300.000
Kunden
Sicherer
Versand

Silber Quinar der keltischen Vindeliker (ca. 1. Jh. v. Chr. | Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn)

36 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 4,8 von 5 Sternen
443,61 CHF
zzgl. Versandkostenzzgl. Zoll- und Währungsgebühren *
Lieferbar in 5-6 Werktagen
Nur noch 9 bestellbar
Sichere BezahlungTWINTVisaMastercardAmerican ExpressApple PayGoogle Pay
Versicherter & diskreter Versand
  • Echtes Original: von Hand geschlagen
  • Starkes Motiv: stilisiertes Pferd
  • Landesgeschichte: Bayern und Schwaben
Artikel-Nr: 22610047
Preisalarm
teilen
BeschreibungTechnische Daten
Quinar der Vindeliker · Vorderseite

Original der Antike · Keltische Stämme

Quinar der VindelikerRund 2.100 Jahre alt.

Wie die Kelten ihre Münzen nannten, weiss niemand. Drachme, Quinar und Tetradrachme sind Namen der Forschung, entlehnt bei Griechen und Römern.

Stamm
Vindeliker1. Jh. v. Chr.
Durchmesser
12 mm
Gewicht
ca. 2 g

Wie die Kelten ihre Münzen nannten, weiss niemand. Drachme, Quinar und Tetradrachme sind Namen der Forschung, entlehnt bei Griechen und Römern.

Stamm
Vindeliker1. Jh. v. Chr.
Durchmesser
12 mm
Gewicht
ca. 2 g
Quinar der Vindeliker · Vorderseite
Quinar der Vindeliker · Rückseite

Keltische Stämme · 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

Aus dem griechischen Gespann wird ein keltisches Pferd.

Die Kelten übernahmen griechische Vorbilder und formten sie über Generationen um, bis aus einem Apollokopf ein Muster aus Bögen und Punkten wurde und aus einem Gespann ein einzelnes Pferd. Das ist keine Unfähigkeit, sondern eine eigene Formensprache. Die Vindeliker sassen im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn, die Volcae Tectosages um Tolosa, das heutige Toulouse. Die Taurisker in Ost-Noricum prägten ein Pferd ohne Reiter.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

Im selben Massstab

Keltische Münzen neben griechischen und römischen

Die Forschung benannte die keltischen Münzen nach griechischen und römischen. Die keltische Drachme misst 12 mm, die Drachme Alexanders 18 mm.

Drachme der Volcae TectosagesDrachmeVolcae Tectosages 12 mm
Quinar der VindelikerQuinarVindeliker 12 mmdiese Seite
Drachme Alexanders des GrossenDrachmeAlexander der Grosse 18 mm
Denar Septimius SeverusDenarSeptimius Severus ca. 18 mm
Tetradrachme der TauriskerTetradrachmeTaurisker 22 mm
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Tetradrachme Antiochos I. SoterTetradrachmeAntiochos I. Soter ca. 26 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Keltische Stämme 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. · 3 Originale

  • Tetradrachme der Taurisker · VorderseiteTetradrachme der Taurisker2. bis 1. Jh. v. Chr.
  • Drachme der Volcae Tectosages · VorderseiteDrachme der Volcae Tectosages1. Jh. v. Chr.
  • Quinar der Vindeliker · VorderseiteQuinar der Vindeliker1. Jh. v. Chr.diese Seite
Quinar der Vindeliker · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heissen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Quinar der Vindeliker · Vorderseite

Vor rund 2.100 Jahren geprägt.

Die Vindeliker und ihre Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Silber Quinar der keltischen Vindeliker – handgeschlagenes Geld aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.

Hier kommt kein Serienprodukt ins Haus, sondern ein Stück Geldgeschichte. Dieser Quinar ist echte Umlaufware der Antike: ein kleiner, kompakter Schrötling aus Silber, rund 12 mm im Durchmesser, etwa 2 g schwer – vor über zwei Jahrtausenden von Hand zwischen zwei Stempel gelegt und mit dem Hammer geschlagen. Wer diese Münze in der Hand hält, hält das Zahlungsmittel eines Volkes, das die Römer erst 15 v. Chr. ins Licht der schriftlichen Geschichte zwangen.

Motiv: Pferd und Büschel – keltische Formensprache in Reinkultur

Die Quinare Süddeutschlands folgen einem römischen Vorbild. Der Denar fand in Gallien starke Nachahmung, allerdings in halber Größe – eben als Quinar. Die Kelten übernahmen die Bildidee aus Kopf und Pferd und formten sie radikal um. Auf der Rückseite trabt oder galoppiert ein Pferd, meist nach links, begleitet von Kugeln, Torques-Bögen oder kleinen Beizeichen. Die Vorderseite zeigt einen Kopf, der über die Prägeperioden immer stärker abstrahiert wurde: aus Haaren werden Büschel, aus dem Gesicht eine „Zange“, am Ende bleibt ein Wirbel mit Zentralpunkten. Daher der Sammlername Büschelquinar. Datiert werden diese Prägungen üblicherweise auf den Zeitraum von etwa 150 bis 50 v. Chr.

