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07.08.2025
10:09 Uhr

Bildungskollaps in Sachsen: Wenn Lehrer wie Schachfiguren verschoben werden

Das sächsische Bildungssystem steht vor dem Abgrund. Was die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als "Doppelkrise" bezeichnet, ist in Wahrheit das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Während die Ampel-Koalition auf Bundesebene bereits Geschichte ist, kämpfen die Länder noch immer mit den Folgen einer verfehlten Bildungspolitik, die Ideologie über Pragmatismus stellte.

4.000 fehlende Lehrer – und kein Geld in Sicht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Über 4.000 Lehrkräfte müssten laut GEW zusätzlich eingestellt werden, um eine vollständige Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Allein durch die steigende Schülerzahl seien 770 weitere Pädagogen erforderlich. Was macht das Kultusministerium? Es vermeldet stolz 438 neue Stellen – ein Tropfen auf den heißen Stein.

GEW-Chef Burkhard Naumann bringt es auf den Punkt: "Das ist ein gefährlicher Kurs zulasten der Bildungschancen junger Menschen in Sachsen." Viele Schulen würden ihren Alltag nur noch mit größter Kraftanstrengung stemmen. Die Realität an deutschen Schulen zeigt sich hier in ihrer ganzen Härte.

Lehrkräfte als Manövriermasse

Besonders perfide erscheint die neue "Abordnungsstrategie" des Kultusministeriums. René Michel vom Sächsischen Lehrerverband (SLV) findet dafür drastische Worte: "Mit einer radikalen Abordnungsstrategie werden Lehrkräfte derzeit wie Spielfiguren auf einem Schachbrett hin und her geschoben." Das Ziel sei nicht etwa, den Unterrichtsausfall zu verhindern, sondern ihn lediglich gleichmäßig zu verteilen.

"Dauerstress und Resignation sind die Folge. Ständig gibt es neue und kurzfristige Maßnahmen, die mit den Betroffenen nicht abgesprochen sind."

Diese Worte von GEW-Vize Claudia Maaß offenbaren das ganze Dilemma: Funktionierende Teams werden auseinandergerissen, bewährte Abläufe gestört und ganze Kollegien verunsichert. Statt auf Qualität setzt das Ministerium auf Quantität – ein fataler Fehler.

Die Folgen der Sparmaßnahmen

Die Liste der Kürzungen liest sich wie ein Armutszeugnis für ein Land, das sich gerne als Bildungsnation bezeichnet. Die individuelle Förderung werde massiv eingeschränkt, der versprochene Ausbau der Schulassistenz bleibe aus. Lehrkräfte, die bereits am Limit arbeiten, sollen noch mehr schultern – ohne Aussicht auf Besserung.

Kultusminister Conrad Clemens (CDU) zeigt sich dennoch optimistisch, den bisherigen Unterrichtsausfall von etwa neun Prozent zu senken. Ein Optimismus, der angesichts der Faktenlage geradezu zynisch wirkt. Während die Politik schönredet, brennen die Lehrkräfte aus.

Zeit für einen Kurswechsel

Der SLV rät mittlerweile allen Lehrkräften eindringlich, auf ihre Gesunderhaltung zu achten und arbeitsrechtliche Vorgaben genau zu prüfen. Dass eine Gewerkschaft ihre Mitglieder auffordern muss, sich gegen Überforderung zu wehren, zeigt die Dramatik der Lage.

Was Sachsen – und ganz Deutschland – braucht, ist eine grundlegende Neuausrichtung der Bildungspolitik. Weg von ideologischen Experimenten, hin zu einer soliden Grundversorgung. Weg von der Mangelwirtschaft, hin zu ausreichender Finanzierung. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Doch wenn irgendwo investiert werden muss, dann in die Bildung unserer Kinder.

Die Krise im Bildungswesen ist symptomatisch für die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre. Während Milliarden für fragwürdige Klimaprojekte ausgegeben wurden, verrottet das Fundament unserer Gesellschaft. Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre Prioritäten neu ordnet. Denn ohne funktionierende Schulen gibt es keine Zukunft – weder für Sachsen noch für Deutschland.

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