
Frauenquote: Wenn Ideologie über Leistung triumphiert
Die neue Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) möchte Deutschland offenbar noch tiefer in den Sumpf der Quotenpolitik treiben. Ihre jüngste Ankündigung, Sanktionen gegen Unternehmen zu prüfen, die sich nicht an vorgeschriebene Frauenquoten in Führungspositionen halten, offenbart einmal mehr das wahre Gesicht der Großen Koalition: Statt auf Leistung und Qualifikation zu setzen, wird die Wirtschaft mit ideologischen Zwangsmaßnahmen gegängelt.
Der Irrglaube der Gleichmacherei
Besonders entlarvend ist Hubigs Aussage, sie habe früher gedacht, gute Frauen würden sich auch ohne Quote durchsetzen. Diese späte Einsicht zeigt, dass selbst die Ministerin ursprünglich an das Leistungsprinzip glaubte – bevor sie sich dem Diktat der Identitätspolitik unterwarf. Nun behauptet sie, ohne gesetzliche Vorgaben gehe es nicht. Doch was sagt das über die angeblich so qualifizierten Frauen aus, wenn sie nur durch staatlichen Zwang in Führungspositionen gelangen können?
Die deutsche Wirtschaft liege weit hinter dem EU-Durchschnitt bei Frauen in Führungspositionen, beklagt Hubig. Doch vielleicht sollte man sich fragen, ob Deutschland nicht gerade wegen seiner Leistungsorientierung wirtschaftlich erfolgreicher ist als viele andere EU-Staaten? Könnte es sein, dass Unternehmen schlicht die besten Kandidaten auswählen – unabhängig vom Geschlecht?
Das Märchen vom Comeback traditioneller Frauenbilder
Hubigs Klage über ein angebliches "Comeback traditioneller Frauenbilder" wirkt wie ein verzweifelter Versuch, die eigene Politik zu rechtfertigen. Wenn der Frauenanteil in Parlamenten sinkt, könnte das vielleicht daran liegen, dass Wähler nach Kompetenz und nicht nach Geschlecht entscheiden? Die reflexhafte Unterstellung, hier seien rückständige Kräfte am Werk, zeigt die ideologische Verblendung der SPD-Politikerin.
Die Opferrolle als politisches Instrument
Besonders perfide wird es, wenn Hubig den Fall der gescheiterten Richterwahl von Frauke Brosius-Gersdorf instrumentalisiert. Die Ministerin unterstellt, eine Frau werde härter kritisiert als ein Mann in gleicher Position. Diese Opfermentalität ist typisch für die moderne Identitätspolitik: Jede Kritik an einer Frau wird automatisch als Sexismus gedeutet, legitime inhaltliche Einwände werden delegitimiert.
"Hätten wir ein ähnliches Ausmaß an Diffamierung erlebt, wenn statt einer Frau Professorin ein Herr Professor mit den gleichen Positionen zur Wahl gestanden hätte?"
Diese rhetorische Frage Hubigs offenbart ihre Denkweise: Kritik an Frauen kann nur sexistisch motiviert sein. Dass möglicherweise die fachliche Eignung oder politische Ausrichtung der Kandidatin kritisiert wurde, kommt in ihrer Weltanschauung nicht vor.
Die wahren Folgen der Quotenpolitik
Was Hubig verschweigt, sind die verheerenden Folgen ihrer Politik für die deutsche Wirtschaft. Unternehmen werden gezwungen, nach Geschlecht statt nach Qualifikation zu besetzen. Dies führt nicht nur zu Ineffizienz und Wettbewerbsnachteilen, sondern diskreditiert auch jene Frauen, die es aus eigener Kraft nach oben geschafft haben. Sie stehen unter dem Generalverdacht, nur "Quotenfrauen" zu sein.
Die Drohung mit Sanktionen zeigt, wohin die Reise geht: Der Staat maßt sich an, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie in ihre Führungsetagen berufen müssen. Dies ist ein massiver Eingriff in die unternehmerische Freiheit und ein weiterer Schritt in Richtung Planwirtschaft.
Zeit für eine Rückkehr zur Vernunft
Deutschland braucht keine Quoten, sondern eine Rückkehr zum Leistungsprinzip. Statt Unternehmen mit ideologischen Vorgaben zu gängeln, sollte die Politik Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich die Besten durchsetzen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sonstigen Merkmalen. Die Quotenpolitik der Großen Koalition ist ein Irrweg, der unsere Wirtschaft schwächt und gesellschaftliche Gräben vertieft.
Es ist höchste Zeit, dass sich die Bürger gegen diese Bevormundung wehren. Bei den nächsten Wahlen haben sie die Chance, Politiker abzuwählen, die Ideologie über Leistung stellen. Nur so kann Deutschland wieder zu dem werden, was es einmal war: Ein Land, in dem Fleiß und Können zählen, nicht Geschlecht und Quote.

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