Deutschland 2026: Insolvenzwelle und wirtschaftlicher Kollaps
Deutschland im Jahr 2026: Die Insolvenzzahlen explodieren, Grundschüler können weder lesen noch rechnen, und in den Kommunen bricht die Finanzierung zusammen. Was nach einer dystopischen Zukunftsvision klingt, ist längst bittere Realität – eine Realität, die Dr. Thilo Sarrazin, einer der profiliertesten Analytiker dieses Landes, mit schonungsloser Klarheit seziert. Der ehemalige Berliner Finanzsenator und Ex-Bundesbank-Vorstand zieht im Gespräch mit Dominik Kettner eine erschütternde Bilanz über den Zustand der Bundesrepublik.
„Wenn man in ein Unternehmen geht, das sanierungsbedürftig ist, dann ist es immer noch viel schlimmer, als es nach außen aussieht."
Dieses Zitat eines bekannten Sanierers, das Sarrazin im Interview aufgreift, trifft den Kern dessen, was Deutschland gerade durchlebt. Und es trifft auch den Kern dessen, was kluge Anleger längst verstanden haben: Wer sein Vermögen in einem System schützen will, das an allen Ecken und Enden bröckelt, braucht Werte, die Bestand haben – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen und wirtschaftlichem Niedergang.
Der industrielle Kahlschlag: Zahlen, die sprachlos machen
Das statistische Bundesamt hat Anfang 2026 die Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen eingestellt. Ein Zufall? Sarrazin gibt sich diplomatisch – er glaube nicht an Manipulation. Doch die Fakten sprechen eine unmissverständliche Sprache: Bereits 2025 verzeichnete Deutschland über 17.600 Insolvenzen, den höchsten Stand seit 2005. Die KfW warnt, dass bis Ende 2029 rund 569.000 Unternehmen vor dem Aus stehen könnten.
- 400.000 Industriearbeitsplätze seit 2019 verloren
- Über 1.600 Industrieinsolvenzen allein 2025 – ein 12-Jahres-Hoch
- Ein Drittel der Unternehmen plant, Investitionen zurückzufahren
- Für 2026 werden 15 bis 20 Prozent mehr Großinsolvenzen erwartet
- Jährlich drohen 114.000 Betriebsschließungen
Sarrazin beschreibt den Mechanismus mit bestechender Klarheit: Der technische Vorsprung Deutschlands hat sich „aufgezehrt". Nicht weil die Produkte schlechter geworden wären, sondern weil andere Länder – mit niedrigeren Lohnkosten – mittlerweile gleichwertige Qualität liefern können. Ein Automobilzulieferer, der hierzulande zum Faktor 100 produziert, konkurriert mit ungarischen Anbietern zum Faktor 70 und chinesischen zum Faktor 50.
Die Dollar-Schwäche beschert US-Exporteuren goldene Zeiten, während die deutsche Wirtschaft die Zeche zahlt. Wer in diesem Umfeld auf die Stabilität des Euro-Systems vertraut, ignoriert die tektonischen Verschiebungen, die gerade stattfinden.
Die Währung der Könige in Zeiten des Niedergangs
Während Regierungen kollabieren und Wirtschaftssysteme erodieren, bleibt eine Konstante bestehen: Gold. Seit 5.000 Jahren ist das Edelmetall der ultimative Wertspeicher – von den Pharaonen über Caesar bis in die Gegenwart. In Zeiten, in denen die deutsche Industrie wegbricht und die Staatsverschuldung neue Rekorde erreicht, gewinnt physisches Gold als Absicherung eine Bedeutung, die kaum überschätzt werden kann.
Sarrazins Analyse macht deutlich: Die Probleme sind struktureller Natur. Sie werden nicht durch eine Legislaturperiode gelöst. Sie werden nicht durch einen Regierungswechsel behoben. Sie sind das Ergebnis von Jahrzehnten politischer Fehlsteuerung. Für Anleger bedeutet das: Der Zeithorizont für wirtschaftliche Unsicherheit erstreckt sich über Jahre, möglicherweise Jahrzehnte.
Wer jetzt den Einstieg in Edelmetalle sucht, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Zugang. Für umfassendere Absicherung bieten sich Goldbarren oder bewährte Anlagemünzen wie der Wiener Philharmoniker oder der Maple Leaf an.
Bildungskatastrophe: Wenn Goethe zu schwer wird
Es gibt Momente in einem Interview, die selbst einen erfahrenen Analytiker wie Sarrazin sprachlos machen. Einer dieser Momente war die Nachricht, dass Berliner Gymnasien ihre Schüler Goethe und Schiller in vereinfachter Sprache lesen lassen. Die Begründung: Die Originaltexte seien zu schwer.
