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Silberpreis nach dem Absturz: Wie tief und wie lange frühere Silber-Bärenmärkte wirklich gingen

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Am 29. Januar 2026 kostete eine Unze Silber im Tageshoch fast 122 US-Dollar, der höchste Schlusskurs lag Ende Januar bei knapp 117 Dollar. Neun Monate später, am 3. November, sind es nur noch knapp 49 Dollar oder knapp 44 Euro, allein in den vergangenen 30 Tagen hat der Preis in Euro gut 18 Prozent verloren. Wer im Winter gekauft hat, fragt sich, wie tief es noch gehen kann und wie lange so etwas dauert. Eine Garantie gibt die Geschichte nicht, wohl aber Maßstäbe. Wir haben die drei großen Silber-Einbrüche seit 1980 nachgerechnet und mit dem Absturz von 2026 verglichen.

Vom Rekord auf unter 50 Dollar in neun Monaten

Dem Absturz ging ein ungewöhnlich steiler Anstieg voraus. Im Jahr 2025 legte Silber um rund 148 Prozent zu und übertraf im Oktober die alten Rekordmarken von 1980 und 2011 um die 50 Dollar. Im Januar 2026 folgte ein Endspurt bis über 120 Dollar. Ein Metall, das so schnell steigt, ist anfällig für harte Rückschläge.

Der erste kam am 30. Januar. Nach der Ankündigung, Kevin Warsh als nächsten Chef der US-Notenbank Fed zu nominieren, brach Silber laut einer Analyse von J.P. Morgan an einem einzigen Tag um 27 Prozent ein. Auf eine Zwischenerholung im Mai folgte im Juni ein zweiter Einbruch um mehr als 30 Prozent. Ende Oktober meldete die Nachrichtenagentur dpa-afx den tiefsten Silberpreis seit fast einem Jahr, am 3. November rutschte er zeitweise unter 49 Dollar.

Als Auslöser gelten vor allem Zinssorgen. Im September hob die Fed ihren Leitzins laut Reuters erstmals seit drei Jahren an, ein weiterer Schritt im Dezember gilt an den Märkten als wahrscheinlich. Höhere Zinsen machen Edelmetalle, die keine laufenden Erträge abwerfen, für Finanzanleger weniger attraktiv. Zudem erwarten Marktanalysten, dass der Silbereinsatz je Solarzelle 2026 deutlich sinkt, weil Hersteller zunehmend auf Kupfer umsteigen.

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Wichtig ist die Perspektive. Seit Jahresbeginn liegt das Minus in Euro bei gut einem Viertel, auf Sicht von einem Jahr steht dagegen noch ein kleines Plus, auf Sicht von fünf Jahren mehr als eine Verdopplung. Getroffen hat es vor allem jene, die im Winter im Höhenrausch gekauft haben – und genau sie suchen jetzt nach Orientierung.

Drei große Einbrüche seit 1980

Von einem Bärenmarkt spricht man, wenn ein Kurs mindestens 20 Prozent unter seinem letzten Hoch liegt. Für Silber ist das ein schwacher Maßstab. Der Markt ist klein, das Metall dient als Geld und als Industrierohstoff, und viel Handel läuft mit geliehenem Geld an Terminbörsen. Verlangen die Börsen höhere Sicherheiten, müssen Spekulanten verkaufen, was jeden Abschwung beschleunigt. In Korrekturen fiel Silber deshalb oft etwa doppelt so stark wie Gold. Drei Phasen eignen sich als Maßstab, weil sie ganz unterschiedlich verliefen.

Der berühmteste Silber-Crash ist mit den texanischen Brüdern Nelson Bunker und William Herbert Hunt verbunden. Laut einem späteren Bericht der US-Börsenaufsicht SEC kontrollierten sie mit einer verbundenen Gesellschaft Ende 1979 rund 195 Millionen Unzen Silber. Der Preis stieg von unter 10 Dollar im Sommer 1979 auf gut 50 Dollar am 18. Januar 1980, wie der Analyst Dimitri Speck recherchiert hat.

Leerer historischer Handelsring einer Terminbörse in warmem Licht mit verstreuten Orderzetteln auf dem Boden
An der Terminbörse entschied sich 1980 das Schicksal des Silberpreises. (Symbolbild)

Dann griffen die Börsen ein, verlangten höhere Sicherheiten und ließen schließlich nur noch den Abbau bestehender Wetten zu. Die Hunts konnten die geforderten Nachzahlungen nicht mehr leisten. Am 27. März 1980, dem „Silver Thursday“, schloss Silber bei 10,80 Dollar und damit rund 80 Prozent unter dem Hoch. Bis 1982 fiel der Preis laut Marktstratege Charlie Bilello um 90 Prozent, während die Fed unter Paul Volcker die Leitzinsen auf um die 20 Prozent trieb. Anfang der Neunzigerjahre kostete eine Unze zeitweise nur noch gut 3,50 Dollar. Erst nach mehr als 45 Jahren stand Silber wieder über 50 Dollar. Inflationsbereinigt ist der Rekord bis heute nicht erreicht, Speck beziffert die 50 Dollar von 1980 in heutiger Kaufkraft auf rund 200 Dollar.

