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Silber 1/6 Taler König Friedrich Wilhelm III. (1816-1818 | Preußen im Biedermeier)

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  • Echtes Zahlgeld: für Brot und Pacht
  • Feines Porträt: Monarch in Uniform
  • Selten erhalten: viele eingeschmolzen
Artikel-Nr: 22610044
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BeschreibungTechnische Daten

Vor der Mark · Preußen

Bevor es die Mark gabEin Sechstel Taler.

1/6 Taler Preußen, Friedrich Wilhelm III., Vorderseite
1/6 Taler Preußen, Friedrich Wilhelm III., Rückseite

1/6 Taler Preußen, Friedrich Wilhelm III., Vorderseite

Vor der Mark rechnete man im Norden nach Talern, im Süden nach Gulden zu 60 Kreuzer. Ein Sechstel Taler aus Preußen, mit dem Bildnis Friedrich Wilhelms III.

Auf dem Stück

Was vor der Mark auf den Münzen stand

Die Vorderseite zeigt König Friedrich Wilhelm III. mit der Umschrift FRIEDR. WILHELM III KOENIG V. PREUSSEN.

Die Rückseite nennt den Wert als Bruchteil des Talers und in Groschen, dazu Jahr und Münzzeichen.

  • UmschriftDie Umschrift mit dem Namen des Königs

  • JahrJahr und Münzzeichen auf dem Foto

Vor der Mark

Im Gesetz: ein Sechstel Taler als halbe Mark

„unter Berechnung des ⅓ Thalerstücks zu einer Mark und des 1/6 Thalerstücks zu einer halben Mark“

Auf heutiges Deutsch: Ein Drittel Taler wird als eine Mark gerechnet, ein Sechstel Taler als eine halbe Mark.

Münzgesetz vom 9. Juli 1873, Artikel 15

So nahm man die alten Stücke an, bis sie außer Kurs gesetzt wurden. Der einfache Taler galt noch bis 1907.

Das Münzzeichen

Ein Buchstabe für die Prägestätte

Auch dieses Stück trägt einen Buchstaben für seine Prägestätte, auf dem Foto ein D.

Das Münzzeichen auf dem Foto
20 Mark Preußen, Wilhelm II., Rückseite mit Reichsadler und Wert

Das Gold der Mark

Das Gold des Kaiserreichs

Zwanzig und zehn Mark in Gold, 900/1.000: Ein Zwanzigmarkstück wiegt 7,96 Gramm, davon sind 7,17 Gramm Feingold.

Zu 20 Mark in Gold

1 Mark, Silber, Wertseite im Eichenkranz

Die Mark in Silber

Die Silbermark in der Hand

Eine Mark hat 5 Gramm Feinsilber, 900/1.000, und misst 24 Millimeter. Silbermünzen musste niemand für Beträge über 20 Mark annehmen.

Zur 1 Mark in Silber

3 Reichsmark 1925, Wertseite mit 3 REICHS MARK im Eichenkranz

Rentenmark und Reichsmark

Seit 1924 die Reichsmark

Das Münzgesetz vom 30. August 1924 führte die Reichsmark ein; im Oktober 1924 kam sie neben der Rentenmark in Umlauf, eins zu eins.

Zu 3 Reichsmark 1925

Reichsmark 2026, 1 Unze Silber, Wertseite

Unsere Prägungen

Was unsere Prägungen aufgreifen

Unsere Prägungen tragen den Schriftzug 1 Reichsmark oder 1 Mark im Eichenkranz. Sie sind neu geprägt, keine Reichsmark von damals und kein Zahlungsmittel des Reichs.

Zur Reichsmark 2026

Auf einen Blick

Art
Original
Land
Königreich Preußen
Herrscher
Friedrich Wilhelm III.
Nennwert
1/6 Taler
Metall
Silber
Feinheit
520/1.000
Rauhgewicht
5,345 g
Durchmesser
25 mm

Rauhgewicht: das Gewicht der ganzen Münze. Feingewicht: das reine Metall darin. Feinheit: sein Anteil in Tausendsteln.

Angaben nach unseren Produktdaten und dem Foto. Jahrgang und Münzzeichen Ihres Stücks können vom Foto abweichen.

Original und Neuprägung

Nach dem Taler kam die Mark: links eine Mark aus dem Kaiserreich, rechts unsere Prägung aus 1/200 Unze Feingold, die sie aufgreift.

Jedes Zeichen auf einer Mark hat seinen Grund.

Wie die Mark entstand: das Gold des Kaiserreichs

1/6 Taler König Friedrich Wilhelm III. – preußisches Zahlgeld aus der Biedermeierzeit

Vier Groschen. So viel war dieses Stück wert, als es zwischen 1816 und 1818 die Münzstätten des Königreichs Preußen verließ. Kein Prunkstück für die Vitrine, sondern Silber für den Alltag: für Brot, Fuhrlohn, Pacht und Handwerkerrechnungen. Genau das macht den 1/6 Taler so reizvoll – er ist echtes Gebrauchsgeld einer Epoche, die Europa neu ordnete.