„Goethe und Schiller in einfacher Sprache funktioniert einfach nicht. Wenn das der Fall wäre, dann wäre es unglaublich."
Sarrazin, der zunächst an Satire glaubte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs einer umfassenden Bildungskatastrophe:
- Niedersachsen streicht die schriftliche Division aus dem Lehrplan der vierten Klasse
- In Nordrhein-Westfalen kann ein Drittel der Schulanfänger nicht ausreichend Deutsch
- Fast jeder zweite Drittklässler kann laut VERA-Tests nicht richtig lesen
- An Sekundarschulen versagen drei Viertel der Schüler in Mathematik
- In Berlin sind 40 Prozent der Neueinstellungen im Lehrerbereich Quereinsteiger
Die Konsequenzen sind verheerend. Sarrazin bringt es auf den Punkt: Selbst ein Malergeselle muss Flächen berechnen, Gebrauchsanweisungen verstehen und Stundenzettel schreiben können. Wenn ein wachsender Teil der Jugend diese Grundfertigkeiten nicht mehr beherrscht, wächst ein Heer von Ungelernten heran. „McDonald's hat zwar viele junge Leute hinter dem Tresen", so Sarrazin trocken, „aber das kann ja nicht die Zukunft Deutschlands ganz alleine sein."
Die Abwärtsspirale der Standards
Besonders alarmierend: Die Abwärtsspirale begann nicht gestern. Sarrazin datiert den Beginn auf die Rahmenrichtlinien von 1970 – also vor über 55 Jahren. Seitdem senken Bildungspolitiker kontinuierlich die Standards, anstatt die Schüler zu fördern. Gleichzeitig geht die Generation der gut ausgebildeten Lehrer in Rente, während Quereinsteiger die Lücken füllen sollen.
Ein Land, das nicht mehr lesen, rechnen und kritisch denken kann, wird im internationalen Wohlstandsvergleich zurückfallen und zur politischen Radikalisierung neigen. Sarrazins nüchternes Fazit: Wer es schafft, sich und seine Kinder im Bereich der oberen zehn Prozent zu halten, wird auch weiterhin gut leben können. Für alle anderen wird es zunehmend schwieriger.
Kommunaler Finanzkollaps und die Kosten der Migration
Der CDU-Bürgermeister von Salzgitter warnt vor dem kommunalen Finanzkollaps. In manchen Grundschulen sprechen 80 bis 95 Prozent der Kinder kein Deutsch. Berlin spart drei Milliarden Euro – bei Polizei, Feuerwehr und Bildung –, während die eine Milliarde Euro für Flüchtlingsausgaben unangetastet bleibt.
Sarrazin kennt die Berliner Verhältnisse wie kaum ein anderer. Als er 2002 als Finanzsenator antrat, hatte das Land eine Haushaltslücke von 25 Prozent. Nach sieben Jahren hinterließ er einen Haushalt im Überschuss. Doch in den 17 Jahren seit seinem Abgang haben sich die Berliner Landesausgaben von 21 Milliarden auf 45 Milliarden Euro mehr als verdoppelt – ein jährlicher Zuwachs von anderthalb Milliarden.
„Allein die Unterbringung von Flüchtlingen kostet das Land mehr als eine Milliarde Euro im Jahr. Das ist natürlich Geld, das fehlt bei der Polizei, es fehlt bei den Schulen, es fehlt überall."
Marcel Fratscher vom DIW behauptet derweil, Migration sei „kein Kostenfaktor, sondern ein Gewinn". Sarrazin, der mit Fratscher persönlich diskutiert hat, urteilt scharf: „Übermäßig zahlenfest ist er nicht, wenn man nachbohrt." Die Realität sieht anders aus:
- 350.000 Syrer im arbeitsfähigen Alter beziehen Bürgergeld
- Die Erwerbsquote liegt bei nur 39,8 Prozent
- In einigen Bundesländern sind über 50 Prozent der Bürgergeldempfänger Ausländer
- 88.000 ausreisepflichtige Ausländer haben ein „Chancenaufenthaltsrecht"
In Zeiten, in denen Kommunen unter der Last zusammenbrechen und die Sozialsysteme an ihre Grenzen stoßen, wird die Frage der Vermögenssicherung für jeden Bürger existenziell. Physische Edelmetalle wie Känguru-Goldmünzen oder Britannia-Münzen bieten einen Schutz, der unabhängig von staatlichen Transferleistungen und kommunalen Haushaltslagen funktioniert.
