
Wenn Deutschland-Schokolade zum Politikum wird: Heinos süße Provokation entlarvt die Angst des Handels
Was für ein bezeichnendes Bild für den Zustand unseres Landes: Während die „Dubai-Schokolade" in deutschen Kaufhäusern reißenden Absatz fand, zittern die großen Handelsketten vor einer harmlosen Tafel in Schwarz-Rot-Gold. Der 85-jährige Schlagerstar Heino hat mit seiner „Deutschland-Schokolade" offenbar einen Nerv getroffen – und dabei unfreiwillig die erschreckende Realität unserer Zeit offengelegt.
Die Angst vor den eigenen Farben
Man stelle sich das vor: Eine Schokoladentafel, kunstvoll gestaltet aus Zartbitter-, Amber- und weißer Schokolade in den deutschen Nationalfarben, wird von Rewe und Edeka wie heiße Kartoffeln fallen gelassen. Der Preis von 8,99 Euro pro Tafel sei es jedenfalls nicht, der die Handelsketten abschreckt. Nein, es ist das Wort „Deutschland" selbst, das offenbar Schweißausbrüche in den Chefetagen verursacht.
Heino bringt es auf den Punkt: „Ich finde erstaunlich, daß alleine das Wort Deutschland Nervosität auslöst." Erstaunlich? Das ist noch höflich formuliert. Es ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich seiner eigenen Identität zu schämen scheint.
Dubai ja, Deutschland nein?
Die Doppelmoral könnte kaum offensichtlicher sein. Die „Dubai-Schokolade" – ein Produkt aus einem Land, das nicht gerade für seine demokratischen Werte bekannt ist – wurde ohne jede Diskussion in die Regale geräumt. Doch sobald es um deutsche Symbolik geht, bekommen die Verantwortlichen kalte Füße. Man fragt sich unweigerlich: Wovor genau haben sie Angst?
„Der deutsche Handel zittert anscheinend vor meiner Deutschland-Schokolade. Das ist merkwürdig und schwachsinnig zugleich."
Heino trifft mit seiner Einschätzung ins Schwarze. Es ist tatsächlich schwachsinnig – und es zeigt, wie tief die Selbstverleugnung in diesem Land mittlerweile verwurzelt ist.
Ein Symptom für größere Probleme
Diese Schokoladen-Affäre mag auf den ersten Blick trivial erscheinen. Doch sie ist symptomatisch für ein viel größeres Problem: Die systematische Demontage des Nationalbewusstseins, die seit Jahren vorangetrieben wird. Während andere Länder stolz ihre Identität pflegen, scheint es in Deutschland zum guten Ton zu gehören, sich für die eigene Herkunft zu entschuldigen.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hätte hier die Chance, ein Zeichen zu setzen. Doch stattdessen erleben wir weiterhin eine Politik, die lieber 500 Milliarden Euro Sondervermögen für fragwürdige Klimaprojekte ausgibt, als sich um die wirklichen Probleme des Landes zu kümmern. Die Inflation steigt, die Kriminalität erreicht Rekordniveau, und unsere Handelsketten haben Angst vor einer Schokolade in Nationalfarben.
„Made in Germany" – einst ein Gütesiegel
Es gab Zeiten, da war „Made in Germany" ein weltweites Qualitätsversprechen. Heute scheint es fast ein Makel zu sein. Heino setzt bewusst auf dieses traditionsreiche Label und sieht in seiner Schokolade auch ein potentielles Mitbringsel für Auslandsreisende. Eine clevere Idee – wenn da nicht die vorauseilende Unterwürfigkeit des deutschen Handels wäre.
Immerhin zeigt Galeria Karstadt/Kaufhof Rückgrat und vertreibt das Produkt bundesweit. Auch kleinere Fachhändler und Online-Shops trauen sich an die patriotische Süßigkeit heran. Sie beweisen damit mehr Mut als die Großkonzerne, die offenbar lieber auf Nummer sicher gehen.
Zeit für ein Umdenken
Die Reaktion auf Heinos Deutschland-Schokolade sollte uns alle wachrütteln. Wenn wir an einem Punkt angelangt sind, an dem die eigenen Nationalfarben auf einer Schokoladentafel als problematisch empfunden werden, läuft etwas gewaltig schief. Es ist höchste Zeit, dass wir uns wieder auf unsere Werte besinnen und aufhören, uns für unsere Identität zu schämen.
Die Haselnuss mag schwarzbraun sein, wie Heino singt. Doch Deutschland sollte stolz seine Farben zeigen dürfen – auch auf einer Schokoladentafel. Dass dies überhaupt zur Diskussion steht, zeigt, wie dringend wir eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte und ein gesundes Nationalbewusstsein brauchen. Der Handel täte gut daran, seine irrationale Angst zu überwinden und den Kunden die Entscheidung zu überlassen. Alles andere ist, um es mit Heinos Worten zu sagen, schlicht „schwachsinnig".
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