
Maaßen rechnet mit Faeser ab: "Verfassungsschutz wird politisch missbraucht"
In einer bemerkenswert scharfen Attacke hat der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, die aktuelle Bundesregierung und insbesondere Innenministerin Nancy Faeser für ihren Umgang mit dem Inlandsgeheimdienst kritisiert. Der Vorsitzende der WerteUnion stellt sich dabei demonstrativ hinter die Kritik des US-Außenministers Marco Rubio an der jüngsten Einstufung der AfD.
Politische Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes?
Die Vorwürfe wiegen schwer: Maaßen, der das BfV von 2012 bis 2018 selbst leitete, wirft der amtierenden Bundesregierung vor, den Inlandsgeheimdienst als politisches Instrument zu missbrauchen. Besonders brisant: Er bezeichnet Innenministerin Faeser als "linksradikal" und attestiert ihr, den Verfassungsschutz gezielt zur Verfolgung politischer Gegner einzusetzen. Eine Praktik, die er während seiner eigenen Amtszeit stets zu verhindern versucht habe.
Internationale Dimension der Kontroverse
Der Streit um die Rolle des Verfassungsschutzes hat mittlerweile auch eine internationale Dimension erreicht. US-Senator Marco Rubio bezeichnete die erweiterten Befugnisse zur Überwachung der Opposition als "verkleidete Tyrannei" - eine Einschätzung, der Maaßen ausdrücklich zustimmt. Das Auswärtige Amt versuchte zwar, die amerikanische Kritik zurückzuweisen, doch die Debatte über die demokratische Legitimität der Entscheidungen des Verfassungsschutzes schwelt weiter.
Fragwürdige Unabhängigkeit der Behörde
Besonders aufschlussreich ist Maaßens Klarstellung zur institutionellen Stellung des BfV. Er betont nachdrücklich, dass es sich keineswegs um eine unabhängige Institution handle, sondern um eine dem Bund unterstellte Behörde. Wer anderes behaupte, "lügt" - so sein unmissverständliches Urteil. Diese Aussage eines ehemaligen Behördenleiters wiegt schwer und stellt die oft proklamierte Neutralität des Verfassungsschutzes fundamental in Frage.
Kritische Betrachtung der aktuellen Entwicklung
Die jüngste Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextremistisch" basiert laut BfV auf einem mehr als tausend Seiten starken Gutachten. Doch die Art und Weise, wie diese Entscheidung zustande kam und kommuniziert wurde, wirft Fragen auf. Wenn selbst der ehemalige Chef der Behörde so deutliche Worte findet und von politischem Missbrauch spricht, sollte dies alle demokratisch gesinnten Bürger aufhorchen lassen.
Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie wichtig eine kritische öffentliche Debatte über die Rolle und Unabhängigkeit unserer Sicherheitsbehörden ist. Wenn der Verfassungsschutz tatsächlich als politisches Instrument missbraucht wird, wie Maaßen behauptet, wäre dies ein alarmierendes Signal für den Zustand unserer Demokratie.
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