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Kettner Edelmetalle

Marc Faber: Notenbanken enteignen Sparer – Silber als Schutz

04.01.2026PodcastKettner Edelmetalle

Es gibt wenige Stimmen in der Finanzwelt, die so schonungslos ehrlich sind wie die von Dr. Marc Faber. Der Schweizer Investor, Autor des legendären Gloom, Boom & Doom Reports und Prognostiker mehrerer historischer Börsencrashs, hat zum Jahresauftakt 2026 ein Interview gegeben, das es in sich hat. Seine Kernbotschaft: Die Notenbanken dieser Welt betreiben systematische Geldentwertung, die Aktienmärkte stehen vor einer schmerzhaften Korrektur – und wer sein Vermögen schützen will, kommt an Silber, Gold und Platin nicht vorbei.

„Vollidioten und Lügner" – Fabers vernichtendes Urteil über die Notenbanken

Man muss Dr. Marc Faber nicht mögen. Man muss seine Wortwahl nicht teilen. Aber man sollte ihm zuhören. Denn wenn ein Mann, der den Crash von 1987, die Asienkrise 1997 und die Lehman-Pleite 2008 vorhergesagt hat, die Verantwortlichen der globalen Geldpolitik als „weitgehend Vollidioten" bezeichnet, dann steckt dahinter mehr als bloße Provokation.

„Sie könnten ohne weiteres das Geld, die Kaufkraft stabilisieren, aber nein, das machen sie nicht, denn sie wollen es nicht."

Diese Aussage trifft den Kern des Problems. Die Europäische Zentralbank unter Christine Lagarde, die Federal Reserve unter ihrem neuen, von Trump handverlesenen Chef Kevin Hassett – sie alle verfolgen eine Politik, die den Sparer systematisch enteignet. Negative Realzinsen sind kein Unfall. Sie sind Programm.

Faber rechnet vor, was jeder am eigenen Geldbeutel spürt: Während Bankeinlagen in den USA rund 4% Zinsen abwerfen, liegt die tatsächliche Inflation – gemessen an Nahrungsmitteln, Versicherungen, Gesundheitskosten und Bildung – zwischen 6 und 12 Prozent. In Thailand, wo Faber lebt, ist die Diskrepanz noch dramatischer: unter 2% Zinsen bei deutlich höherer realer Geldentwertung.

Silber bei 83 Dollar – und das soll erst der Anfang sein?

Die Edelmetallmärkte haben über die Weihnachtsfeiertage 2025 für Aufsehen gesorgt. Silber erreichte ein Intraday-Allzeithoch von 83,28 US-Dollar – ein Preisniveau, von dem Anleger noch vor wenigen Jahren nicht einmal zu träumen wagten. Wer sich rechtzeitig mit Silbermünzen oder Silberbarren eingedeckt hat, dürfte zufrieden auf sein Portfolio blicken.

Doch dann kam die Korrektur. Über die Jahreswende fielen die Preise zurück, und die Nervosität unter Anlegern stieg. Faber ordnet das nüchtern ein: Eine Korrektur sei möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich. Aber – und das ist entscheidend – sie werde kurzfristiger Natur sein.

„Wenn ich den Trump anschaue und die Finanzberater, die er hat, dann sage ich mir, dass eine Korrektur eher kurzfristig sein wird und die Preise von Edelmetallen natürlich wesentlich noch wesentlich steigen werden."

Die Begründung ist so simpel wie überzeugend: Solange die Gelddruckmaschinen laufen – und unter Trump werden sie laut Faber sogar noch schneller laufen – gibt es für Edelmetalle nur eine Richtung. Nach oben. Mit Schwankungen, ja. Aber der Trend ist klar.

Der Papiersilber-Betrug und der Kampf zwischen Shanghai und New York

Ein besonders brisantes Thema ist die Frage der Manipulation am Silbermarkt. An der COMEX, der wichtigsten Terminbörse für Edelmetalle in New York, existieren mittlerweile 378 Papieransprüche auf jede physische Unze Silber. Das bedeutet: Dieselbe Unze wurde theoretisch 378 Mal verkauft. Ein System, das nur so lange funktioniert, wie niemand auf physische Auslieferung besteht.

Genau hier scheint sich etwas Fundamentales zu verändern. Die Shanghai Gold Exchange fordert das COMEX-System zunehmend heraus, und die physische Nachfrage übersteigt das Angebot. Wie wir bereits berichtet haben, zwingt die physische Nachfrage Großbanken zunehmend in die Knie.

Faber selbst sieht keinen direkten „Krieg" zwischen Shanghai und New York, wohl aber eine globale Verschiebung: Immer mehr Anleger weltweit erkennen, dass ihr Bargeld an Wert verliert, und suchen nach Alternativen. Die Liquidität, die in Money Market Funds und Bankeinlagen weltweit geparkt ist, übersteigt den Gesamtwert aller Edelmetalle um ein Vielfaches. Wenn auch nur ein Bruchteil dieser Gelder in physisches Metall fließt, sind die Konsequenzen für den Preis enorm.

