zur Auslieferung freigegeben.
Wie der physische Nachfragedruck die Großbanken in die Knie zwingt, zeigt sich an mehreren Fronten gleichzeitig. Die COMEX hat kürzlich einen neuen 100-Unzen-Silberkontrakt eingeführt – allerdings nur mit Cash Settlement. Keine physische Lieferung möglich. Ein Terminkontrakt, bei dem man das zugrundeliegende Gut niemals erhalten kann. Das ist kein Markt mehr. Das ist ein Eingeständnis der Ohnmacht.
Die Banken in der Falle
Die Short-Positionen der großen Banken im Silbermarkt sind legendär – und zunehmend existenzbedrohend. Berichte über massive Leerverkaufspositionen kursieren seit Monaten: HSBC mit 6,3 Milliarden Unzen, Citibank mit 3,4 Milliarden, Bank of America mit einer Milliarde, UBS mit 5,3 Milliarden. Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Zahlen stimmt, sind die Dimensionen erschütternd.
Ein einfaches Rechenbeispiel verdeutlicht das Risiko: Eine Bank mit 500 Millionen Unzen Leerverkaufspositionen, eingegangen bei durchschnittlich 30 bis 35 Dollar, sitzt bei einem Silberpreis von 95 Dollar auf einem Verlustrisiko von rund 25 Milliarden Dollar. Ohne Hebel. Mit Hebel wird es existenzbedrohend.
Würden die gesamten kolportierten Short-Positionen tatsächlich eingedeckt werden müssen, bräuchte man 20 Weltjahresproduktionen an Silber. Das ist physisch unmöglich. Vorher würde das gesamte Weltfinanzsystem kollabieren.
Shanghai übernimmt – der Westen verliert die Kontrolle
Die vielleicht bedeutsamste Verschiebung findet nicht an der COMEX statt, sondern tausende Kilometer östlich. Die Shanghai Gold Exchange hat sich zum dominanten Preissetzer für Edelmetalle entwickelt. Der entscheidende Unterschied: In Shanghai muss man physisches Metall hinterlegen, um am Futures-Markt teilnehmen zu können. An der COMEX reicht Geld.
Die Preisdivergenz zwischen den Handelsplätzen ist atemberaubend. Während Silber in New York bei 95 Dollar notiert, liegt der Preis in Shanghai umgerechnet bei 105 Dollar pro Unze. Eine Differenz von 10 Dollar – ein Eldorado für Arbitrageure, die im Westen kaufen und in Asien verkaufen. Das Ergebnis: Der westliche Markt wird systematisch leergesaugt.
Die Silberimporte Indiens befinden sich auf absolutem Rekordniveau. Die Türkei das Gleiche. Asien baut seine industrielle Basis auf und braucht das Metall dringend. Gleichzeitig hat China Exportverbote für strategische Rohstoffe verhängt. Die Kombination ist explosiv.
JP Morgan flüchtet nach Singapur
Ein besonders aufschlussreiches Detail: Der Handelsdesk von JP Morgan hat sich offenbar über Nacht von New York nach Singapur verlagert. Trader der Großbank sollen mitsamt ihren Familien umgezogen sein. Ist das die physische Flucht des Smart Money, das frühzeitig erkennt, wo der physische Handel noch funktioniert? Oder ein geostrategischer Schachzug, um sich der zunehmend aggressiven US-Justiz zu entziehen?
Die Antwort ist vermutlich: beides. JP Morgan hat bereits 920 Millionen Dollar an Strafen wegen Marktmanipulation im Edelmetallsektor gezahlt. Als Wiederholungstäter drohen beim nächsten Mal bis zu 25 Jahre Gefängnis für die Verantwortlichen. Da packt man lieber die Koffer.
Die geopolitische Dimension: Warum Gold und Silber zur neuen Weltwährung werden
Die aktuelle Silberrallye findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist eingebettet in einen fundamentalen Umbruch der globalen Ordnung, den Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, in einem vielbeachteten Tweet auf den Punkt brachte:
„Es geschieht jetzt: Die bestehende Fiatwährungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung bricht zusammen, und wir stehen am Rande von Kriegen."
