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05.02.2026
07:08 Uhr

Kriegspropaganda im Staatsfernsehen: Wenn das Töten zum Videospiel wird

Kriegspropaganda im Staatsfernsehen: Wenn das Töten zum Videospiel wird

Was sich in der jüngsten Ausgabe von Markus Lanz abspielte, lässt einen fassungslos zurück. Während in deutschen Städten die Kriminalität explodiert, während ein 18-jähriges Mädchen in Hamburg brutal ermordet wird und ein Zugbegleiter in Homburg nach einem Angriff sein Leben verliert, beschäftigt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk lieber mit der Glorifizierung von Drohnenangriffen in der Ukraine. Die Prioritäten könnten nicht deutlicher verschoben sein.

Die Realitätsferne des Moderators

Markus Lanz, der sich erst kürzlich verwundert darüber zeigte, dass Menschen im öffentlichen Nahverkehr Angst vor Messerangriffen haben, scheint in einer völlig anderen Welt zu leben als der durchschnittliche deutsche Bürger. Die alltägliche Bedrohung auf deutschen Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln interessiert ihn offenbar wenig. Stattdessen widmet er sich mit missionarischem Eifer dem Ukraine-Konflikt – und zwar auf eine Art und Weise, die kaum noch von Kriegspropaganda zu unterscheiden ist.

Aus Abu Dhabi zugeschaltet berichtete Armin Coerper, Leiter des ZDF-Auslandsstudios in Moskau, über die laufenden Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Die Friedensbemühungen der Trump-Administration wurden dabei konsequent kleingeredet. Dass es um konkrete Verhandlungspunkte wie Gebietsabtretungen im Donbass und den Verzicht auf NATO-Truppen in der Ukraine geht, schien Lanz und seine Gäste regelrecht zu erschrecken.

Das verstörende Drohnenvideo

Der eigentliche Tiefpunkt der Sendung kam jedoch mit einem Beitrag des Wall Street Journal-Korrespondenten Bojan Pancevski. Er hatte eine ukrainische Drohnen-Spezialeinheit begleitet und präsentierte Aufnahmen, die einem den Atem stocken lassen. Männer in Zivilkleidung sitzen vor Bildschirmen, steuern mit Controllern Drohnen – und töten. Ein verletzter russischer Soldat erscheint auf dem Bildschirm, wird getötet, und die Operateure klatschen sich ab wie nach einem gelungenen Spielzug.

„Das Töten wird zu einem Videospiel in einem sicheren Raum am anderen Ende der Welt."

Selbst Lanz reagierte verstört auf diese Bilder und fragte die Zeit-Redakteurin Mariam Lau nach der Ethik hinter dieser Methode. Ihre Antwort war von einer Gefühlskälte, die sprachlos macht: Deutschland könne von der Ukraine lernen, und sie sei sehr froh, dass die „Jungs in Sicherheit" sitzen. Eine derartig bodenlose Aussage nach solchen Bildern kann wohl tatsächlich nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk fallen.

Die Doppelmoral der Merz-Verteidiger

Besonders entlarvend war auch der Umgang mit Friedrich Merz und seinem gebrochenen Wahlversprechen bezüglich der Taurus-Lieferungen. Lanz präsentierte ein Video, in dem Merz als Oppositionsführer noch Kanzler Scholz wegen ausbleibender Taurus-Lieferungen scharf kritisiert hatte. Dass derselbe Merz nun als Kanzler diese Lieferungen ablehnt, wurde von CDU-Politiker Norbert Röttgen mit dem üblichen Verweis auf die Vorgängerregierung abgebügelt.

Röttgen behauptete dreist, 65 bis 70 Prozent der Bevölkerung stünden hinter der milliardenschweren Unterstützung der Ukraine. Dass immer mehr Umfragen das genaue Gegenteil zeigen, scheint an ihm vorbeigegangen zu sein – oder er ignoriert es bewusst.

Kritik wird mundtot gemacht

Als Pancevski es wagte, die deutsche Brandmauer-Politik zu kritisieren und auf die Handlungsunfähigkeit der Großen Koalition hinzuweisen, wurde er von Lau sofort abgewürgt. Ihr Totschlagargument: Das sei ja „praktisch eins zu eins die Position von JD Vance". Mit diesem Stempel war Pancevski für den Rest der Sendung erledigt. Lanz hätte natürlich gerne noch länger mit ihm gesprochen, aber – Sie wissen schon – es drängte die Zeit.

Ein Spiegelbild des Verfalls

Diese Sendung ist symptomatisch für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Während echte Probleme wie die explodierende Kriminalität, die Messerangriffe und die allgemeine Unsicherheit im öffentlichen Raum systematisch ausgeblendet werden, ergötzt man sich an Kriegsbildern und diffamiert jeden, der Friedensverhandlungen eine Chance geben möchte.

Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, von ihren zwangsfinanzierten Medien objektiv informiert zu werden. Was sie stattdessen bekommen, ist eine Mischung aus Kriegspropaganda, Trump-Bashing und der systematischen Ausblendung innenpolitischer Missstände. Es ist höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert – und zwar grundlegend.

Die zunehmende Kriminalität in Deutschland, die vielen Messerangriffe und die wachsende Unsicherheit sind direkte Folgen einer verfehlten Politik. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk lieber über Drohnenangriffe in der Ukraine berichtet als über die Sicherheitslage in deutschen Städten, zeigt, wie weit sich die Medienelite von den Sorgen der normalen Bevölkerung entfernt hat. Dies entspricht nicht nur der Meinung unserer Redaktion, sondern auch der eines Großteils des deutschen Volkes, das sich von Politik und Medien zunehmend im Stich gelassen fühlt.

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