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Wirtschaftsweise warnt vor dem Eisberg – und Berlin diskutiert weiter über Nebensächlichkeiten

Deutschland steuert auf einen fiskalischen Eisberg zu – und zwar mit erstaunlicher Konsequenz. Während die wirtschaftliche Leistung seit 2018 praktisch stagniert, Sozialausgaben explodieren und die Zinslast des Staates wieder zum ernsthaften Problem wird, kreist die politische Debatte um Teilzeitmodelle, Feiertage und Work-Life-Balance. Veronika Grimm bringt das Problem ungewöhnlich klar auf den Punkt: Spätestens 2029 werden nach der Finanzplanung der Bundesregierung Sozialausgaben, Verteidigungskosten und Zinszahlungen zusammen die gesamten Staatseinnahmen auffressen. Und selbst diese Rechnung sei eher optimistisch.

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Das ist kein Alarmismus, sondern eine nüchterne Fortschreibung politischer Entscheidungen. Der Staat hat sich ein Ausgabenmodell gebaut, das auf dauerhaftem Wachstum basiert – in einer Volkswirtschaft, die seit Jahren nicht mehr wächst.

Stillstand als neuer Normalzustand

Die Diagnose ist brutal: Deutschlands Wirtschaftsleistung liegt heute auf dem Niveau von 2018. Sieben Jahre faktischer Stillstand. Für 2025 wurden gerade einmal 0,2 Prozent Wachstum gemessen – ein Wert, der ökonomisch kaum mehr als Messrauschen ist. Für 2026 rechnet die Bundesregierung mit rund einem Prozent, was laut Grimm teilweise schlicht daraus resultiert, dass Feiertage günstig fallen. Wachstum per Kalendertrick.

Das ist kein zyklisches Tief, das ist ein strukturelles Problem. Produktivität stagniert, Investitionen bleiben aus, Industrie wandert ab oder schrumpft. Gleichzeitig wächst der Staat – personell, finanziell und regulatorisch – unbeirrt weiter.

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Sozialstaat ohne Fundament

Besonders brisant ist die Ausgabenseite. Der demografische Wandel treibt die Sozialausgaben Jahr für Jahr nach oben, neue rentenpolitische Beschlüsse verschärfen den Effekt zusätzlich. Parallel dazu steigen die Zinskosten, weil alte Niedrigzinsanleihen auslaufen und neue Schulden zu deutlich höheren Konditionen refinanziert werden müssen.

Was früher als theoretisches Risiko galt, wird nun zur haushaltspolitischen Realität: Der Staat konsumiert seine Einnahmen selbst. Für Investitionen, Zukunftsvorsorge oder echte Entlastungen bleibt immer weniger Spielraum. Dass Grimm explizit von einer Situation spricht, in der die Einnahmen vollständig aufgezehrt werden, ist ein Warnsignal von höchster Stufe.

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Arbeitsdebatte am Kern vorbei

Als Ausweg wird regelmäßig „mehr Arbeit“ ins Spiel gebracht. Friedrich Merz verweist auf ein insgesamt zu geringes Arbeitsvolumen, und tatsächlich ist der Befund nicht falsch: Deutschland leistet im internationalen Vergleich relativ wenig Arbeitsstunden pro Kopf. Auffällig sind hohe Krankenstände, viele Urlaubstage und ein historisch hoher Teilzeitanteil.

Doch die politische Debatte verengt sich auf symbolische Stellschrauben. Teilzeit wird problematisiert, als sei sie die Ursache der Krise – nicht deren Symptom. Grimm selbst deutet an, dass viele Regelungen der vergangenen Jahre Anreize geschaffen haben, weniger zu arbeiten, ohne die wirtschaftlichen Folgen mitzudenken. Gleichzeitig haben sich gesellschaftliche Erwartungen verschoben, während die ökonomische Realität das längst nicht mehr hergibt.

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Der eigentliche Konflikt: Anspruch und Wirklichkeit

Das Grundproblem ist ein massiver Widerspruch zwischen Anspruchsniveau und Leistungsfähigkeit. Der Staat verspricht Stabilität, Sicherheit und soziale Absicherung auf immer höherem Niveau – bei einer Wirtschaft, die diese Last nicht mehr trägt. Statt Prioritäten zu setzen, werden neue Leistungen beschlossen. Statt Strukturen zu reformieren, werden Symptome verwaltet.

Die Folge ist eine Politik der Verdrängung: Man weiß um die Zahlen, kennt die Projektionen, sieht die Risiken – und handelt dennoch nicht. Grimm spricht deshalb nicht von einer abstrakten Gefahr, sondern von der Notwendigkeit, jetzt etwas zu tun, um zukünftigen Generationen überhaupt noch fiskalische Handlungsspielräume zu lassen.

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Der Eisberg ist real, das Ausweichmanöver auch

Die Warnung der Wirtschaftsweisen ist kein Meinungsbeitrag, sondern eine Zustandsbeschreibung. Deutschland hat sich in ein Modell manövriert, das auf Dauer nicht finanzierbar ist. Wachstum fehlt, Ausgaben steigen, Zinsen kehren zurück. Wer in dieser Lage ernsthaft glaubt, mit kosmetischen Arbeitszeitdebatten oder kalendarischem Wachstum die Probleme lösen zu können, unterschätzt die Dimension der Krise.

Der Eisberg ist längst in Sicht. Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob es knallt – sondern ob die Politik rechtzeitig den Kurs ändert oder weiter hofft, dass sich das Problem irgendwie von selbst erledigt.

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