
33.500 Euro für den Super Bowl: Berliner Senatorin und Polizeipräsidentin gönnen sich Luxus-Trip auf Steuerzahlerkosten
Während Berlins Bürger mit maroden Schulen, überlasteten Behörden und einer explodierenden Kriminalität kämpfen, gönnten sich Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel einen Kurztrip der besonderen Art: Business Class zum Super Bowl nach Kalifornien. Kostenpunkt für den Steuerzahler? Stolze 33.500 Euro. Man reibt sich die Augen.
NFL-Werbung als Feigenblatt für Luxusreise?
Der Berliner Senat bestätigte die dreitägige Dienstreise auf parlamentarische Anfragen von Linken und Grünen. Die offizielle Begründung liest sich wie ein Meisterwerk bürokratischer Kreativität: Man habe Berlin als Austragungsort weiterer NFL-Spiele bewerben wollen. Schließlich hatte im November erstmals ein NFL-Spiel im Berliner Olympiastadion stattgefunden. Dass ausgerechnet der erste Tag der sogenannten Dienstreise komplett dem Besuch des Super Bowls gewidmet war, dürfte selbst wohlwollende Beobachter stutzig machen.
Erst danach – quasi als pflichtschuldiges Beiwerk – standen Termine mit Behörden in San Francisco und Oakland auf dem Programm. Es ging angeblich um Drohneneinsatz bei der Kriminalitätsbekämpfung und um Erfahrungen im Umgang mit der Opioidkrise. Man besuchte eine Notfalleinsatzzentrale, traf sich mit dem Feuerwehrchef von Oakland und schaute sich zum krönenden Abschluss ein Obdachlosenzentrum sowie eine Einrichtung für Opfer häuslicher Gewalt an.
Business Class für die „Aufnahmefähigkeit"
Besonders pikant ist die Rechtfertigung für die Business-Class-Flüge. Die rund zwölfstündige Flugzeit und das unmittelbar nach der Ankunft beginnende Programm hätten dies notwendig gemacht, um die „Arbeits- und Aufnahmefähigkeit" der Delegation sicherzustellen. Welch elegante Formulierung! Dass dieses ach so dringende Programm am ersten Tag aus dem Besuch eines Football-Spiels bestand, macht die Argumentation geradezu grotesk. Für welche Art von „Aufnahmefähigkeit" brauchte man da Business Class – etwa um die Nachos im Stadion besser genießen zu können?
Ein Sinnbild für die Abgehobenheit der politischen Klasse
Diese Episode ist symptomatisch für ein tieferliegendes Problem der deutschen Politik. Während der Normalbürger jeden Euro zweimal umdrehen muss, während die Inflation das Ersparte auffrisst und die Steuerlast erdrückend bleibt, bedienen sich Funktionsträger schamlos am Steuertopf. Berlin, eine Stadt, die chronisch pleite ist, deren Verwaltung als dysfunktional gilt und deren Sicherheitslage sich dramatisch verschlechtert hat – ausgerechnet diese Stadt leistet sich solche Eskapaden.
Man fragt sich unwillkürlich: Hätte ein Videocall mit den amerikanischen Behörden nicht denselben Zweck erfüllt? Oder wenigstens ein Economy-Flug? Aber nein, es musste schon Business Class sein. Schließlich geht es um die „Aufnahmefähigkeit" – ein Begriff, der in diesem Zusammenhang unfreiwillig komisch wirkt.
Die eigentlichen Probleme bleiben ungelöst
Während Spranger und Slowik Meisel in Kalifornien die Sonne genossen, türmen sich in Berlin die ungelösten Probleme. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, Messerangriffe gehören mittlerweile zum traurigen Alltag, und die Polizei ist chronisch unterbesetzt. Statt vor Ort die drängenden Sicherheitsprobleme anzupacken, jettet die Führungsspitze lieber zum größten Sportevent der Welt. Das ist nicht nur politisch fragwürdig – es ist ein Schlag ins Gesicht jedes Berliner Steuerzahlers und jedes Polizeibeamten, der mit unzureichender Ausrüstung und Personaldecke seinen Dienst versieht.
Die SPD, die sich so gerne als Partei der kleinen Leute inszeniert, entlarvt sich mit solchen Aktionen einmal mehr selbst. Wer 33.500 Euro für einen dreitägigen USA-Trip ausgibt, dessen Kernstück ein Football-Spiel ist, hat offensichtlich jeglichen Bezug zur Lebensrealität der Menschen verloren, die er zu vertreten vorgibt. Politisch war das, um im Jargon zu bleiben, kein Touchdown – sondern ein gewaltiger Fumble.

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