
Chinas verzweifelte Jugend: Wenn Scheinarbeit zur letzten Hoffnung wird
Was für eine groteske Ironie des Schicksals: Während hierzulande die Grünen und ihre ideologischen Mitstreiter von der Vier-Tage-Woche träumen und das bedingungslose Grundeinkommen predigen, bezahlen junge Chinesen mittlerweile dafür, überhaupt arbeiten zu dürfen – wenn auch nur zum Schein. Die neue Realität im Reich der Mitte offenbart das spektakuläre Scheitern des kommunistischen Aufstiegsversprechens und könnte Xi Jinpings Herrschaft ins Wanken bringen.
Das Ende des chinesischen Traums
Mit einer offiziellen Jugendarbeitslosigkeit von 14,5 Prozent – wobei Schätzungen für 2023 sogar von erschütternden 46,5 Prozent ausgingen – steht China vor einer Zeitbombe. 16 Millionen junge Menschen ohne Perspektive, ohne Hoffnung, ohne Zukunft. Das ist die bittere Realität hinter der glänzenden Fassade der angeblichen Wirtschaftssupermacht.
Die Ursachen dieser Misere liegen tief: Die Corona-Politik hat die Wirtschaft nachhaltig geschädigt, die Immobilienblase ist geplatzt und hat die Ersparnisse einer ganzen Generation vernichtet. Während unsere Ampel-Regierung Milliarden für ideologische Luftschlösser verpulverte, zeigt sich in China, wohin staatliche Planwirtschaft und autoritäre Kontrolle führen – in den Abgrund.
Von "Ratten-Menschen" und dem "Flachliegen"
Die Reaktion der chinesischen Jugend spricht Bände: Sie nennen sich selbst "Ratten-Menschen" und praktizieren das "Flachliegen" – eine Form des passiven Widerstands gegen die Leistungsgesellschaft. Wer kann es ihnen verdenken? Wenn jahrelange Bildung und harte Arbeit nicht mehr zum versprochenen Aufstieg führen, warum sollte man sich dann noch abrackern?
"Flach liegen" – so nennen es die jungen Chinesen, wenn sie nur noch das Nötigste tun, um über die Runden zu kommen. Ein stiller Protest gegen ein System, das seine Versprechen nicht mehr einlösen kann.
Die absurde Welt der Scheinbüros
Doch nicht alle haben aufgegeben. In den sogenannten "Fake-Büros" der "Pretend to Work Company" zahlen verzweifelte junge Menschen bis zu 50 Yuan täglich – etwa sechs Euro –, um den Anschein von Normalität zu wahren. Sie pendeln morgens ins Büro und abends nach Hause, sitzen an Schreibtischen, tippen auf Tastaturen – alles nur Theater.
Diese tragische Farce dient mehreren Zwecken: Die jungen Menschen bewahren ihr Gesicht vor Familie und Nachbarn, halten die Illusion eines normalen Lebens aufrecht und können bei Bewerbungen eine Beschäftigung vorweisen. 40 Prozent dieser "Schein-Arbeiter" seien Hochschulabsolventen, die sich ein Praktikum attestieren lassen – eine gefälschte Referenz für eine aussichtslose Zukunft.
Universitäten als Komplizen des Systems
Besonders perfide: Die Universitäten selbst treiben dieses Spiel mit. Seit die Regierung 2011 drohte, Studiengänge mit einer Beschäftigungsquote unter 60 Prozent zu streichen, fordern manche Hochschulen ihre Absolventen sogar auf, ihren Beschäftigungsstatus zu fälschen. So wird aus systemischem Versagen eine institutionalisierte Lüge.
Xi Jinpings hilflose Ratschläge
Die Reaktion des Machthabers? Xi Jinping rät der verzweifelten Jugend, aufs Land zu gehen und dort zu "malochen". Als ob körperliche Arbeit in der Provinz die Lösung für Millionen hochqualifizierter Akademiker wäre! Diese weltfremde Arroganz erinnert fatal an Marie Antoinettes "Dann sollen sie doch Kuchen essen" – und wir wissen, wie das endete.
Der chinesische Präsident verkennt fundamental, dass es seine Kommunistische Partei war, die den Menschen ein Aufstiegsversprechen gab. Bildung sollte der Schlüssel zum Wohlstand sein, harte Arbeit der Weg in die Mittelschicht. Dieses Versprechen ist gebrochen, und keine noch so autoritäre Propaganda kann diese Realität übertünchen.
Eine tickende Zeitbombe für das Regime
Was Xi Jinping offenbar nicht begreift: Diese verlorene Generation könnte zur größten Bedrohung seiner Herrschaft werden. Die Stabilität des chinesischen Systems beruhte jahrzehntelang auf dem Gesellschaftsvertrag "Wohlstand gegen Gehorsam". Wenn der Wohlstand ausbleibt, warum sollte der Gehorsam bleiben?
Die jungen "Schein-Arbeiter" mögen heute noch brav in ihre Fake-Büros pendeln, aber wie lange noch? Wenn die Ersparnisse aufgebraucht sind und die echten Jobs weiterhin ausbleiben, könnte aus dem stillen Protest des "Flachliegens" sehr schnell etwas anderes werden.
Lehren für den Westen
Während unsere linksgrünen Traumtänzer weiterhin von der Abschaffung der Arbeit fantasieren und die neue Große Koalition unter Merz bereits wieder Billionen-Schulden für ideologische Projekte plant, sollten wir genau hinschauen, was in China passiert. Dort zeigt sich in Reinform, wohin staatliche Überregulierung, Planwirtschaft und das Brechen von Aufstiegsversprechen führen.
Die bittere Ironie: Während bei uns immer mehr Menschen nicht arbeiten wollen, würden Millionen junger Chinesen alles dafür geben, einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen zu können. Vielleicht sollten unsere Politiker weniger Zeit mit Gender-Sternchen und Klimaneutralität verbringen und stattdessen dafür sorgen, dass Leistung sich wieder lohnt – bevor auch bei uns die Jugend nur noch "flach liegt".
In einer Zeit globaler Unsicherheit, in der Währungen wackeln und Systeme versagen, zeigt sich einmal mehr: Physische Edelmetalle bleiben ein Fels in der Brandung. Während Immobilienblasen platzen und Papierwerte verdampfen, bewahren Gold und Silber ihren Wert – unabhängig davon, ob man in einem echten oder einem Scheinbüro sitzt.
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