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Kettner Edelmetalle
04.02.2026
06:54 Uhr

Gold stürmt auf 5.090 Dollar – DAX scheitert erneut an magischer Marke

Gold stürmt auf 5.090 Dollar – DAX scheitert erneut an magischer Marke

Während die Aktienmärkte weiterhin orientierungslos durch den Handelstag taumeln, zeigt das gelbe Edelmetall einmal mehr seine wahre Stärke. Der Goldpreis kletterte am heutigen Handelstag auf beeindruckende 5.090 Dollar und setzt damit seine bemerkenswerte Erholungsrally fort. Ein deutliches Signal an all jene, die physische Edelmetalle als antiquierte Anlageform abtun wollten.

DAX: Kurzes Aufbäumen, dann der Rückfall

Der deutsche Leitindex erlebte einen Tag der verpassten Chancen. Zunächst schien alles nach Plan zu laufen – beflügelt von der Stabilisierung an den Rohstoffmärkten durchbrach der DAX zeitweise die psychologisch bedeutsame Marke von 25.000 Punkten und erreichte ein Tageshoch von 25.098 Zählern. Doch die Freude währte nur kurz. Massive Gewinnmitnahmen setzten ein und drückten den Index wieder in Richtung 24.700 Punkte. Am Ende des Handelstages stand ein nahezu unveränderter Schlussstand von 24.780 Punkten – ein Ergebnis, das die ganze Ratlosigkeit der Marktteilnehmer widerspiegelt.

Was für ein Kontrast zum glänzenden Edelmetall! Während Aktienanleger nervös auf ihre Bildschirme starren und sich fragen, wohin die Reise geht, beweist Gold einmal mehr seine Funktion als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten.

Tech-Ausverkauf in den USA belastet auch Europa

Zusätzlichen Gegenwind erhielten die europäischen Märkte aus Übersee. Der S&P 500 scheiterte erneut kläglich an der 7.000-Punkte-Marke, was die ohnehin fragile Stimmung weiter belastete. Besonders brisant: Ein massiver Ausverkauf bei Technologieaktien, ausgelöst durch Unsicherheiten rund um das KI-Tool von Anthropic, sorgte für regelrechte Panikverkäufe. Die vielgepriesene KI-Euphorie, die monatelang die Kurse nach oben trieb, zeigt nun ihre Schattenseiten.

Man könnte fast meinen, die Märkte hätten vergessen, dass Technologieaktien keine Einbahnstraße nach oben sind. Die jüngsten Entwicklungen erinnern fatal an die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende – nur dass diesmal das Schlagwort nicht "Internet", sondern "Künstliche Intelligenz" lautet.

Technische Analyse: Entscheidende Marken im Blick

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage beim DAX angespannt. Der erste wichtige Unterstützungsbereich zwischen 24.783 und 24.685 Punkten wurde zwar angelaufen und zunächst erfolgreich verteidigt. Von dieser Zone aus könnten die Bullen theoretisch einen neuen Anlauf auf die runde 25.000er-Marke starten. Doch sollte der Index unter das 61er-Retracement bei 24.587 Punkten rutschen, würde sich das kurzfristige technische Bild deutlich eintrüben.

Auf der Oberseite bleiben oberhalb von 25.000 Punkten die horizontale Widerstandszone bei 25.060 sowie das gestrige Tageshoch von 25.098 Punkten entscheidend. Ein dynamischer Ausbruch darüber könnte weiteres Momentum freisetzen und den DAX in Richtung der offenen Kurslücke bei 25.279 Punkten tragen.

Berichtssaison könnte neue Impulse liefern

Neue Impulse könnten nun aus der laufenden Berichtssaison kommen. In Deutschland stehen noch Zahlen von Konzernen wie Infineon an, während in den USA die Tech-Giganten Alphabet und Amazon ihre Ergebnisse am Mittwoch beziehungsweise Donnerstag nach Börsenschluss präsentieren. Auch saisonal gilt der Februar als durchwachsener Börsenmonat, was die Schwankungen zusätzlich verstärken dürfte.

Gold als Fels in der Brandung

Während die Aktienmärkte ohne klare Richtung vor sich hin dümpeln, zeigt Gold eindrucksvoll, warum es seit Jahrtausenden als ultimativer Wertspeicher gilt. Die jüngste Rally auf 5.090 Dollar ist kein Zufall, sondern das logische Ergebnis einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, Inflationssorgen und einer zunehmend fragwürdigen Geldpolitik geprägt ist.

Für konservative Anleger, die ihr Vermögen langfristig schützen möchten, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Möglichkeit zur Diversifikation. In Zeiten, in denen selbst vermeintlich sichere Technologiewerte innerhalb weniger Stunden zweistellige Prozentpunkte verlieren können, erscheint die Beimischung von Edelmetallen zu einem breit gestreuten Portfolio sinnvoller denn je.

Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse.

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