Ganz anders verlief der zweite große Bärenmarkt. Er kam ohne einzelnen Schock aus, war aber zermürbend lang. Nullzinsen und Anleihekäufe der Notenbanken hatten Silber nach der Finanzkrise auf knapp 49,50 Dollar Ende April 2011 getrieben. Zwei Handelstage später fiel der Preis im dünnen australischen Frühhandel binnen Minuten um zwölf Prozent. Speck wertet das als gezielte Preisdrückung. Unabhängig von dieser Deutung haben Gerichte und Aufsichtsbehörden in den Folgejahren Manipulationen im Edelmetallhandel geahndet.

Danach ging es in Etappen abwärts, besonders heftig 2013, als die Fed eine Drosselung ihrer Anleihekäufe in Aussicht stellte. Ende 2015 stand Silber bei knapp 14 Dollar, rund 72 Prozent unter dem Hoch, und im März 2020 ging es sogar noch tiefer. Übertroffen wurde das Hoch von 2011 erst im Oktober 2025. Wer zwischen 2014 und 2019 regelmäßig nachgekauft hatte, besaß dann Silber zu einem Bruchteil des neuen Preises.

Das Gegenstück zu 1980 lieferte die Pandemie. Anleger verkauften alles, was sich zu Geld machen ließ, auch Edelmetalle. Am 18. März 2020 fiel Silber laut Silver Institute zeitweise unter 12 Dollar, rund 35 Prozent unter dem Stand von Ende Januar. Für eine Unze Gold bekam man an diesem Tag 127 Unzen Silber. Dann öffneten die Notenbanken die Geldschleusen, die Fed senkte die Zinsen auf null und kaufte Anleihen in nie dagewesenem Umfang. Ende Mai lag Silber wieder über dem Januarwert, Anfang August bei über 28 Dollar. Als Treiber nannte das Silver Institute die Sorge vor Inflation, extrem niedrige Zinsen und die Geldspritzen der Zentralbanken.

Tiefe, Dauer und Erholung im Vergleich

Legt man die drei historischen Phasen neben den aktuellen Rückgang, ergibt sich ein deutliches Bild.

Silber-Bärenmärkte im VergleichPreise je Unze in US-Dollar, gerundet
PhasePreisverlaufRückgangDauer des AbschwungsZurück auf dem alten Hoch
Hunt-Crash 1980Von rund 50 auf rund 5 Dollar− 90 %Rund 2,5 JahreNach über 45 Jahren
Abstieg 2011 bis 2015Von knapp 49,50 auf knapp 14 Dollar− 72 %Gut 4,5 JahreNach rund 14,5 Jahren
Corona-Crash 2020Von rund 18 auf unter 12 Dollar− 35 %Rund 7 WochenNach rund 4 Monaten
Rücksetzer 2026aktuellVon knapp 117 auf knapp 49 Dollar− 58 % bisherBisher 9 MonateOffen

Die Angaben beruhen auf Daten der US-Börsenaufsicht SEC, von Charlie Bilello, Dimitri Speck und dem Silver Institute sowie auf langfristigen Kursdaten und Kettner-Kursdaten, Stand 3. November 2026. Die Werte stützen sich teils auf Tages-, teils auf Monatsdaten. Für 2026 ist der höchste Schlusskurs angesetzt, gemessen am Tageshoch von fast 122 Dollar beträgt der Rückgang rund 60 Prozent.

Der Absturz von 2026 geht damit schon weit über den Corona-Crash hinaus. In neun Monaten hat er etwa vier Fünftel der Strecke zurückgelegt, für die Silber ab 2011 fast fünf Jahre brauchte. Wie lange die Erholung dauerte, hing am Auslöser. Eine Panik wie 2020 löste sich binnen Monaten auf, das Ende einer Blase mit anschließender Zinswende wie 1980 wirkte Jahrzehnte nach. Und der erste Boden war selten der letzte.

Die großen Wendepunkte fielen zudem stets mit Entscheidungen der Notenbanken zusammen, 1980 mit der Zinswende unter Volcker, 2013 mit dem angekündigten Rückzug aus den Anleihekäufen, 2020 mit der Geldflut. Auch 2026 hängt der Markt an der Frage, ob die Fed die Zinsen weiter anhebt. Rein rechnerisch entspräche ein Rückgang wie zwischen 2011 und 2015 einem Silberpreis von rund 33 Dollar. Das ist ausdrücklich keine Vorhersage, sondern zeigt nur die Bandbreite der Vergangenheit.

