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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:46 Uhr

Gaskrise in Deutschland: Industrie fordert strategische Reserve – ein Offenbarungseid der Energiewende

Die deutsche Energiepolitik steht vor einem Scherbenhaufen, den sie selbst angerichtet hat. Während die Gasspeicher in besorgniserregendem Tempo leerlaufen, fordern nun sowohl die Bundesnetzagentur als auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Einrichtung einer nationalen strategischen Gasreserve. Was wie eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als spätes Eingeständnis eines monumentalen politischen Versagens.

Alarmierende Füllstände – Politik spielt auf Zeit

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Die deutschen Gasspeicher verlieren derzeit täglich etwa ein Prozent ihrer Füllung. Der aktuelle Stand liegt bei mageren 30 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr betrug der Füllstand um diese Zeit noch 58 Prozent, im Jahr davor sogar stolze 76 Prozent. Dies ist kein marginaler Unterschied, sondern eine strukturelle Katastrophe, die sich vor unseren Augen entfaltet.

Kerstin Andreae, Vorsitzende des BDEW, forderte am Montag im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einen robusten Puffer, um externe Schocks in der deutschen Energieversorgung abfedern zu können. Damit schließt sich der Verband der Position von Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller an, der bereits vergangene Woche für eine solche strategische Reserve plädiert hatte.

Die Ironie der Geschichte: Vom Atomausstieg zur Gasreserve

Es mutet wie ein schlechter Witz an, dass ausgerechnet jenes Land, das seine Kernkraftwerke abgeschaltet, günstiges russisches Gas auf Geheiß Brüssels aufgegeben und nun auch noch aus der Kohleverstromung aussteigen will, über nationale Gasreserven diskutiert. All dies geschah im Namen einer politisch und medial aufgeblasenen Klimahysterie, die jeden rationalen Diskurs über Versorgungssicherheit im Keim erstickte.

Robert Habeck, der als Bundeswirtschaftsminister maßgeblich für diese ideologisch getriebenen Entscheidungen verantwortlich zeichnete, hat Deutschland in eine energiepolitische Sackgasse manövriert. Österreich, Frankreich und Polen – sie alle unterhalten längst strategische Gasreserven. Deutschland hingegen ignorierte jahrelang fundamentale Fragen der Energiemarktgestaltung und der Versorgungssicherheit mit grundlastfähiger Energie.

Widersprüche und Beschwichtigungen

Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit der politischen Akteure, sich innerhalb weniger Sätze selbst zu widersprechen. Bundesnetzagentur-Präsident Müller erklärte der Rheinischen Post, das Risiko von Versorgungsproblemen sei generell gering. Deutschland habe durch multiple Importkanäle – sowohl Pipelines als auch neu gebaute LNG-Terminals – größere Flexibilität geschaffen. Gleichzeitig fordert derselbe Mann eine strategische Gasreserve. Wie passt das zusammen?

Die Großhandelspreise zeigten keine Anzeichen von Knappheit, auch wenn sie zuletzt gestiegen seien, so Müller. Eine seltene Kunst, sich in wenigen Sätzen mehrfach zu widersprechen.

Das Damoklesschwert der LNG-Abhängigkeit

Die Abhängigkeit von amerikanischem Flüssiggas erweist sich zunehmend als Achillesferse der deutschen Energieversorgung. Über 90 Prozent der deutschen LNG-Importe stammen aus den USA. Wenn nun schlechtes Wetter und Kälteeinbrüche in Nordamerika die Lieferungen gefährden, offenbart sich die ganze Fragilität dieser Strategie. Es ist die Ironie der Wettergötter, die der deutschen Energiepolitik einen Spiegel vorhält.

In extremen Szenarien – etwa bei Bedingungen wie im Winter 2010 – ist eine Gasknappheit durchaus vorstellbar. Der tägliche Verbrauch könnte dann nicht mehr durch zusätzliche LNG-Importe und verbleibende Gasbestände gedeckt werden. Die Folge wären geplante Abschaltungen, zunächst in energieintensiven Industrien, mit kaskadierenden und dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen auf weite Teile der Wirtschaft.

Der Weg aus der Misere: Rückkehr zur Vernunft

Die Lösung liegt auf der Hand, auch wenn sie dem grün-linken Milieu ein Dorn im Auge sein dürfte: Eine Rückkehr zu russischen Gaslieferungen, die Rücknahme der Kohleausstiegsbeschlüsse und die Einführung moderner kleiner modularer Kernreaktoren. Letztere produzieren übrigens keinen traditionellen Atommüll – ein Argument, das reflexartige Einwände von Atomkraftgegnern sofort entkräftet.

Weltweit erlebt die Kernkraft eine beeindruckende Renaissance, insbesondere in den USA, China und Russland. Nur in Deutschland verhindert ideologische Sturheit die Anerkennung dieser Realität. Während US-Präsident Donald Trump nicht nur eine bestehende strategische Ölreserve fordert, sondern auch die Schaffung weiterer nationaler Reserven für Metalle wie Lithium, Seltene Erden, Nickel und Kobalt plant, verharrt Deutschland in seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Die Zeche zahlt der Bürger

Die deutschen Haushalte werden die Konsequenzen dieses fatalen Fehlers in den kommenden Wochen und Monaten sehr konkret auf ihren Kontoauszügen spüren. Die Energiepreise werden weiter steigen, während die Versorgungssicherheit sinkt. Es ist ein Lehrstück darüber, wohin zentral geplante interventionistische Politik führt: in eine Abwärtsspirale, die sich nur durchbrechen lässt, wenn langfristige Maßnahmen dem deutschen Energiesektor wieder ermöglichen, grundlastfähige Energie zu produzieren.

Die Begriffe „national" und „Reserve" im energiepolitischen Kontext sind dem links-grünen Milieu besonders zuwider. Dort ist man es nicht gewohnt, der Realität nachzugeben und anzuerkennen, dass konservatives Denken in Fragen der Versorgungssicherheit, Vorsorge und gesellschaftlichen Resilienz in jeder Hinsicht überlegen ist.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Energiepreise gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Instrument zur Vermögenssicherung zunehmend an Bedeutung. Sie bieten einen bewährten Schutz gegen Inflation und politische Fehlentscheidungen – eine sinnvolle Ergänzung für jedes breit gestreute Anlageportfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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