Das Pferd war für die Kelten kein beliebiges Dekor. Es stand für Status, Beweglichkeit und Kriegsmacht – ein Bildzeichen, das auf Gold, Silber und Kleinsilber der Donaukelten und Vindeliker immer wieder auftaucht.

Die wichtigsten Daten im Überblick

  • Edelmetall: Silber (antike Legierung, kein genormter Feingehalt angegeben)
  • Nennwert: Quinar
  • Durchmesser: ca. 12 mm
  • Rohgewicht: ca. 2 g
  • Prägezeit: ca. 1. Jh. v. Chr., Prägejahre divers
  • Herkunft: keltische Siedlungsgebiete, Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn
  • Erhaltung: Umlaufware (gebraucht), Erhaltungsgrade divers
  • Kategorie: Sammlerprodukt aus der Serie „Geschichte“

Wer waren die Vindeliker?

Die Vindeliker – lateinisch Vindelici – waren eine keltische Stämmegruppe im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn. Zu ihnen zählten unter anderem die Brigantier um Bregenz und die Estionen um Kempten; ihr Siedlungsraum hieß Vindelicia. Das bedeutendste bekannte Oppidum liegt bei Manching an der Donau, südlich von Ingolstadt. Dort wurde im späten 2. und frühen 1. Jahrhundert v. Chr. in Gold und Silber geprägt – Stempelfunde belegen die Münzherstellung vor Ort. Im Sommer 15 v. Chr. unterwarfen Tiberius und Drusus, die Stiefsöhne des Augustus, die Vindeliker. Ihr Gebiet wurde später mit dem der Raeter zur Provinz Raetia vereinigt. Vom Stammesnamen blieb Augusta Vindelicum – das heutige Augsburg.

Umlaufware mit Charakter – das erhalten Sie

Diese Stücke waren Geld, und sie sehen so aus. Rechnen Sie mit den Spuren von zwei Jahrtausenden:

  • dunklere Patina, teils fleckige Oberflächen
  • individuelle Zentrierung, nicht perfekt runde Schrötlinge
  • Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien
  • abweichende Rückseitenvarianten, Münzstätten und Prägejahre

Genau das macht den Reiz aus. Jede dieser Münzen wurde von Hand geschlagen, kein Stempelpaar gleicht dem anderen, kein Schrötling ist perfekt rund. Weil Prägejahr, Münzstätte und Variante divers sein können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab: Die Bilder im Shop sind Beispielfotos, Optik und Erhaltung des tatsächlich gelieferten Artikels können aufgrund der historischen Umstände individuell abweichen. Sie erhalten ein Original – kein Serienprodukt. Wer Präzision im Zehntelmillimeter sucht, greift zu modernen Anlagemünzen. Wer Charakter sucht, greift hier zu.

Antikes Silber, moderner Vermögensschutz

Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Tauschmittel und Symbol für Reichtum und Prestige – dieser Quinar ist der lebende Beweis. Bis heute wird Silber weltweit als Rohstoff gehandelt, ist hoch liquide und in Elektronik, Solar- sowie Medizintechnik industriell stark gefragt. Das Angebot ist naturgemäß begrenzt, der innere Wert ergibt sich aus dem Metall selbst und nicht aus dem Vertrauen in eine Regierung oder Notenbank. Im Gegensatz zu Fiat-Geld behält Silber seine physischen Eigenschaften über Jahrhunderte. Deshalb schätzen Anleger und Sammler Silbermünzen als Inflationsschutz, als Krisenschutz und als Sachwert, der sich von Generation zu Generation weitergeben lässt.

Zwei Jahrtausende hat dieses Stück Silber überdauert. Die Währungen, die es kannte, sind längst Geschichte – das Metall ist geblieben.

Steuerlich gilt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Bei antiken Münzen kommt hinzu, dass ihr Wert nicht allein am Metallgehalt hängt, sondern an Seltenheit, Typ und Erhaltung.

Vergleich: antiker Quinar oder moderne Silbermünze?

Moderne Anlagemünzen liefern klare Feingewichte, genormten Feingehalt und tagesaktuelle Handelbarkeit – ideal für den planbaren Aufbau eines Silberbestands. Der Quinar spielt in einer anderen Liga. Er bringt Geschichte, Rarität und Individualität mit, ist dafür aber weder feingehaltsnormiert noch beliebig lieferbar. Umgekehrt gilt: Eine gestanzte Neuprägung erzählt keine Geschichte. Viele Sammler kombinieren daher beides – Anlagesilber als Basis, antike Kelten aus Süddeutschland als Herzstück der Sammlung.

Der Versand erfolgt als Werteversand. Für Einsteiger in die antike Numismatik, für Freunde bayerischer und schwäbischer Landesgeschichte und für alle, die ein echtes Stück Keltenzeit greifen wollen, ist dieser kleine Silberquinar ein hervorragender Startpunkt.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

Ähnliche Produkte werden geladen
Silber Quinar der keltischen Vindeliker (ca. 1. Jh. v. Chr. | Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn)
Silber Quinar der keltischen Vindeliker (ca. 1. Jh. v. Chr. | Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn)
443,61 CHF
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmässig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons «Abschicken» geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: «Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmässigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.»