
Billionen-Desaster: Deutschlands Wirtschaft verblutet unter der Last der Dauerkrisen

Fast eine Billion Euro – eine Zahl, die man sich kaum vorstellen kann. Doch genau diese unfassbare Summe hat die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2020 verloren. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) legt nun schonungslos offen, was viele Bürger längst am eigenen Geldbeutel spüren: Die Krisenkaskade der vergangenen Jahre hat Deutschland wirtschaftlich in die Knie gezwungen.
940 Milliarden Euro – ein beispielloser Wertschöpfungsverlust
Die Zahlen sind erschütternd. Laut den Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts summieren sich die Ausfälle am preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt auf stolze 940 Milliarden Euro. Umgerechnet auf jeden einzelnen Erwerbstätigen bedeutet dies einen Wertschöpfungsverlust von mehr als 20.000 Euro. Zwanzigtausend Euro, die in den Taschen der Arbeitnehmer fehlen, die nicht investiert wurden, die der deutschen Wirtschaft schlichtweg verloren gingen.
Was hat zu diesem wirtschaftlichen Desaster geführt? Die Antwort ist ein toxischer Cocktail aus Corona-Pandemie, den verheerenden Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der zunehmend konfrontativen Handelspolitik der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump. Besonders bemerkenswert: Allein ein Viertel dieser gewaltigen Gesamtsumme – also rund 235 Milliarden Euro – entfällt auf das vergangene Jahr, das maßgeblich von den Zollkonflikten mit Washington geprägt war.
Frühere Krisen verblassen im Vergleich
IW-Forscher Michael Grömling findet deutliche Worte für die aktuelle Situation:
„Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffen."
Ein Blick in die Vergangenheit verdeutlicht das Ausmaß der Katastrophe. Die Stagnationsperiode der Jahre 2001 bis 2004, die seinerzeit als schwere wirtschaftliche Belastung empfunden wurde, kostete Deutschland preisbereinigt etwa 360 Milliarden Euro. Selbst die Finanzmarktkrise 2008/2009, die weltweit Banken ins Wanken brachte und ganze Volkswirtschaften erschütterte, schlug mit Wertschöpfungsausfällen von rund 525 Milliarden Euro zu Buche. Die aktuelle Krisenserie übertrifft beide Ereignisse zusammengenommen.
Die politische Dimension des wirtschaftlichen Niedergangs
Man muss sich fragen, ob diese Entwicklung wirklich unvermeidbar war. Die Corona-Pandemie traf die Welt unvorbereitet, das steht außer Frage. Doch die politischen Reaktionen darauf, die überhastete Energiewende nach Beginn des Ukraine-Krieges und die mangelnde Vorbereitung auf handelspolitische Konflikte – all das sind Versäumnisse, die man der deutschen Politik durchaus anlasten kann.
Während andere Länder ihre Wirtschaft schützten und stärkten, verstrickte sich Deutschland in ideologische Debatten über Klimaneutralität und Gendersprache. Die Quittung liegt nun auf dem Tisch: Eine Wirtschaft, die stagniert, Unternehmen, die abwandern, und Bürger, die sich fragen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen.
Edelmetalle als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten
Angesichts dieser dramatischen wirtschaftlichen Entwicklung gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber zunehmend an Bedeutung. Sie haben sich über Jahrhunderte als Wertspeicher bewährt und bieten gerade in Krisenzeiten einen wichtigen Schutz vor Kaufkraftverlust. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie zur Vermögenssicherung beitragen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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