
„Wir brauchen ihn nicht unbedingt“: Banken lehnen digitalen Euro ab
Auf einer Bankenveranstaltung in Frankfurt herrschte überraschend Einigkeit: Der digitale Euro sei für Privatkunden „eigentlich unnötig“. Man habe ja schon Alternativen wie Online-Banking, Kartenzahlungen oder Pay-Apps. Eine Aussage, die beruhigend klingen soll – aber in Wahrheit das Kernproblem offenlegt: Niemand kann erklären, warum dieser digitale Euro überhaupt kommen soll. Trotzdem wird er vorbereitet, geplant, getestet und politisch massiv vorangetrieben.

Wenn ein Projekt politisch gewollt, aber wirtschaftlich nicht gebraucht wird, sollte bei jedem Bürger die Alarmleuchte angehen.
Wenn etwas „unnötig“ ist – warum wird es dann mit aller Macht eingeführt?
Der digitale Euro ist kein Produkt für Konsumenten. Er löst kein konkretes Problem, er ersetzt nichts, und er verbessert nichts, was Privatkunden heute nicht schon nutzen könnten. Genau deshalb sind sich die Banken erstaunlich einig: Man braucht ihn nicht.
Doch das macht die Sache nicht harmloser. Eher im Gegenteil.
Denn ein Zahlungsmittel, das weder die Banken noch die Bürger fordern, kann nur einem anderen Zweck dienen: mehr Kontrolle und mehr Zugriffsmöglichkeiten für Staat und Zentralbank.
Bargeldlosigkeit als Türöffner
Die EU verkauft den digitalen Euro als „Bezahlalternative“ und „Innovationsschub“. Doch jeder weiß: Der eigentliche Kampf findet woanders statt – beim Bargeld. Der digitale Euro ist der nächste Schritt in einer Entwicklung, die seit Jahren schleichend voranschreitet: weniger Scheine, weniger Freiheit, mehr Überwachung.
Wer einmal vollständig digital bezahlt, gibt unweigerlich jede Transaktion preis. Jeder Einkauf, jede Spende, jede Überweisung wird zum Datenpunkt. Das ist kein Fortschritt – das ist ein Überwachungsinstrument im Mantel der Modernisierung.
Wenn Bargeld zurückgedrängt wird, bleibt nur noch ein Zahlungsmittel übrig: genau der digitale Euro, den heute angeblich niemand braucht.
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Ein digitales Geldsystem bedeutet nicht Bequemlichkeit – es bedeutet Abhängigkeit
Die offizielle Darstellung lautet: „Der digitale Euro soll sicherer und flexibler sein.“ Übersetzt heißt das jedoch: Er wird programmierbar sein.
Was programmierbar ist, kann eingeschränkt, begrenzt, zeitlich gesteuert oder regional blockiert werden. Und jeder, der glaubt, solche Mechanismen würden nie eingesetzt, der hat die Krisenpolitik der letzten Jahre nicht aufmerksam verfolgt.
Mit programmierbarem Geld lassen sich Konsumgewohnheiten steuern, politische Ziele durchsetzen, CO₂-Budgets erzwingen oder Sanktionen gegen Bürger verhängen – ohne dass eine Bank dazwischensteht. Zentralbank, Politik, Algorithmus – und Sie.
Die Banken haben recht: Niemand braucht diesen Euro – außer den Institutionen, die ihn kontrollieren
Dass Banken den digitalen Euro nicht wollen, ist logisch. Er würde sie schwächen, austauschbar machen, und den Zahlungsverkehr direkt in die Hände der EZB bringen. Für Bürger bietet er keinerlei Vorteil gegenüber den bestehenden Angeboten.
Aber ein digitales Zentralbankgeld bietet einen Vorteil – für jene, die es regulieren.
Wer ein digitales, zentral gesteuertes Zahlungsmittel besitzt, verfügt über das mächtigste Werkzeug, das man sich vorstellen kann: die vollständige Transparenz und Steuerbarkeit des Zahlungsverkehrs eines ganzen Landes.
Wer Freiheit erhalten will, braucht Alternativen, die nicht abschaltbar sind
In Zeiten, in denen Banken, Experten und sogar Politiker öffentlich sagen: „Wir brauchen ihn nicht“, sollte man hellhörig werden, warum er dennoch kommt.
Die einzige verlässliche Alternative zu einem digitalen Kontrollgeld bleibt das, was seit Jahrhunderten funktioniert: physische Werte, die nicht programmgesteuert, nicht eingefroren, nicht gelöscht und nicht zentral abgeschaltet werden können.
Gold und Silber sind nicht digital. Und genau deshalb sind sie gefährlich – für jene, die Kontrolle wollen.
Wenn ein digitales Zahlungsmittel niemand verlangt – aber trotzdem kommt – dann hat es einen Zweck, über den niemand offen sprechen will
Der digitale Euro ist kein Fortschritt. Er ist ein Werkzeug.
Und wenn die Banken ihn nicht brauchen und die Bürger ihn nicht wollen, muss man sich fragen: Wer braucht ihn wirklich? Die Antwort ist einfach. Und genau deshalb wird sie selten ausgesprochen.
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