Die Fakten untermauern diese Einschätzung auf erschreckende Weise. Donald Trump hat Silber zum kritischen Rohstoff erklärt. Die Fed steht unter beispiellosem politischem Druck – das Justizministerium ermittelt strafrechtlich gegen Notenbankchef Jerome Powell. Zölle gegen Europa verschärfen die Handelskonflikte. Venezuela, Grönland, Iran, Taiwan – überall schwelen Konflikte, die jederzeit eskalieren können.
Gleichzeitig nutzen China und Russland Gold zunehmend offen, um US-Sanktionen zu umgehen. BHP Group, einer der weltgrößten Rohstoffkonzerne, fakturiert seit Anfang 2026 30 Prozent seiner Eisenerzverkäufe in Yuan statt in Dollar. Das BRICS-Zahlungssystem CIPS wird mittlerweile in 174 Ländern akzeptiert. Die Entdollarisierung ist keine Theorie mehr – sie ist Realität.
Wie das Beispiel Libanon zeigt, greifen Regierungen in der Krise nach den letzten verbliebenen Wertreserven. Gold und Silber sind in solchen Szenarien nicht nur Wertanlage, sondern Überlebensversicherung.
Neue Minen? Nicht vor 2030
Ein häufig vorgebrachtes Gegenargument lautet: Steigende Preise werden neue Minen rentabel machen und das Angebot ausweiten. Theoretisch korrekt. Praktisch irrelevant – zumindest für die nächsten Jahre.
Die einzigen Großminen, die in absehbarer Zeit in Produktion gehen können:
- Wissla – möglicherweise bis 2027
- Teronera (Endeavour Silver) – bereits in Produktion, aber mit begrenzter Kapazität
- Piteria (Discovery Silver) – nicht vor 2030
- Cordero – Vollproduktion ebenfalls nicht vor 2030
Um das aktuelle Defizit auf null zu bringen, bräuchte die Industrie einen Produktionsanstieg von 200 Millionen Unzen jährlich. Die Minen dafür existieren schlicht noch nicht. Selbst mit Trumps Section 232, die den Bergbau in den USA massiv beschleunigen soll, und verkürzten Genehmigungsverfahren in Kanada dauert eine Projektentwicklung mindestens vier bis sechs Jahre.
Und selbst wenn 2030 neue Kapazitäten online gehen – die Nachfrage wird dann voraussichtlich bei 1,2 bis 1,3 Milliarden Unzen liegen. Das Defizit wird bestenfalls kleiner, aber nicht verschwinden.
Samsung kauft Minen, Tesla bekommt kein Silber – die Industrie wird nervös
Die Zeichen der industriellen Panik mehren sich. Samsung hat sich Fördermengen einer Silbermine für die Entwicklung seiner Festkörperbatterie gesichert – mit einer Anzahlung in Millionenhöhe. Handelshäuser bieten Minenbetreibern 20 Prozent über Marktpreis für langfristige Lieferverträge über 5, 10 oder sogar 15 Jahre.
Robert Kiyosaki, Bestsellerautor und Rohstoff-Investor mit 2,8 Millionen Followern, postete, dass Tesla kein Silber mehr bekomme. Provokativ? Sicher. Aber wenn ein Elon Musk versteht, dass etwas „not good" ist – dann handelt er. Und zwar nicht öffentlich, sondern still und effektiv.
Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann die großen Technologiekonzerne beginnen, Silberminen direkt zu kaufen. Bei den aktuellen Bewertungen wäre das mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz möglich – 20 bis 30 Milliarden Dollar könnten ausreichen, um die größten reinen Silberproduzenten der Welt zu übernehmen. Für Apple, Tesla oder Samsung ist das Portokasse.
Was Anleger jetzt wissen müssen
Die Versuchung ist groß, in der Euphorie alles auf eine Karte zu setzen. Doch gerade jetzt ist Disziplin gefragt. Rücksetzer von 20 Prozent sind in einem Bullenmarkt nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich – und sie sind Kaufgelegenheiten, keine Verkaufssignale.
