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Kettner Edelmetalle
03.02.2026
14:44 Uhr

Habecks Katar-Deal: Drei Jahre Energiepartnerschaft – null Liter Gas für Deutschland

Es war einer jener medienwirksamen Auftritte, die Robert Habeck so meisterhaft beherrscht: Im Jahr 2022, als Deutschland nach dem russischen Angriff auf die Ukraine händeringend nach alternativen Energiequellen suchte, reiste der damalige Wirtschaftsminister nach Katar. Die Bilder gingen um die Welt, die Botschaft war klar – Deutschland sichere sich neue Gaslieferungen. Eine „Energiepartnerschaft" wurde feierlich verkündet. Doch was ist aus diesem vermeintlichen Coup geworden? Die ernüchternde Antwort: absolut nichts.

Das Wirtschaftsministerium gibt zu: Kein einziger Tropfen LNG aus Katar

Auf Nachfrage bestätigt das Wirtschaftsministerium nun gegenüber Apollo News, was kritische Beobachter längst vermuteten: Deutschland bezieht derzeit „kein LNG aus Katar". Keine konkreten Lieferzusagen, keine Tanker, keine Verträge. Stattdessen präsentiert das Ministerium eine geradezu peinliche Bilanz der angeblichen Partnerschaft: ein Arbeitsgruppentreffen und einen virtuellen Workshop. Das ist alles. Drei Jahre nach der großspurigen Ankündigung reduziert sich Habecks Katar-Deal auf zwei Videokonferenzen.

Die offizielle Begründung des Ministeriums klingt wie blanker Hohn. Der LNG-Markt sei „sehr liquide", weshalb es „weltweit kein Engpass von LNG" gebe. Wenn das so ist, fragt sich der geneigte Bürger, warum dann überhaupt diese aufwendige Inszenierung einer Energiepartnerschaft? Warum die Reisen, die Pressekonferenzen, die vollmundigen Versprechen?

Europa bekommt katarisches Gas – nur Deutschland geht leer aus

Besonders bitter wird die Bilanz, wenn man den Blick über die deutschen Grenzen hinaus richtet. Während Deutschland auf dem Trockenen sitzt, beliefert Katar andere europäische Staaten durchaus zuverlässig. Laut Berichten der Deutschen Welle stammten 2024 zwölf Prozent des in Europa importierten LNG aus dem Emirat. Die USA führten die Statistik mit 43 Prozent an, gefolgt – man höre und staune – von Russland mit 21 Prozent. Ja, richtig gelesen: Europa importiert weiterhin russisches Gas, während Habecks Katar-Partnerschaft nicht einmal einen symbolischen Tropfen liefert.

Diese Zahlen entlarven die Argumentation des Wirtschaftsministeriums als das, was sie ist: eine Ausrede. Katar ist lieferfähig und lieferwillig – nur eben nicht nach Deutschland. Die Frage, die sich aufdrängt, ist so simpel wie unbequem: Was hat Habeck bei seinen Verhandlungen eigentlich falsch gemacht?

Workshops statt Tanker: Die traurige Aktivitätenliste

Das Ministerium listet die „Erfolge" der Partnerschaft akribisch auf, und die Lektüre gleicht einer Realsatire. Da wäre ein „virtueller Workshop zu Sustainable Aviation Fuels", ein „Webinar zum Thema Carbon Border Adjustment Mechanism" und ein Austausch mit dem katarischen Umweltministerium. Alle diese Termine fanden 2023 und 2024 statt – seitdem herrscht offenbar Funkstille. Selbst die Reise der neuen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nach Katar taucht in der ministeriellen Darstellung nicht als Fortschrittsmarker auf.

Katar orientiert sich nach Asien und Afrika – Deutschland bleibt außen vor

Während Berlin mit Workshops und Webinaren beschäftigt ist, baut Katar seine Lieferbeziehungen anderswo aus. Japan gilt als bevorzugter Partner, die Bindungen reichen bis zur Fukushima-Katastrophe 2011 zurück. Auch Ägypten hat sich kürzlich katarisches LNG gesichert – mit einer Absichtserklärung über bis zu 24 Lieferungen in den kommenden Monaten. Deutschland hingegen steht weiterhin mit leeren Händen da.

Die staatliche katarische Nachrichtenagentur beobachtet die deutsche Situation durchaus aufmerksam und berichtet über Speicherstände und Warnungen der Bundesnetzagentur. Doch Beobachten ist eben nicht Liefern. Katar registriert die europäische Nervosität, richtet seine Exportstrategie aber sichtbar nach Asien aus, wo stabilere und langfristigere Abnehmer warten.

Das Fazit: Politische Symbolik ohne jeden Substanzwert

Was bleibt von Habecks großer Katar-Offensive? Eine Energiepartnerschaft, die diesen Namen nicht verdient. Ein politisches Versprechen, das der Realität des Marktes nicht standhält. Und die bittere Erkenntnis, dass medienwirksame Auftritte keine Tanker füllen. Während andere europäische Länder pragmatisch ihre Energieversorgung sichern, produziert Deutschland Arbeitsgruppentreffen und virtuelle Workshops.

Diese Episode steht exemplarisch für eine Politik, die Ankündigungen mit Ergebnissen verwechselt und Symbolik über Substanz stellt. Die deutschen Bürger, die mit hohen Energiepreisen kämpfen, haben von Habecks Katar-Deal nichts – außer der Gewissheit, dass ihre Regierung auch in der Energiepolitik mehr verspricht, als sie halten kann. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wird sich fragen lassen müssen, ob sie dieses Erbe der Ampel-Koalition aufarbeiten oder einfach weiterwursteln will.

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