
Autonome Busse als Heilsbringer? Deutschland setzt auf fahrerlose Zukunft während die Wirtschaft kollabiert
Während Deutschland mit über drei Millionen Arbeitslosen und einer kollabierenden Autoindustrie kämpft, feiert Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) den ersten autonomen Linienbus als "wegweisend". Der türkische Bus "Albus" rollt seit gestern durch Burgdorf bei Hannover - natürlich mit einem Sicherheitsfahrer an Bord, der im Notfall eingreifen könne. Man fragt sich unweigerlich: Ist das wirklich die dringendste Baustelle unserer maroden Verkehrsinfrastruktur?
Technologieträumerei statt Realitätssinn
Schnieder schwärmt nach seiner Testfahrt: "Beeindruckend dadurch, dass sie ganz normal war." Eine bemerkenswerte Aussage für ein Millionenprojekt, das am Ende möglicherweise mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft. Der acht Meter lange Bus bietet gerade einmal 22 Sitzplätze und schleicht mit maximal 40 Kilometern pro Stunde durch die Stadt. Revolutionär klingt anders.
Besonders pikant: Während die deutsche Automobilindustrie gerade 50.000 Stellen streicht und unsere Wirtschaft in die Rezession schlittert, investiert die Bundesregierung Millionen in Prestigeprojekte. Der Bus stammt vom türkischen Hersteller Karsan - ein weiterer Schlag ins Gesicht der heimischen Industrie, die angeblich "weltweit an der Spitze der Bewegung" stehe, wie Schnieder behauptet.
Die wahren Probleme bleiben ungelöst
Statt sich um die drängenden Probleme zu kümmern - marode Straßen, überlastete Schienenwege, explodierende Energiekosten - träumt die Große Koalition von einer fahrerlosen Zukunft. Dabei zeigt die Realität ein anderes Bild: Die Kriminalität in deutschen Städten erreicht Rekordwerte, Messerangriffe gehören zum Alltag, und unsere Innenstädte veröden. Aber Hauptsache, wir haben einen autonomen Bus, der mit Schrittgeschwindigkeit durch Burgdorf tuckert.
Die Testphase läuft bis Ende des Jahres. Sollte sie "erfolgreich" verlaufen - was bei solchen Projekten meist bedeutet, dass niemand zu Schaden kam und genügend Steuergelder verbrannt wurden - sollen drei dieser Busse in den Nahverkehr integriert werden. Drei Busse für eine Region mit über einer Million Einwohnern. Das nenne ich mal ambitioniert.
Arbeitsplätze ade - Fortschritt um jeden Preis?
Was Schnieder verschweigt: Jeder autonome Bus bedeutet mindestens einen arbeitslosen Busfahrer. In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit die Drei-Millionen-Marke überschritten hat, ein fatales Signal. Aber die Bundesregierung hat ja bereits "Gegenmaßnahmen eingeleitet" - vermutlich weitere Milliardenprogramme, die am Ende nur die Inflation befeuern.
Die Geschichte lehrt uns: Technologischer Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Doch während andere Länder ihre Innovationen nutzen, um Wohlstand zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern, scheint Deutschland entschlossen, sich selbst abzuschaffen. Autonome Busse mögen die Zukunft sein - aber eine Zukunft ohne Menschen, die sich diese Fahrten noch leisten können, ist keine erstrebenswerte Vision.
Ein Blick über den Tellerrand
Interessant ist der internationale Vergleich: Während wir uns mit einem einzelnen Bus brüsten, der noch nicht einmal alleine fahren darf, setzen Länder wie China oder die USA längst auf flächendeckende Lösungen. Dort entstehen ganze Städte mit autonomer Infrastruktur. Bei uns hingegen diskutiert man lieber über neue Nationalhymnen und Gendersternchen, wie Thüringens Noch-Ministerpräsident Ramelow eindrucksvoll beweist.
Die wahre Tragödie: Deutschland hätte das Potenzial, bei dieser Technologie führend zu sein. Unsere Ingenieure gehören zu den besten der Welt. Doch statt sie zu fördern, vertreibt die Politik sie mit Überregulierung, Klimawahn und ideologischen Grabenkämpfen ins Ausland. Der "Albus" ist somit weniger ein Zeichen des Fortschritts als vielmehr ein Symbol des Niedergangs - ein türkischer Bus auf deutschen Straßen, gesteuert von ausländischer Software, finanziert mit Steuergeldern, die anderswo dringender gebraucht würden.
In Zeiten wie diesen, in denen die Unsicherheit wächst und traditionelle Werte verfallen, suchen immer mehr Menschen nach stabilen Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisensicher erwiesen - im Gegensatz zu technologischen Luftschlössern, die morgen schon wieder überholt sein könnten.
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