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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
06:02 Uhr

Epstein-Skandal erschüttert Downing Street: Starmers Stabschef wirft das Handtuch

Die politische Krise in Großbritannien spitzt sich dramatisch zu. Morgan McSweeney, der einflussreiche Stabschef von Premierminister Keir Starmer, hat seinen Rücktritt erklärt. Der Grund: die sogenannte Mandelson-Affäre, die wie ein politischer Tsunami durch die britische Regierung fegt und immer neue Verstrickungen mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ans Tageslicht bringt.

Ein strategischer Kopf geht von Bord

Der 48-jährige gebürtige Ire McSweeney galt als einer der brillantesten politischen Strategen seiner Generation. Er war maßgeblich am überwältigenden Wahlsieg der Labour Party bei den Parlamentswahlen 2024 beteiligt und avancierte nach dem überraschenden Abgang der vorherigen Stabschefin zum engsten Berater Starmers in allen Fragen der Regierungsführung, Parteipolitik und Kommunikation. Nun räumt er seinen Schreibtisch – und übernimmt dabei die volle Verantwortung für eine Personalentscheidung, die sich als katastrophaler Fehler erwiesen hat.

In seiner Rücktrittserklärung gestand McSweeney ein, er sei maßgeblich an der Berufung von Peter Mandelson zum US-Botschafter beteiligt gewesen. "Es sei falsch gewesen, Peter Mandelson zu ernennen", schrieb er unmissverständlich. Der Labour-Veteran habe der Partei, dem Land und dem Vertrauen in die Politik selbst geschadet.

Die Mandelson-Affäre weitet sich aus

Was als diplomatische Personalie begann, hat sich längst zu einem handfesten Skandal ausgewachsen. Premierminister Starmer selbst erklärte öffentlich, Mandelson habe gelogen, als es um das wahre Ausmaß seiner Beziehung zu Jeffrey Epstein ging – und zwar auch noch, nachdem dieser bereits als Sexualstraftäter verurteilt worden war. Die britische Polizei hat inzwischen zwei Häuser von Mandelson durchsucht und ermittelt gegen ihn wegen Amtsmissbrauchs.

Doch damit nicht genug: Selbst Ex-Premierminister Gordon Brown hat sich eingeschaltet. In dessen Amtszeit soll Mandelson als Wirtschaftsminister den Finanzier Epstein mit vertraulichen Finanzinformationen versorgt haben. Browns vernichtendes Urteil in der BBC: Mandelson habe das Land betrogen und in Gefahr gebracht.

Immer neue pikante Details

Die britischen Zeitungen decken täglich neue Verstrickungen auf. So soll Epstein Mandelson beim Kauf eines Millionen-Anwesens in London finanziell unterstützt haben. Besonders brisant: Die britische Regierung soll dem abgesetzten Botschafter im vergangenen September noch eine Abfindung gezahlt haben – zu einem Zeitpunkt, als die Details über seine enge Verbindung zu Epstein bereits öffentlich wurden. Man fragt sich unwillkürlich: Wer hat hier eigentlich noch den Überblick über die eigene Regierungsarbeit?

Starmer kämpft ums politische Überleben

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. In den Meinungsumfragen liegt Labour mittlerweile weit hinter der rechtspopulistischen Reform Party zurück. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Opinium würden mehr als 55 Prozent der Briten Starmers Rücktritt begrüßen. Auch aus den eigenen Reihen werden die Rücktrittsforderungen lauter – ein verheerendes Signal für einen Premierminister, der erst vor wenigen Jahren mit einem historischen Wahlsieg ins Amt kam.

"Wir können nicht alle 18 Monate unseren Premierminister wechseln. Das schadet der Wirtschaft, dem Vertrauen in uns und unserem internationalen Ruf."

Mit diesen Worten versuchte Arbeitsminister Pat McFadden, die Wogen zu glätten. Auch Gordon Brown stellte sich hinter Starmer: Er sehe einen integeren Mann, der einen Fehler gemacht habe, dazu aber auch stehe. Vielleicht sei er zu langsam gewesen, das Richtige zu tun – aber er werde aufräumen.

Keine Nachfolge in Sicht – Starmers letzte Rettung?

Was dem angeschlagenen Premierminister derzeit noch in die Karten spielen dürfte, ist das Fehlen einer offensichtlichen Nachfolge. Seine ehemalige Stellvertreterin Angela Rayner musste wegen des Verdachts von Steuervergehen zurücktreten und kämpft noch mit den Finanzbehörden. Gesundheitsminister Wes Streeting, dem ebenfalls Ambitionen auf den Spitzenposten nachgesagt werden, gilt ausgerechnet als Vertrauter von Mandelson – eine toxische Verbindung in der aktuellen Lage.

Die Unterlagen zur Sicherheitsüberprüfung vor Mandelsons Berufung zum Botschafter sollen in den kommenden Monaten durch den Sicherheitsausschuss des Parlaments veröffentlicht werden. Dort könnten für Starmer noch weitere unangenehme Überraschungen lauern. Die Frage, die ganz Westminster umtreibt, bleibt unbeantwortet: Reicht McSweeneys Opfergang, um Starmer zu retten – oder ist dies nur der Anfang vom Ende einer Regierung, die sich in einem Netz aus Lügen und fragwürdigen Verbindungen verfangen hat?

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