Die Münze auf einen Blick

  • Nennwert: 1/6 Taler = 4 Groschen = 48 Pfennig
  • Prägeherr: König Friedrich Wilhelm III. von Preußen (1797–1840)
  • Prägejahre dieses Typs: 1816 bis 1818; Münzzeichen A (Berlin) bzw. D (Düsseldorf)
  • Material: Silber, Feingehalt 520/1.000
  • Rohgewicht: 5,345 g – rechnerisch rund 2,78 g Feinsilber im Neuzustand
  • Durchmesser: ca. 25 mm
  • Katalog-Referenzen: AKS 25, Jaeger 36, KM 394
  • Zustand: Umlaufware; Jahrgänge, Münzstätten und Erhaltungsgrade divers
  • Ursprungsland: Königreich Preußen

Vier Groschen zwischen Wiener Kongress und Märzrevolution

1815 endete der Wiener Kongress. Mit ihm begann jene Zeitspanne, die man später Biedermeier nannte und die bis zur Revolution von 1848 reichte: bürgerlich, häuslich, politisch gedämpft – und wirtschaftlich in Bewegung. Preußen war aus den Befreiungskriegen als Großmacht hervorgegangen und musste seine neu gewonnenen Westprovinzen mit Münzgeld versorgen. Deshalb entstanden diese Teilstücke des Reichsthalers nicht nur in Berlin, sondern auch in Düsseldorf, dessen Prägebuchstabe D auf der Rückseite des abgebildeten Exemplars steht.

Der Bedarf war enorm, entsprechend hoch fielen die Auflagen aus: Für 1816 A nennen die Kataloge 11.652.000 Stück, für 1817 A rund 14.484.000 und für 1818 A 5.146.284 Stück. Gemünzt wurde nach altem Fuß – 84 Stück dieser Sorte gingen auf die feine Kölnische Mark. Millionen dieser Münzen wurden im 19. Jahrhundert wieder eingeschmolzen oder gingen im Umlauf verloren. Erhalten hat sich nur ein Bruchteil, und der ist heute in Sammlerhand.

Porträt, klare Wertangabe, Bekenntnis am Rand

Die Vorderseite zeigt die Büste des Königs in Uniform nach links, umlaufend die Legende FRIEDR. WILHELM III KOENIG V. PREUSSEN. Die Rückseite verzichtet auf Wappenpracht und wird ganz nüchtern: SECHS EINEN THALER, darunter in kräftiger Schrift VIER GROSCHEN, dazu Jahreszahl und Münzzeichen. Auf dem Rand steht der preußische Wahlspruch GOTT MIT UNS. Schlichter kann man Geld kaum gestalten – und deutlicher kaum zeigen, wofür es gedacht war.

Erhaltung: keine Mängel, sondern Biografie

Diese Stücke sind Umlaufware – und sie sehen auch so aus. Dunklere Patina, individuelle Zentrierung, kleine Kerben, Abnutzungen, stellenweise schwächer ausgeprägte Legendenpartien: Das sind keine Mängel, sondern Biografie. Jede Spur stammt aus Händen, die vor Jahrhunderten Waren, Fracht oder Schulden damit beglichen haben.

Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers ausfallen können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab. Bitte verstehen Sie das Foto im Shop ausdrücklich als Beispielbild: Optik, Gewicht im Detail und Erhaltung variieren aus historischen Gründen von Stück zu Stück. Sie erwerben ein Original.

Einordnung: klein, historisch, greifbar

Verglichen mit einem großen Preußen-Taler ist der 1/6 Taler das leichtere und günstigere Einstiegsstück, historisch aber genauso authentisch – dieselbe Zeit, dieselbe Münzhoheit, nur ein kleineres Nominal. Neben einem Silbergroschen wiederum wirkt er deutlich gewichtiger und trägt mehr Edelmetall. Und gegenüber modernen Silbermünzen aus Feinsilber bringt er zwar weniger Silber mit, dafür etwas, das keine Neuprägung nachliefern kann: rund zwei Jahrhunderte Geschichte im Handteller.

Für Sammler historischer Münzen ergibt sich daraus ein schönes Spielfeld. Man kann die Jahrgänge 1816, 1817 und 1818 nebeneinanderlegen, die Münzzeichen A und D vergleichen, Stempelvarianten und Schriftbilder studieren. Wer dagegen einfach ein echtes Stück Preußen besitzen möchte, ist mit einem einzigen Exemplar bereits am Ziel. Beides funktioniert – und beides beginnt bei diesem kleinen Silberstück.

Warum Silber – damals wie heute

Silber war Jahrhunderte lang das Geldmetall des Alltags, weil es teilbar, haltbar und überall akzeptiert war. Diese Eigenschaften hat es nicht verloren. Es ist langlebig, behält seine physischen Eigenschaften über Generationen, wird weltweit als Rohstoff gehandelt und ist in Elektronik, Solar- und Medizintechnik industriell stark nachgefragt. Das Angebot ist begrenzt. Physisches Silber trägt seinen Wert in sich – anders als Fiat-Geld, das vom Vertrauen in Regierungen lebt.

  • Werterhalt: Sachwert mit innerem Materialwert, unabhängig von Emittenten und Buchungssystemen
  • Inflationsschutz: Edelmetall lässt sich nicht beliebig vermehren
  • Krisenschutz: kleine Nominale sind in Zeiten von Währungsinstabilität auch als Tauschmittel denkbar
  • Steuerlich interessant: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr grundsätzlich steuerfrei
  • Generationen-Gedanke: Münzen dieser Art überdauern Währungen und lassen sich weitergeben
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt. Das Silber der Taler-Zeit erzählt dieselbe Geschichte – nur in kleinerer Münze und mit mehr Fingerabdrücken darauf.

Der Versand erfolgt als Werteversand. Wer Sammlerfreude, preußische Geschichte und echtes Edelmetall in einem einzigen Stück vereinen möchte, findet in diesem Teiltaler einen ausgesprochen charaktervollen Kandidaten für die eigene Sammlung.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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