
Energiewende auf Kosten der Bürger: Regierung jongliert mit Milliarden – echte Entlastung bleibt aus
Die Große Koalition unter Friedrich Merz präsentiert sich als Retter der gebeutelten Energiekunden. Doch was das Kabinett heute als großzügige Entlastung verkaufen will, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Taschenspielertrick. Während die Regierung mit Milliardensummen um sich wirft, bleibt die versprochene Stromsteuersenkung für alle Bürger auf der Strecke.
Gasspeicherumlage: Ein Tropfen auf den heißen Stein
Die angekündigte Abschaffung der Gasspeicherumlage soll Verbraucher und Unternehmen um insgesamt 3,4 Milliarden Euro entlasten. Was nach viel klingt, relativiert sich schnell: Ein Vierpersonenhaushalt spare dadurch gerade einmal 30 bis 60 Euro im Jahr. Das sind maximal fünf Euro im Monat – nicht einmal genug für eine Tankfüllung beim Rasenmäher.
Besonders pikant: Die Kosten übernimmt nun der Bund aus dem Klima- und Transformationsfonds. Ausgerechnet jener Topf, der eigentlich für die grüne Transformation gedacht war, finanziert nun fossile Energieträger. Selbst die Grünen, sonst nicht für ihre Kritik an der eigenen Regierungsbeteiligung bekannt, müssen hier Bedenken anmelden. Ein Armutszeugnis für eine Koalition, die sich Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben hat.
Stromsteuer: Versprechen gebrochen, Bürger vergessen
Noch bitterer schmeckt das gebrochene Versprechen bei der Stromsteuer. Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD vollmundig eine Senkung für alle angekündigt. Was bleibt? Eine Senkung ausschließlich für das produzierende Gewerbe ab 2026. Der normale Bürger, der seine Stromrechnung kaum noch bezahlen kann, geht leer aus.
„In einem Bundeshaushalt von 500 Milliarden Euro lässt sich durchaus ein Prozent Einsparpotenzial realisieren", mahnt Unionsfraktionsvize Sepp Müller.
Recht hat er. Doch statt bei der ausufernden Bürokratie oder fragwürdigen Prestigeprojekten zu sparen, lässt man lieber die Bürger im Regen stehen. Die Ausrede von den „Haushaltszwängen" wirkt besonders zynisch, wenn man bedenkt, dass Merz noch im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen – nur um dann ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur aus dem Hut zu zaubern.
Die wahren Kosten der Energiewende
Was die Regierung verschweigt: Die Energiepreise explodieren nicht trotz, sondern wegen der chaotischen Energiepolitik der vergangenen Jahre. Die überstürzte Energiewende, der Atomausstieg und die Abhängigkeit von russischem Gas – all das rächt sich nun. Und wer zahlt die Zeche? Der kleine Mann, der Mittelstand, die Familien.
Während die Industrie hofiert wird – angeblich um Jobs zu sichern –, werden private Haushalte weiter geschröpft. Die Netzentgelte, ein weiterer Preistreiber beim Strom, sollen zwar gesenkt werden. Doch auch hier bleibt abzuwarten, was davon beim Verbraucher ankommt. Erfahrungsgemäß versickern solche Entlastungen irgendwo zwischen Energiekonzernen und Bürokratie.
Ein Blick in die Zukunft: Inflation und Schuldenberg
Die aktuelle Politik der Großen Koalition wird die Inflation weiter anheizen. Wenn der Staat Milliarden aus Sondertöpfen verteilt, ohne strukturelle Reformen anzugehen, ist das nichts anderes als Symptombekämpfung auf Pump. Die Rechnung werden künftige Generationen bezahlen müssen – mit Zinsen und Zinseszinsen.
Besonders perfide: Die Klimaneutralität bis 2045 wurde im Grundgesetz verankert. Ein ideologisches Projekt, das Billionen kosten wird und dessen Nutzen höchst umstritten ist. Während China und Indien munter neue Kohlekraftwerke bauen, ruiniert Deutschland seine Wirtschaft für ein unerreichbares Ziel.
Was wirklich helfen würde
Statt Almosen zu verteilen und Symptome zu bekämpfen, bräuchte es eine grundlegende Kehrtwende in der Energiepolitik. Die Rückkehr zu einer vernünftigen, technologieoffenen Energieversorgung, die Abschaffung ideologischer Denkverbote und vor allem: echte Entlastungen für die Bürger, nicht nur für ausgewählte Lobbygruppen.
Die heutige Kabinettsentscheidung ist ein weiterer Beleg dafür, dass diese Regierung die Sorgen der Menschen nicht ernst nimmt. Während man sich mit Scheinlösungen schmückt, steigt die Wut in der Bevölkerung. Zu Recht. Denn am Ende des Tages bleibt von den vollmundigen Ankündigungen nur eines: heiße Luft und kalte Wohnungen.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und galoppierender Inflation bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen bewährten Schutz vor Kaufkraftverlust. Als krisensichere Anlage gehören sie in jedes ausgewogene Portfolio – gerade wenn die Politik versagt.

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