
Energiedeal mit Trump: EU verpflichtet sich zu 750-Milliarden-Dollar-Wahnsinn
Die Europäische Union hat sich offenbar auf einen Deal eingelassen, der selbst hartgesottene Wirtschaftsexperten sprachlos macht. Im Zuge der Beilegung des Zollstreits mit den USA unter Präsident Trump verpflichtete sich die EU, amerikanische Energie im astronomischen Wert von 750 Milliarden Dollar abzunehmen. Was auf dem Papier wie eine diplomatische Meisterleistung aussehen mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als wirtschaftspolitischer Offenbarungseid.
Ein Deal, der Fragen aufwirft
Während die EU-Kommission dieses Abkommen als großen Erfolg verkauft, schlagen Experten Alarm. Die schiere Dimension dieser Verpflichtung wirft fundamentale Fragen auf: Wie soll Europa diese gigantischen Mengen an US-Energie überhaupt abnehmen? Verfügen wir über die notwendige Infrastruktur? Und vor allem: Zu welchem Preis erkaufen wir uns den Frieden im transatlantischen Handelsstreit?
Die Antwort dürfte ernüchternd ausfallen. Europa begibt sich mit diesem Deal in eine gefährliche Abhängigkeit von amerikanischen Energielieferungen. Statt auf Diversifizierung und Energiesouveränität zu setzen, bindet sich die EU an einen Partner, der unter Trump bewiesen hat, dass er internationale Abkommen als Verhandlungsmasse betrachtet.
Die Infrastruktur-Illusion
Besonders brisant wird die Situation, wenn man die praktische Umsetzbarkeit betrachtet. Der Transport von Flüssigerdgas (LNG) aus den USA nach Europa erfordert eine ausgeklügelte Logistik. Das Gas muss auf minus 162 Grad heruntergekühlt, per Schiff transportiert, in speziellen Terminals angelandet und wieder in gasförmigen Zustand gebracht werden. Die vorhandenen LNG-Terminals in Rotterdam, Hamburg oder Barcelona sind bereits heute an ihrer Kapazitätsgrenze.
Um die vereinbarten Mengen tatsächlich abnehmen zu können, müsste Europa in den kommenden Jahren massiv in neue Infrastruktur investieren. Wir sprechen hier von dutzenden neuen LNG-Terminals, tausenden Kilometern neuer Pipelines und einer kompletten Umstellung der Energieversorgung. Die Kosten dafür? Sie dürften in die Hunderte von Milliarden gehen – zusätzlich zu den 750 Milliarden Dollar für die Energie selbst.
Der Preis der Unterwerfung
Was die EU-Bürokraten in Brüssel offenbar vergessen haben: Diese astronomischen Summen müssen am Ende die europäischen Verbraucher und Unternehmen schultern. Während die USA ihre eigene Energieproduktion durch Fracking und andere Methoden massiv ausgebaut haben und von günstigen Energiepreisen profitieren, wird Europa zum Abnehmer zu Weltmarktpreisen plus Transport degradiert.
Die deutsche Industrie, ohnehin schon durch die verfehlte Energiewende der vergangenen Jahre gebeutelt, wird diese zusätzliche Belastung kaum verkraften können. Schon jetzt wandern energieintensive Unternehmen ins Ausland ab. Mit diesem Deal beschleunigt die EU den Prozess der Deindustrialisierung noch weiter.
Geopolitisches Hasardspiel
Besonders pikant wird die Situation vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. Während Europa sich einseitig an die USA bindet, verschärfen sich die Spannungen im Nahen Osten dramatisch. Die jüngsten israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen und die darauffolgende Eskalation zeigen, wie fragil die globale Energieversorgung ist. Was passiert, wenn die Straße von Hormus blockiert wird? Wenn die Energiepreise explodieren?
Europa hat sich mit diesem Deal selbst die Hände gebunden. Statt auf eine diversifizierte Energieversorgung zu setzen, die auch Lieferungen aus anderen Weltregionen einschließt, macht sich die EU zum Spielball amerikanischer Interessen.
Die Alternative: Zurück zur Vernunft
Es wäre an der Zeit, dass Europa endlich eine eigenständige Energiepolitik entwickelt. Dazu gehört nicht nur der Ausbau erneuerbarer Energien – der realistisch betrachtet noch Jahrzehnte dauern wird –, sondern auch eine pragmatische Herangehensweise an konventionelle Energiequellen. Die ideologisch motivierte Abschaltung funktionierender Kernkraftwerke in Deutschland war ein historischer Fehler, der uns heute teuer zu stehen kommt.
Statt sich in neue Abhängigkeiten zu begeben, sollte Europa auf Technologieoffenheit und Diversifizierung setzen. Dazu gehört auch die unbequeme Wahrheit, dass wir mittelfristig nicht auf fossile Energieträger verzichten können. Ein kluger Mix aus verschiedenen Energiequellen, kombiniert mit einer robusten Bevorratungsstrategie, wäre der richtige Weg.
Fazit: Ein Deal mit Sprengkraft
Der 750-Milliarden-Dollar-Energiedeal zwischen der EU und den USA ist ein Paradebeispiel für die Realitätsferne europäischer Politik. Getrieben von der Angst vor amerikanischen Strafzöllen, hat sich die EU auf einen Deal eingelassen, der weder wirtschaftlich sinnvoll noch praktisch umsetzbar ist. Die Zeche werden am Ende die europäischen Bürger und Unternehmen zahlen – durch höhere Energiepreise, massive Infrastrukturinvestitionen und den Verlust der energiepolitischen Souveränität.
Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier gegensteuert. Doch die bisherigen Signale stimmen wenig optimistisch. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur klingt verdächtig nach einer Finanzierung genau jener Projekte, die für die Umsetzung dieses unseligen Deals notwendig wären. Und das, obwohl Merz versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr die Weisheit einer soliden Vermögensdiversifizierung. Während Politiker mit Milliardensummen jonglieren und die Inflation weiter anheizen, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen bewährten Schutz vor den Folgen dieser verfehlten Politik. Sie sind unabhängig von politischen Entscheidungen, nicht beliebig vermehrbar und haben sich über Jahrtausende als Wertspeicher bewährt.

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