Sicherheit auf den Straßen: Ein Vertrauensverlust mit Ansage
Die Zahlen zur inneren Sicherheit sind erschreckend. Allein im Januar 2026 gab es in Berlin 120 Messerangriffe – ein Plus von 25 Prozent. 50 Prozent der Deutschen fühlen sich laut Umfragen nicht mehr sicher; 2017 waren es noch 25 Prozent. Die Universität Köln untersuchte 3.800 Schüler und stellte fest: Während die Kriminalität bei deutschen Schülern um 17 Prozent sank, stieg sie bei migrantischen Schülern um über 100 Prozent – bei Mädchen sogar um über 150 Prozent.
Sarrazin ordnet diese Zahlen nüchtern ein. Junge, kulturfremde, männliche Einwanderer seien statistisch drei- bis viermal so kriminell wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Der Psychiater Obanok habe die Zahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz verglichen und nach Herkunftsgebieten aufgeschlüsselt – mit erschreckend stabilen Ergebnissen.
Der dreifache Vertrauensverlust
Sarrazin identifiziert drei Gründe für den tiefgreifenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung:
- Die Situation ist schlecht – und die Menschen erleben es täglich
- Es wird im Zeitablauf immer schlimmer
- Die amtliche Politik versucht, die Probleme zu tarnen und zu verschweigen
Dieser dreifache Vertrauensverlust – in die Politik, in die Polizei, in die Gesellschaft insgesamt – ist laut Sarrazin „eine ganz gefährliche Entwicklung". Und er erklärt, warum die sogenannten Ränder immer stärker werden.
Für Anleger hat dieser Vertrauensverlust eine unmittelbare Konsequenz: Wer dem System nicht mehr vertraut, sucht nach systemunabhängigen Werten. American Eagle Goldmünzen oder China Panda Goldmünzen sind weltweit anerkannt und fungieren als universelle Wertaufbewahrung – unabhängig davon, welche Regierung gerade an der Macht ist oder wie dysfunktional ein Staatswesen geworden ist.
Die politische Sackgasse: Warum Abschiebungen allein nicht reichen
Sarrazins Analyse der Migrationspolitik ist ebenso schonungslos wie differenziert. Er unterscheidet klar zwischen der qualifizierten Zuwanderung von Krankenschwestern, Ingenieuren und Facharbeitern – die er ausdrücklich begrüßt – und der unkontrollierten Einwanderung von Menschen ohne Ausbildung aus kulturfernen Regionen.
Sein zentrales Argument: Die Fixierung auf Abschiebungen ist eine Sackgasse. Selbst wenn das geltende Recht perfekt umgesetzt würde, wären die tatsächlichen Abschiebungen „im Verhältnis zu denen, die ohne Berechtigung zu uns kamen, immer noch minimal". Vielleicht 10.000 mehr pro Jahr – das mache „auf Deutsch den Kohl nicht fett".
Entscheidend sei vielmehr, dass Menschen, die nicht kommen sollen, gar nicht erst kommen. Dafür brauche es eine Änderung europäischen Rechts, ein anderes Verhältnis zur Europäischen Menschenrechtskonvention und eine Neuinterpretation oder Kündigung der Genfer Flüchtlingskonvention. Doch genau daran will die Politik nicht ran – auch der aktuelle Bundesinnenminister nicht.
„Der Fehler liegt darin, dass man Millionen junge Männer ohne nähere Nachprüfung hat einreisen lassen. Und das war die Schuld Angela Merkels."
Steuerpolitik: Deutschland im internationalen Abseits
Während Donald Trump in den USA massive Steuersenkungen durchsetzt und die amerikanische Wirtschaft boomt, verweigert die deutsche Regierung der heimischen Wirtschaft die dringend nötige Entlastung. Statt einer Körperschaftsteuerreform entschied man sich für Konsumgeschenke: Mütterrente und sinkende Mehrwertsteuer für Gastwirte.
Sarrazins Urteil über Bundeskanzler Merz ist vernichtend: „Vielleicht guten Willens, aber doch eben einfach schwach." Die SPD treibe derweil die Erbschaftsteuer-Debatte durchs Dorf – mit potenziell verheerenden Folgen für den Mittelstand. Ein Unternehmer mit 100 Millionen Umsatz und einem Firmenwert von 300 bis 400 Millionen werde „alles verkaufen oder das Unternehmen ins Ausland verlagern", wenn die Erbschaftsteuer verschärft wird.
