
Gedenkfeier in Aschaffenburg: Politische Inszenierung statt echte Aufarbeitung
Nach dem tragischen Messerangriff in Aschaffenburg offenbart sich einmal mehr das typische Ritual der politischen Klasse: Kränze niederlegen, Betroffenheit zeigen und mahnende Worte sprechen. Doch die eigentlichen Probleme bleiben dabei unausgesprochen.
Symbolpolitik statt konkreter Lösungen
Am Donnerstagvormittag versammelten sich Vertreter verschiedener politischer Gruppierungen zu einer Gedenkveranstaltung am Tatort. Der SPD-Oberbürgermeister Jürgen Herzing legte einen Kranz mit der bemerkenswert hilflosen Aufschrift "In stiller Trauer. Warum?" nieder. Eine Frage, die sich viele Bürger schon lange nicht mehr stellen müssen - die Antwort liegt in einer verfehlten Migrationspolitik, die systematisch die Sicherheit der eigenen Bevölkerung gefährdet.
Realitätsverweigerung in Grün-Rot
Besonders bezeichnend war der Auftritt des DGB-Sekretärs, der einen Kranz mit der Aufschrift "Aschaffenburg ist bunt" niederlegte. In Zeiten, in denen die Bürger nach Sicherheit und Schutz rufen, werden sie mit ideologischen Phrasen abgespeist. Der Gewerkschaftsfunktionär Björn Wortmann forderte "Empathie" - allerdings scheint diese Empathie vor allem den Tätern zu gelten, während die Ängste der Bevölkerung ignoriert werden.
Parallelen werden erkannt - aber falsche Schlüsse gezogen
Immerhin erkannte Oberbürgermeister Herzing die offensichtlichen Parallelen zu ähnlichen Vorfällen in Würzburg, Solingen und Magdeburg. In seiner Rede stellte er fest: "Ein Geflüchteter greift unschuldige Menschen an, verletzt und tötet sie." Doch statt daraus die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen, folgte der übliche Beschwichtigungsreflex: Man dürfe die Tat eines Einzelnen nicht einer ganzen Bevölkerungsgruppe anlasten.
Die wahren Opfer werden vergessen
Während sich die politische Elite in moralischen Appellen und Solidaritätsbekundungen ergeht, bleiben die eigentlichen Opfer und ihre Angehörigen auf der Strecke. Die brennenden Fragen nach der Sicherheit im öffentlichen Raum und einer funktionierenden Migrationskontrolle werden nicht beantwortet.
"Wie solche Taten verhindert werden können, das wird Inhalt vieler Gespräche in den nächsten Tagen und Wochen sein"
Diese Ankündigung des Oberbürgermeisters klingt angesichts der sich häufenden Gewaltverbrechen wie blanker Hohn. Die Bürger haben genug von endlosen Gesprächsrunden - sie erwarten endlich konsequentes Handeln und eine Politik, die sich wieder ihrer ursprünglichen Aufgabe besinnt: dem Schutz der eigenen Bevölkerung.

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