Die Strategie für Einsteiger und erfahrene Anleger gleichermaßen:
- Nicht das gesamte Pulver auf einmal verschießen – in 15- bis 20-Prozent-Schritten einsteigen
- Rücksetzer zum Nachkaufen nutzen – die Fundamentaldaten haben sich nicht geändert
- Physisches Silber bevorzugen – Papiersilber ist in der aktuellen Lage ein Risiko, kein Schutz
- Geduld bewahren – die Börse ist keine Einbahnstraße, aber der Trend ist eindeutig
- Gewinne gelegentlich mitnehmen – an mitgenommenen Gewinnen ist noch niemand arm geworden
Für den Einstieg bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Vom Silber Starter-Set für Einsteiger über das Silber Starterpaket S bis hin zum Silber-Tauschmittelpaket für diejenigen, die auch an den Krisenfall denken. Klassische Anlagemünzen wie der Wiener Philharmoniker, der Känguru, die Britannia oder der American Eagle bleiben die erste Wahl für langfristig orientierte Anleger – sofern sie noch verfügbar sind.
Wer nach einem besonderen Geschenk mit bleibendem Wert sucht, findet mit dem 50g Silberherz oder dem 100g Silberherz eine charmante Alternative.
Der Schnellkochtopf ist explodiert
Jochen Staiger hat die aktuelle Situation über Jahre hinweg mit dem Bild eines Schnellkochtopfs beschrieben – dem guten alten Sicomatic, wie er ihn nennt. Das Ventil pfiff schon lange in den höchsten Tönen. Am 28. November 2025 ist es herausgeflogen. Seitdem ist die Küche voller Fleischbrühe, um im Bild zu bleiben.
Die Parallelen zur Geschichte sind frappierend. Wie die Römer, die nicht begriffen, dass ihre Zeit der Dominanz zu Ende ging, scheinen die westlichen Finanzmärkte nicht zu verstehen, was gerade geschieht. Sie haben sich verzettelt, sind zu groß geworden, haben Systeme geschaffen, die sie nicht mehr kontrollieren können.
Gold notiert bei 4.030 Euro – das 60. Allzeithoch in Folge, und es scheint niemanden mehr zu überraschen. Silber bei 95 Dollar. Platin bei 2.700 Dollar. Die Edelmetalle senden ein Signal, das lauter nicht sein könnte.
Ein Hongkonger Multimilliardär hat 25 Prozent seines Vermögens in Gold angelegt – im zweistelligen Milliardenbereich. Wenn solche Akteure massiv in Edelmetalle gehen, dann ist es für den Privatanleger nicht fünf vor zwölf. Es ist fünf nach zwölf.
Fazit: Die Silberrakete hat gezündet – und der Treibstoff reicht noch lange
Die Fakten sind erdrückend. Ein strukturelles Angebotsdefizit, das mindestens bis 2030 anhalten wird. Ausverkaufte Prägestätten weltweit. Ein Papiermarkt, der auf tönernen Füßen steht. Industrielle Nachfrage, die jeden Preis zahlen wird. Geopolitische Verwerfungen, die Gold und Silber als sicheren Hafen unverzichtbar machen. Und eine Preisdynamik, die erst am Anfang steht.
184 Dollar bis Weihnachten? Angesichts der Fundamentaldaten erscheint diese Prognose nicht gewagt, sondern konservativ. Die Frage ist nicht, ob Silber diese Marke erreicht, sondern was danach kommt. Fibonacci-Analysen zeigen Kursziele jenseits der 600-Dollar-Marke. Das mag heute utopisch klingen. Aber 90 Dollar klangen vor einem Jahr auch utopisch.
Eines steht fest: Wer jetzt noch an der Seitenlinie steht und darauf wartet, dass der Preis „zurückkommt", könnte eine der größten Vermögenschancen einer Generation verpassen. Die Geschichte lehrt uns, dass Edelmetalle in Zeiten des Umbruchs nicht nur Wert bewahren – sie schaffen Wert. Und wir leben in einer Zeit des größten Umbruchs seit dem Fall des Römischen Reiches.
Die Silberrakete hat gezündet. Die Frage ist nur: Sind Sie an Bord?