Auch Simbabwes goldgedeckte Währung zeigt, dass weltweit ein Umdenken stattfindet – weg vom maroden Fiat-System, hin zu wertgedeckten Alternativen. Deutschland hingegen scheint in einer steuerpolitischen Sackgasse gefangen, die Unternehmen und Vermögen gleichermaßen bedroht.
Was bedeutet das für Ihr Vermögen?
Die Diagnose, die Sarrazin stellt, ist eindeutig: Deutschland leidet an multiplem Organversagen – wirtschaftlich, bildungspolitisch, sicherheitspolitisch und fiskalisch. Die Probleme sind nicht konjunktureller, sondern struktureller Natur. Sie werden Jahre, wenn nicht Jahrzehnte brauchen, um gelöst zu werden – wenn überhaupt der politische Wille dazu entsteht.
Für vermögensbewusste Bürger ergeben sich daraus klare Handlungsimperative:
- Diversifikation in physische Edelmetalle als Schutz vor Währungsentwertung und Systemrisiken
- Unabhängigkeit von staatlichen Systemen, die zunehmend unter Druck geraten
- Langfristiges Denken in einer Zeit, in der kurzfristige politische Lösungen scheitern
- Eigenverantwortung statt Vertrauen auf ein System, das seine Bürger im Stich lässt
Ob Lunar-Goldmünzen für den langfristigen Vermögensaufbau, ein Gold Starterpaket S für den Einstieg oder ein Gold Krisenschutzpaket M für die umfassende Absicherung – die Möglichkeiten, sich gegen den schleichenden Verfall zu wappnen, sind vielfältig.
Die unbequeme Wahrheit
67 Prozent der Befragten sind laut aktuellen Umfragen unzufrieden mit Kanzler Merz – darunter übrigens viele Menschen mit Migrationshintergrund, die selbst einen härteren Kurs fordern. Die Politik regiert am Volk vorbei. Der Berliner Blackout, bei dem sich der Bürgermeister in sein Reihenhaus zurückzog, statt Präsenz zu zeigen, ist nur ein Symbol für eine fundamentale Entfremdung zwischen Regierenden und Regierten.
Sarrazin erinnert an die Bundestagswahl 2002, als Gerhard Schröder beim Hochwasser sofort vor Ort war, während sein Konkurrent Stoiber mit Lederschuhen durch die Pfützen watete. „Wer Politik macht, muss auch Symbolik beherrschen", mahnt der erfahrene Politveteran. Doch es geht längst um mehr als Symbolik.
Es geht um die Frage, ob dieses Land noch die Kraft hat, den Turnaround zu schaffen. Sarrazin, der Realist, gibt eine differenzierte Antwort: Mit Energie und Geduld könne man die Dinge verbessern. Aber es gebe keinen Schalter, den man umlegt, und dann wird alles gut. Die Probleme sind zu tief verwurzelt, zu vielschichtig, zu lange ignoriert worden.
Auch die internationalen Verflechtungen werden komplexer. Wie Pekings goldene Waschmaschine zeigt, verschieben sich die geopolitischen Machtverhältnisse rasant – und Deutschland steht zunehmend auf der Verliererseite.
Fazit: Handeln, bevor es zu spät ist
Thilo Sarrazins Analyse ist kein Alarmismus. Es ist die nüchterne Bestandsaufnahme eines Mannes, der die Mechanismen von Staat und Wirtschaft aus jahrzehntelanger Erfahrung kennt. Seine Prognosen von vor 15 Jahren haben sich nicht nur bewahrheitet – die Realität hat sie in vielen Bereichen noch übertroffen.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Wer auf die Politik wartet, wartet vergeblich. Eigenverantwortung ist das Gebot der Stunde. Und die älteste Form der finanziellen Eigenverantwortung ist seit 5.000 Jahren dieselbe: Goldmünzen und Goldbarren – greifbar, wertbeständig, unabhängig von den Fehlentscheidungen einer politischen Klasse, die, wie Sarrazin es formuliert, „vielleicht guten Willens, aber eben einfach schwach" ist.
Für diejenigen, die umfassend vorsorgen möchten, bietet das Gold Krisenschutzpaket XXL oder das Gold Krisenschutzpaket S einen strukturierten Einstieg in die physische Absicherung. Denn eines hat die Geschichte immer wieder gezeigt: Währungen kommen und gehen. Imperien steigen und fallen. Gold bleibt.