Chinas Exportverbot und Samsungs Silber-Revolution

Zwei Entwicklungen könnten den Silbermarkt in den kommenden Monaten und Jahren grundlegend verändern. Die erste: China hat zum 1. Januar 2026 einen Exportstopp für den Großteil seiner Silberproduktion verhängt. Als einer der weltweit größten Silberproduzenten hat diese Entscheidung unmittelbare Auswirkungen auf das globale Angebot.

Faber bewertet dies als „sehr positiv" für den Silberpreis, auch wenn er das genaue Ausmaß nicht beziffern möchte. Die strategische Dimension ist jedoch offensichtlich: China sichert sich seine Rohstoffe für die eigene Industrieproduktion – eine Produktion, die laut Faber mehr Zement und Stahl herstellt als der Rest der Welt zusammen.

Die zweite Entwicklung ist technologischer Natur und könnte noch weitreichendere Folgen haben:

  • Samsung hat eine Festkörperbatterie entwickelt mit revolutionären Eigenschaften
  • 600 Meilen Reichweite pro Ladung
  • 20 Jahre Lebensdauer
  • Nur 9 Minuten Ladezeit
  • Benötigt 1 Kilogramm Silber pro Fahrzeug

Die Rechnung ist schnell gemacht: Bei 80 Millionen produzierten Autos weltweit und einer Marktdurchdringung von nur 20% wären das 16 Millionen Fahrzeuge – und ein zusätzlicher Bedarf von 514 Millionen Unzen Silber. Das entspricht rund 60% der gesamten weltweiten Minenproduktion. Allein für Autobatterien.

Wie die Solarindustrie bereits zum radikalen Umdenken gezwungen wird, könnte auch die Automobilindustrie bald vor einem massiven Versorgungsproblem stehen. Wer heute in Maple Leaf Silbermünzen, Wiener Philharmoniker oder Krügerrand Silbermünzen investiert, positioniert sich möglicherweise vor einer der größten Angebotsverknappungen in der Geschichte des Silbermarktes.

Fort Knox – das große Mysterium

Eine der provokantesten Aussagen Fabers betrifft die amerikanischen Goldreserven. Auf die Frage, ob das Gold in Fort Knox tatsächlich existiert, antwortet er mit entwaffnender Direktheit:

„Ich nehme an, dass der größte Teil gar nicht mehr vorhanden ist."

Die Begründung: Keine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durfte je eine vollständige Inventur durchführen. Faber spekuliert sogar, dass der eine oder andere Präsident sich Goldbarren „für die Wahlkampffinanzierung" angeeignet haben könnte. Eine Aussage, die man als überspitzt abtun kann – oder als Hinweis darauf, wie wenig Vertrauen selbst erfahrene Finanzprofis in staatliche Institutionen haben.

Für Privatanleger ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Physischer Besitz ist durch nichts zu ersetzen. Wer Gold oder Silber besitzt und es selbst verwahrt oder bei einem vertrauenswürdigen Händler lagert, ist nicht von den Versprechungen staatlicher Institutionen abhängig.

Die Börsen vor dem Domino-Effekt

Fabers Prognose für die Aktienmärkte 2026 ist unmissverständlich pessimistisch – und das aus gutem Grund. Die amerikanischen Indizes wurden in den letzten Jahren von einer Handvoll Technologiewerte nach oben getrieben. Die berühmten Magnificent Seven – Meta, Amazon, Apple, Nvidia, Tesla und Co. – haben die Indizes verzerrt, während der breite Markt stagnierte oder sogar fiel.

Was viele übersehen:

  1. Gewerbeimmobilien in den USA sind teilweise um 80% im Wert gefallen
  2. Wohnimmobilien in bestimmten Regionen haben bereits 22-23% verloren
  3. Zahlreiche Einzelaktien befinden sich längst im Bärenmarkt
  4. Gemessen in Gold ist die US-Börse 2025 gefallen, nicht gestiegen

Besonders der letzte Punkt verdient Aufmerksamkeit. Wer seine Rendite in der „ehrlichen Währung" Gold misst, stellt fest, dass die vermeintlichen Börsengewinne eine Illusion sind. Nominal steigen die Kurse, real – also kaufkraftbereinigt – verlieren Aktienanleger Geld.

Fabers Schlusswort ist dabei besonders bemerkenswert: Egal ob die Zinsen steigen oder fallen – beides werde negativ für die Börse sein. Fallende Zinsen bedeuten eine Rezession mit sinkenden Unternehmensgewinnen. Steigende Zinsen drücken die Bewertungen. Ein klassisches Lose-Lose-Szenario für Aktienanleger.

Digitales Zentralbankgeld – die nächste Stufe der Kontrolle

Ein Thema, das Faber mit spürbarer Besorgnis anspricht, ist die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs). In Thailand, wo er lebt, gab es bereits Feldstudien, bei denen Menschen digitales Geld erhielten, das sie nur in einem Radius von 5 bis 10 Kilometern ausgeben durften. Eine erschreckende Vorstellung von programmiertem Geld.

