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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
07:10 Uhr

Porsche vor dramatischer Kehrtwende: Elektro-Träume platzen wie Seifenblasen

Was für ein Debakel für die grüne Mobilitätswende! Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche erwägt offenbar, seine ambitionierten Pläne für die elektrischen Versionen von Cayman und Boxster komplett zu beerdigen. Die geplante Elektro-Neuauflage der legendären 718er-Reihe steht auf der Kippe – ein Schlag ins Gesicht all jener Ideologen, die uns jahrelang weismachen wollten, dass die Zukunft des Automobils ausschließlich elektrisch sein könne.

Der neue Chef räumt auf

Michael Leiters, seit dem 1. Januar an der Spitze des Unternehmens, steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen prüft der neue Vorstandsvorsitzende ernsthaft, die elektrische 718er-Reihe vollständig zu streichen. Die Gründe liegen auf der Hand: explodierende Entwicklungskosten, massive Verzögerungen und – man höre und staune – eine Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, die weit hinter den vollmundigen Prognosen zurückbleibt.

Porsche selbst hüllt sich in Schweigen. Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu den Beratungen nicht äußern. Doch die Zeichen stehen auf Sturm. Die Kalkulation verschiebt sich dramatisch, weil der Hersteller die Ausgaben für seine Elektrooffensive drosseln muss. Die Realität hat die Träumereien eingeholt.

Das Paradoxon der 718er-Reihe

Besonders pikant erscheint die Situation, wenn man die Verkaufszahlen betrachtet. Im Jahr 2024, dem letzten vollen Produktionsjahr der Verbrenner-Varianten, stiegen die Verkäufe um satte 15 Prozent. Insgesamt setzte Porsche 23.670 Boxster und Cayman ab – und das, obwohl der Produktionsauslauf bereits absehbar war. Die Kunden wollten offensichtlich noch einmal zugreifen, bevor die beliebten Sportwagen mit ihren charakteristischen Benzinmotoren verschwanden.

Und nun? Die Verbrenner wurden 2025 eingestellt, die elektrische Nachfolge für 2026 geplant – doch diese Zukunft könnte niemals kommen. Ein Einstieg in die Porsche-Welt für rund 70.000 Euro wäre damit Geschichte.

Hybrid als Notlösung? Zeitverlust garantiert

Eine Plug-in-Hybrid-Variante lag zeitweise als Alternative auf dem Tisch. Doch dieser Weg würde eine völlig andere technische Basis erfordern, Jahre kosten und den Marktstart erheblich verschieben. Das Risiko, mit veralteter Technik auf den Markt zu kommen, wenn frische Produkte dringend benötigt werden, erscheint dem Management offenbar zu groß.

Die internen Kosten gelten als völlig aus dem Ruder gelaufen, weil die Elektroplanung viel zu ambitioniert angelegt war.

Deshalb richtet sich der Blick nun wieder verstärkt auf Verbrenner und Hybride. Eine bemerkenswerte Kehrtwende für einen Konzern, der sich noch vor wenigen Jahren als Vorreiter der Elektromobilität inszenierte.

China schwächelt, Amerika bestraft

Die Probleme kommen von mehreren Seiten gleichzeitig. In China, dem einst so verheißungsvollen Markt, schwächeln die Verkaufszahlen erheblich. Damit fehlen wichtige Deckungsbeiträge, und die Budgetgrenzen werden immer enger. Hinzu kommen die von der Trump-Administration eingeführten Importzölle in den USA – ausgerechnet dem größten Einzelmarkt von Porsche.

Diese toxische Kombination trifft die Ergebnisplanung hart, obwohl der Hersteller weiterhin Premiumpreise durchsetzen will. Porsche warnte bereits, dass die notwendige Kurskorrektur das Betriebsergebnis 2025 um bis zu 1,8 Milliarden Euro drücken könnte. Eine gewaltige Summe, selbst für einen Konzern dieser Größenordnung.

Finanzvorstand dämpft Erwartungen drastisch

Finanzvorstand Jochen Breckner ließ bereits im Oktober keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht. Das Jahr 2025 werde ein Tiefpunkt sein, so seine unmissverständliche Botschaft. Erst danach solle die Rückkehr zu zweistelligen Margen gelingen – ein Ziel, das laut Management frühestens nach 2026 erreicht werden könnte.

Die Börse reagierte auf die jüngsten Nachrichten erstaunlich gelassen. Die Aktie drehte im Tagesverlauf sogar ins Plus und lag zeitweise etwa 0,6 Prozent vorn. Seit Jahresbeginn bleibt das Papier jedoch rund 9 Prozent im Minus – nach dem schmachvollen Rauswurf aus dem DAX im vergangenen Jahr ein weiterer Tiefschlag für das Traditionsunternehmen.

Die Elektro-Illusion zerplatzt

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als das Scheitern einer ideologisch getriebenen Strategie an der harten Realität des Marktes. Die Kunden wollen keine Elektro-Sportwagen zu jedem Preis. Sie wollen Fahrzeuge, die ihren Bedürfnissen entsprechen – und das sind offensichtlich nicht zwangsläufig batteriebetriebene Modelle.

Porsche steht exemplarisch für eine gesamte Branche, die sich von politischem Druck und grünen Visionen hat treiben lassen, ohne die wirtschaftlichen Grundlagen ausreichend zu prüfen. Nun folgt die schmerzhafte Korrektur. Die Frage ist nur, wie viele Arbeitsplätze und wie viel Kapital auf dem Altar der Elektro-Ideologie noch geopfert werden müssen, bevor ein Umdenken einsetzt.

Für Anleger, die in turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, bieten sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Absicherung an. Während Aktien von Automobilherstellern den Launen politischer Entscheidungen und technologischer Umbrüche ausgesetzt sind, haben Edelmetalle über Jahrhunderte ihren Wert bewiesen und können als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung in einem breit gestreuten Portfolio dienen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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