Was 2026 anders ist als 1980 und 2011

Historische Vergleiche unterstellen, dass sich die Rahmenbedingungen wiederholen, und das ist selten der Fall. Dimitri Speck wies schon im November 2025 auf wichtige Unterschiede hin. Vor dem Boom von 2011 lag das langjährige Grundniveau des Silberpreises bei etwa 5 Dollar, vor dem jetzigen bei rund 20 Dollar. Inflationsbereinigt blieb selbst das Hoch von 2026 klar unter dem von 1980. Und die Staaten sind heute weit höher verschuldet als damals.

Zudem fehlt am Markt weiter Metall. Nach Berechnungen von Metals Focus für das Silver Institute steuert der Silbermarkt 2026 auf das sechste Defizitjahr in Folge zu. Andere Schätzungen weichen davon teils deutlich ab. Hintergründe liefert unser Beitrag zum Silberdefizit 2026. Es gibt aber auch Parallelen. Wie 1980 und 2011 ging dem Hoch ein fast senkrechter Anstieg voraus, getragen von vielen kurzfristig orientierten Käufern, und wie damals erhöht eine Notenbank die Zinsen.

Unsere Einordnung

Reuters beschreibt die Lage der Fed bemerkenswert offen. Die Währungshüter übten sich in Geduld, obwohl die Inflation hartnäckig sei und normalerweise ein härteres Vorgehen rechtfertigen würde. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass sich ein Staat mit Rekordschulden eine echte Volcker-Wende leisten kann – der eigene Schuldendienst würde explodieren. 1980 wurde die Inflation mit brutal hohen Zinsen ausgetrieben. Heute spricht aus unserer Sicht vieles dafür, dass die Schulden über Geldentwertung abgetragen werden, still und zulasten der Sparer. Für Silberbesitzer ist das der wichtigste Unterschied.

Was Käufer von physischem Silber daraus ableiten können

Kursziele lassen sich aus der Geschichte nicht ableiten, Verhaltensregeln schon. Die wichtigste lautet, dass niemand den Tiefpunkt in Echtzeit erkennt. Wer nachkaufen möchte, verteilt sein Budget daher besser auf mehrere Zeitpunkte. Ein rein rechnerisches Beispiel ohne Aufgeld und Steuern zeigt den Effekt. Wer je 1.000 Euro bei 44, 39 und 34 Euro je Unze anlegt, besitzt am Ende knapp 78 Unzen zu durchschnittlich gut 38,50 Euro. Das liegt unter dem einfachen Mittel der drei Kurse, weil bei niedrigen Preisen mehr Metall ins Depot kommt. Steigt der Preis schon nach dem ersten Kauf, ist zumindest ein Teil günstig gesichert.

Termine oder Preisschwellen legt man am besten vorab fest, damit nicht die Stimmung des Tages entscheidet. Dabei hilft eine feine Stückelung. Mit 1-Unzen-Münzen wie dem Silber Maple Leaf oder kleinen Barren wie dem 100-g-Silberbarren lassen sich Käufe gut dosieren und später Teilmengen verkaufen. Der 1-kg-Silberbarren eignet sich eher für größere, feste Beträge.

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Silbermünze Britannia mit gut sichtbarer Prägung auf dunklem Samt in einer geöffneten Schließfach-Schublade
Wer Silber über einen ganzen Zyklus hält, sollte die Lagerkosten über viele Jahre einplanen.

Die Erholungszeiten nach 1980 und 2011 zeigen auch, dass physisches Silber unter Umständen viele Jahre liegen bleibt. Gebühren für Schließfach oder Lager fallen jedes Jahr an, und Silber braucht pro Euro deutlich mehr Platz als Gold. Für spätere Teilverkäufe sind kleinere Münzen wie die Silber Britannia praktisch. Und anders als Silber auf dem Papier hängt Metall im eigenen Besitz von keinem Vertragspartner ab.

Steuerlich gibt es ebenfalls Unterschiede. Auf Silberbarren fällt in Deutschland die volle Mehrwertsteuer von 19 Prozent an. Bei vielen Silbermünzen wird sie dagegen nur auf die Handelsspanne des Händlers erhoben, die sogenannte Differenzbesteuerung. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag In Silber investieren.

Die Angaben zur Steuer sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Steuerberatung. Wie Kauf, Lagerung und Verkauf in Ihrem Fall zu behandeln sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Holen Sie sich dafür im Zweifel Rat bei einem Steuerberater.

Bleiben die Erwartungen. Goldman Sachs rechnete für 2026 mit einem durchschnittlichen Silberpreis zwischen 85 und 100 Dollar. J.P. Morgan erwartete im Mai für das Schlussquartal noch durchschnittlich 90 Dollar und senkte diesen Wert im August auf 63 Dollar. Am 3. November steht Silber bei knapp 49 Dollar. Wichtiger als jede Prognose sind deshalb drei ehrliche Fragen an sich selbst.

  1. Welchen Zeithorizont habe ich? Wer Silber als Vermögensschutz über zehn Jahre und mehr hält, muss Phasen wie 2011 bis 2015 aushalten können. Wir erachten erachten hinsichtlich Edelmetallen eine Aufteilung von 70/30 als richtig.
  2. Wie groß ist mein Silberanteil? Er sollte so bemessen sein, dass Sie einen Rückgang um die Hälfte aushalten, ohne verkaufen zu müssen.
  3. Brauche ich das Geld bald? Verkäufe im Tief aus Geldnot sind der teuerste Fehler, 1980 wie heute.

Warum ein niedriger Silberpreis die Geldentwertung nicht beendet

Über allen Kurstabellen steht eine Frage, die in der Berichterstattung kaum vorkommt. In welcher Einheit messen wir eigentlich? Dollar und Euro verlieren Jahr für Jahr an Kaufkraft. Auf Sicht von zehn Jahren ist Silber in Euro trotz des Einbruchs um gut 160 Prozent gestiegen, und ein Teil davon ist kein Wertzuwachs des Metalls, sondern ein Wertverlust des Geldes. Was die Geldentwertung selbst bei offiziell moderaten Inflationsraten anrichtet, zeigt der folgende Rechner.

Berechnen Sie Ihren Kaufkraftverlust durch die Inflation

Die Inflationsrate lag zuletzt laut Statistischem Bundesamt bei 8.7%

Die Geschichte zeigt, dass Silber über Jahre real an Wert verlieren kann. Sie zeigt aber auch, dass die großen Geldfluten der Notenbanken - nach 2008 ebenso wie nach 2020 - die Edelmetalle wieder nach oben getragen haben. Wir halten es für wahrscheinlich, dass hohe Zinsen bei der heutigen Verschuldung politisch nicht lange durchzuhalten sind. Für Besitzer von physischem Silber ist das kein Grund zur Euphorie. Ein Preisrutsch bedeutet aber nicht, dass die Gründe für den Kauf verschwunden sind.

Einen Überblick über die Formate finden Sie unter Silber kaufen und bei den Silber-Investorenpaketen. Kettner Edelmetalle beliefert seit 2011 mehr als 280.000 Kunden, der Versand ist vollständig versichert. Die laufenden Meldungen zum Silbermarkt finden Sie hier.

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Dieser Beitrag dient der Information und ist weder eine Anlageberatung noch eine Prognose. Historische Kursverläufe lassen keine Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zu. Alle Kursangaben ohne Gewähr, Stand 3. November 2026.

Häufige Fragen zum Silberpreis-Absturz

Wie stark ist der Silberpreis 2026 gefallen?

Vom höchsten Schlusskurs bei knapp 117 Dollar Ende Januar ist der Preis bis zum 3. November auf knapp 49 Dollar gefallen. Das ist ein Minus von rund 58 Prozent, in Euro von rund 55 Prozent. Gemessen am Tageshoch vom 29. Januar bei fast 122 Dollar sind es rund 60 Prozent. Den aktuellen Kurs zeigt unsere Seite zum Silberpreis.

Wie lange dauerten frühere Silber-Bärenmärkte?

Sehr unterschiedlich. Der Corona-Crash 2020 dauerte rund sieben Wochen, der Abstieg ab 2011 gut viereinhalb Jahre. Nach 1980 fiel der Preis rund zweieinhalb Jahre lang und blieb danach über zwei Jahrzehnte niedrig.

Wie lange brauchte Silber, um sich zu erholen?

Nach dem Corona-Crash nur rund vier Monate. Das Hoch von 2011 wurde erst nach rund 14,5 Jahren übertroffen, das von 1980 nominal erst nach mehr als 45 Jahren, inflationsbereinigt bis heute nicht.

Ist beim Silberpreis jetzt der Boden erreicht?

Das kann niemand seriös sagen. Nach 1982 und nach 2015 war der erste vermeintliche Boden nicht der letzte. Wer kaufen möchte, setzt deshalb besser auf mehrere, vorab festgelegte Schritte als auf den perfekten Zeitpunkt.

Warum fällt Silber stärker als Gold?

Der Silbermarkt ist kleiner, viel Handel läuft mit geliehenem Geld an Terminbörsen, und als Industriemetall hängt Silber stärker an der Konjunktur. In Korrekturen fiel es deshalb oft etwa doppelt so stark wie Gold, in Erholungen stieg es meist auch kräftiger.

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