Faber ist überzeugt: Das digitale Geld wird kommen. Nicht weil es den Menschen nützt, sondern weil es den Regierungen nützt. Es ist „einfacher zum Drucken" und ermöglicht eine noch umfassendere Kontrolle über die Bürger.

Die logische Konsequenz? Physische Edelmetalle als Gegengewicht. Doch Faber stellt auch die unbequeme Frage: Wie schützt man sein Gold und Silber vor einer Regierung, die – wie in den 1930er Jahren in den USA geschehen – Edelmetalle konfiszieren könnte?

Seine Antwort ist so lakonisch wie vielsagend: Er kenne einige Leute, die ihr Gold damals behalten hätten. Man könne sich vorstellen, wer.

Was bedeutet das für Anleger?

Die Botschaft von Dr. Marc Faber lässt sich auf wenige, aber kraftvolle Kernaussagen verdichten:

  • Keine Fiat-Währung ist sicher, solange sie von Notenbanken kontrolliert wird
  • Negative Realzinsen sind das perfekte Umfeld für Edelmetalle
  • Die Gelddruckerei wird sich unter Trump beschleunigen
  • Silber ist strukturell unterbewertet angesichts der industriellen Nachfrage
  • Eine Korrektur bei Edelmetallen wäre kurzfristig – der langfristige Trend zeigt nach oben
  • Die Aktienmärkte stehen vor einem Domino-Effekt, nicht vor einem einzelnen Crash
  • Physischer Besitz von Edelmetallen ist der beste Schutz vor staatlicher Willkür

Für Einsteiger, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen, bietet ein Silber Starter-Set einen niedrigschwelligen Einstieg. Wer bereits überzeugt ist und größer denkt, findet im Silber Starterpaket S oder dem Silber-Tauschmittelpaket umfassendere Optionen.

Die EU als „Katastrophe" – Fabers Abrechnung mit der europäischen Politik

Faber nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Europäische Union geht. Christine Lagarde an der Spitze der EZB? „Eine Katastrophe." Die EU insgesamt? „Ein Verein von inkompetenten Menschen."

Besonders die Pläne des deutschen Bundesfinanzministers Lars Klingbeil, der 180 Milliarden Euro Neuverschuldung als bloßes „Warmup" bezeichnet, alarmieren den erfahrenen Investor. Eurobonds für die Ukraine – ein Nicht-EU-Mitglied – während das IFO-Institut die Wachstumsprognosen drastisch senkt. Die Prioritäten der europäischen Politik scheinen völlig verschoben.

Wie wir kürzlich berichtet haben, zeigt auch der Fall Libanon, wohin es führt, wenn Politiker das letzte Tafelsilber – im wahrsten Sinne des Wortes – verscherbeln wollen. Die Parallelen zur europäischen Schuldenpolitik sind frappierend.

50 Jahre Erfahrung in einem Satz

Am Ende des Gesprächs fasst Faber seine fünf Jahrzehnte Markterfahrung in einer bemerkenswert einfachen Beobachtung zusammen: Als er in den 1950er Jahren in der Schweiz aufwuchs, kostete ein Brötchen 10 bis 15 Rappen. Heute sind es 2 bis 3 Franken. Das ist keine Preissteigerung. Das ist Geldentwertung.

„Für mich gibt es eine Währung, die ehrlich ist, und das ist Gold, Silber, Platin. Und alles andere kann manipuliert werden."

Diese Überzeugung teilen immer mehr Menschen weltweit. Und sie handeln danach. Die Erkenntnis, dass nur physisches Silber zählt, setzt sich durch – bei Privatanlegern ebenso wie bei institutionellen Investoren und Zentralbanken.

Ob American Eagle, Britannia oder Känguru – die Wahl der konkreten Münze ist zweitrangig. Entscheidend ist die Entscheidung selbst: Raus aus dem Papiergeldsystem, rein in reale Werte. Wer ein besonderes Geschenk sucht, das gleichzeitig Wertanlage ist, findet mit einem 50g Silberherz oder einem 100g Silberherz eine elegante Lösung.

Das Fazit: Hören Sie auf die, die recht behalten haben

In einer Welt, in der Bloomberg-Strategen geschlossen steigende Aktienmärkte prognostizieren, ist die Gegenstimme eines Marc Faber unbezahlbar. Nicht weil er immer recht hat – das beansprucht er selbst nicht. Sondern weil er die Dinge beim Namen nennt, die andere verschweigen.

Die Fakten sprechen für sich: Explodierende Staatsverschuldung, negative Realzinsen, eine industrielle Nachfrage nach Silber, die das Angebot bei weitem übersteigt, und Notenbanken, die keine andere Lösung kennen als die Druckerpresse. In diesem Umfeld sind Edelmetalle nicht nur eine Anlageklasse unter vielen. Sie sind eine Überlebensversicherung für das eigene Vermögen.

Dr. Marc Faber hat den Crash von 1987 vorhergesagt. Die Asienkrise. Die Finanzkrise. Wenn er heute sagt, dass Silber, Gold und Platin die einzigen ehrlichen Währungen sind – dann sollte man zumindest darüber nachdenken, ob er nicht auch diesmal richtig liegt.

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