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28.08.2025
18:34 Uhr

Prügelei im mexikanischen Senat: Wenn Politiker die Fäuste sprechen lassen

Was sich diese Woche im mexikanischen Senat abspielte, könnte glatt aus einem schlechten Actionfilm stammen – wäre es nicht bittere Realität. Zwei hochrangige Politiker gingen nach einer hitzigen Debatte über mögliche US-Militärinterventionen gegen Drogenkartelle aufeinander los. Ein Schauspiel, das zeigt, wie tief die Gräben in der mexikanischen Politik mittlerweile sind.

Wenn die Nationalhymne zum Startschuss wird

Kaum war der letzte Ton der mexikanischen Nationalhymne verklungen, brach das Chaos los. Alejandro "Alito" Moreno, Chef der oppositionellen Partei PRI, griff nach Gerardo Fernández Noroña, dem Senatspräsidenten der regierenden Morena-Partei. Was folgte, war eine Szene, die man eher in einer Kneipenschlägerei als im ehrwürdigen Senat erwarten würde.

"Lassen Sie mich sprechen!", rief Moreno wiederholt, während er seinen Kontrahenten packte. Fernández Noroña versuchte sich loszureißen, doch Moreno ließ nicht locker. Die Situation eskalierte vollends, als Moreno seinem Gegner sogar einen Schlag auf den Nacken verpasste. Ein Assistent, der schlichten wollte, wurde kurzerhand zu Boden geschickt. Als ob das nicht genug wäre, mischte sich noch ein weiterer Abgeordneter ein und holte zum Schlag gegen den Senatspräsidenten aus.

Der wahre Grund: Amerikas langer Arm

Doch was hatte diese parlamentarische Prügelei ausgelöst? Der Kern des Konflikts liegt tiefer und ist politisch brisant: Es ging um die Frage einer möglichen US-Militärintervention in Mexiko zur Bekämpfung der Drogenkartelle. Die regierende Morena-Partei wirft der Opposition vor, geradezu nach amerikanischen Truppen auf mexikanischem Boden zu rufen – ein Vorwurf, den PRI und PAN vehement bestreiten.

Besonders pikant: Ein Senator der konservativen PAN-Partei hatte sich kürzlich bei Fox News geäußert und "Hilfe aus den Vereinigten Staaten im Kampf gegen die Kartelle" als "absolut willkommen" bezeichnet. Solche Aussagen sind in Mexiko hochsensibel, wo die nationale Souveränität als unantastbar gilt.

Trump mischt mit – und Mexiko kocht

Die Debatte gewinnt zusätzliche Brisanz durch Berichte, wonach US-Präsident Donald Trump den Einsatz militärischer Gewalt gegen als Terrororganisationen eingestufte Drogenkartelle in Lateinamerika autorisiert haben soll. Für viele Mexikaner ist das ein rotes Tuch – die Erinnerung an historische US-Interventionen sitzt tief.

Fernández Noroña nutzte eine Pressekonferenz nach dem Vorfall, um seine Version der Ereignisse darzulegen: "Moreno begann mich zu provozieren, mich anzufassen, an mir zu zerren. Er schlug mir auf die Arme und sagte: 'Ich werde dich fertigmachen, ich werde dich umbringen.'" Starke Worte, die zeigen, wie vergiftet das politische Klima geworden ist.

Die Konsequenzen: Rauswurf und Strafanzeige

Der Senatspräsident kündigte an, für Freitag eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen. Sein Ziel: Moreno und drei weitere PRI-Abgeordnete aus dem Senat werfen. Zusätzlich erstattete er Strafanzeige gegen seinen Kontrahenten. Moreno seinerseits beschuldigte die Regierungspartei, die Tagesordnung kurzfristig geändert zu haben, um die Opposition mundtot zu machen.

Was bleibt, ist das Bild eines tief gespaltenen Landes, in dem selbst die höchsten politischen Vertreter nicht mehr in der Lage sind, ihre Differenzen zivilisiert auszutragen. Während Mexiko mit massiven Sicherheitsproblemen kämpft und die Kartelle ganze Regionen kontrollieren, prügeln sich die Politiker lieber untereinander, statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Die Ironie dabei: Während im Senat die Fäuste fliegen, lachen sich die Kartellbosse vermutlich ins Fäustchen. Denn eines ist sicher – solange sich die politische Elite gegenseitig bekämpft, haben die wahren Feinde Mexikos leichtes Spiel.

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