Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
30.08.2025
09:28 Uhr

Putin stärkt Achse mit China: Strategische Allianz gegen den Westen formiert sich

Während der Westen seine Sanktionspolitik gegen Russland immer weiter verschärft, festigt Wladimir Putin die strategische Partnerschaft mit China. Am kommenden Sonntag beginnt der russische Präsident eine mehrtägige Arbeitsreise ins Reich der Mitte, die weit mehr als nur diplomatische Höflichkeiten beinhalten dürfte. Die Reise unterstreicht einmal mehr, wie sehr sich die geopolitischen Machtverhältnisse verschoben haben – und wie wenig die westlichen Sanktionen ihre beabsichtigte Wirkung entfalten.

Mehr als nur Symbolpolitik

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete die russisch-chinesischen Beziehungen als "besonders privilegierte strategische Partnerschaft" und betonte, deren Bedeutung könne derzeit kaum überschätzt werden. Diese Worte sind keine diplomatischen Floskeln, sondern spiegeln die Realität wider: Während Europa sich mit explodierenden Energiepreisen und einer schwächelnden Wirtschaft herumschlägt, bauen Russland und China ihre Handelsbeziehungen massiv aus.

Das Programm der Reise liest sich wie eine Demonstration der Stärke: Putin wird nicht nur an bilateralen Gesprächen mit Xi Jinping teilnehmen, sondern auch am Gipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin. Diese Organisation, die als Gegengewicht zur NATO konzipiert wurde, gewinnt zunehmend an Bedeutung und umfasst mittlerweile fast die Hälfte der Weltbevölkerung.

Historische Dimension der Partnerschaft

Besonders symbolträchtig ist Putins Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges im chinesischen Widerstandskrieg gegen Japan. Diese gemeinsame Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg schweißt beide Nationen zusammen und steht im krassen Gegensatz zur westlichen Geschichtsvergessenheit, die russische Beiträge zum Sieg über den Faschismus zunehmend marginalisiert.

"Die Bedeutung dieser Beziehungen kann derzeit kaum überschätzt werden"

Diese Aussage Peskows trifft den Nagel auf den Kopf. Während die deutsche Ampel-Regierung mit ihrer desaströsen Sanktionspolitik die eigene Wirtschaft ruinierte und letztendlich daran zerbrach, hat Russland längst neue Partner gefunden. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz mag zwar einen Kurswechsel versprechen, doch der angerichtete Schaden ist immens.

Die neue Weltordnung nimmt Gestalt an

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als die Entstehung einer multipolaren Weltordnung. Die SOZ entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Gegengewicht zur westlichen Dominanz. Länder wie Indien, Pakistan und der Iran sind bereits Mitglieder, weitere Staaten stehen Schlange. Diese Entwicklung sollte dem Westen zu denken geben – tut es aber offenbar nicht.

Stattdessen setzt man in Washington und Brüssel weiter auf Konfrontation. Die von Trump verhängten Zölle treffen zwar auch China hart, doch das Reich der Mitte hat längst gelernt, sich anzupassen. Die Handelsrouten über Russland gewinnen an Bedeutung, neue Zahlungssysteme jenseits des Dollar-dominierten SWIFT-Systems entstehen.

Deutsche Interessen auf dem Spiel

Für Deutschland ist diese Entwicklung besonders bitter. Jahrzehntelang profitierte die deutsche Wirtschaft von günstiger russischer Energie und dem chinesischen Absatzmarkt. Diese goldene Ära ist vorbei – nicht wegen Putin oder Xi, sondern wegen einer ideologiegetriebenen Politik, die deutsche Interessen systematisch ignorierte.

Die neue Bundesregierung unter Merz steht vor einem Scherbenhaufen. Das angekündigte 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur mag gut klingen, wird aber durch Inflation und steigende Zinsen aufgefressen werden. Gleichzeitig entsteht im Osten eine Wirtschaftszone, von der Deutschland zunehmend ausgeschlossen ist.

Zeit für einen Realitätscheck

Es wird höchste Zeit, dass die deutsche Politik einen Realitätscheck vornimmt. Die Welt des Jahres 2025 ist nicht mehr die des Jahres 1990. Die unipolare Ordnung unter amerikanischer Führung bröckelt, neue Machtzentren entstehen. Deutschland muss sich fragen, ob es weiter als Juniorpartner Washingtons agieren oder eigene Interessen verfolgen will.

Putins Chinareise ist mehr als nur ein diplomatischer Besuch – sie ist ein weiterer Nagel im Sarg der alten Weltordnung. Während der Westen in ideologischen Grabenkämpfen versinkt, schmieden Russland und China an der Zukunft. Eine Zukunft, in der der Westen möglicherweise nur noch eine Nebenrolle spielt.

Die Frage ist nicht, ob diese neue Ordnung kommt – sie ist bereits da. Die Frage ist nur, ob der Westen rechtzeitig aufwacht und seinen Platz darin findet, oder ob er in selbstgewählter Isolation verharrt. Die Zeichen stehen nicht gut, doch noch ist es nicht zu spät für einen Kurswechsel. Dafür bräuchte es allerdings Politiker, die deutsche Interessen über transatlantische Dogmen stellen. Ob die neue Regierung dazu in der Lage ist, wird sich zeigen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen