Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
04.09.2026
12:11 Uhr
KI-generiert

500 Leichensäcke: Schwedens düstere Generalprobe für den Ernstfall

500 Leichensäcke: Schwedens düstere Generalprobe für den Ernstfall
Symbolbild: KI-generiert

Schweden hat bei seiner größten Militärübung seit Jahrzehnten geprobt, was sonst niemand aussprechen will: die Bergung, Identifizierung und Bestattung von Gefallenen im großen Stil. Bei der Übung „Aurora 26“ zwischen Ende April und Mitte Mai kamen laut einem im Fachjournal „Frontiers in Psychiatry“ veröffentlichten Bericht mehr als 500 Puppen und echte Leichensäcke zum Einsatz. Rund 18.000 Soldaten aus dreizehn Nationen waren beteiligt.

Vom Schlachtfeld bis zum Grab – jeder Schritt geprobt

Etwa 300 Angehörige der Streitkräfte übten gemeinsam mit zivilen Stellen. Mit dabei: die schwedische Kirche, die Steuerbehörde und die Wehrpflichtbehörde. Getestet wurde die komplette Kette – Bergung, Identifizierung, Kühlung, Benachrichtigung von Angehörigen und ausländischen Botschaften, Meldungen an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

Am Ende standen Bestattungen mit militärischen Ehren, ein Priester sprach für Statisten die letzten Sakramente. Ein beteiligter Kommandant erklärte gegenüber den Forschern, er sei stolz, dabei gewesen zu sein – zuletzt sei so etwas seines Wissens 1952 geübt worden.

„Ich bin stolz, Teil davon gewesen zu sein. Das letzte Mal wurde das, glaube ich, 1952 geübt.“

Fünf Prozent der Bevölkerung – eine Zahl aus dem Kalten Krieg

Besonders bemerkenswert ist ein Detail, das dem Euronews-Bericht zufolge unabhängig von „Aurora 26“ existiert: Die schwedische Kirche, die als staatliche Bestattungsbehörde fungiert, soll seit Langem Kapazitäten für Beerdigungen im Umfang von fünf Prozent der Bevölkerung vorhalten – rund 500.000 Menschen.

Diese Zahl stamme aus der Zivilschutz-Planung des Kalten Krieges und sei ausdrücklich keine Prognose. Ein Vertreter der schwedischen Zivilschutzbehörde wird mit den Worten zitiert, für eine Planung brauche man nun einmal eine Schätzung. Klingt nüchtern. Wirkt trotzdem verstörend.

Vom neutralen Musterland zum Nato-Frontstaat

Der Hintergrund ist ein historischer Kurswechsel. Schweden gab nach dem russischen Angriff auf die Ukraine seine jahrzehntelange Bündnisfreiheit auf und trat 2024 der Nato bei. Ein Land, das beide Weltkriege und den Kalten Krieg neutral überstand und seine Armee zuletzt 1814 in einen Krieg schickte, baut nun die sogenannte Totalverteidigung aus: Militär, Behörden und Zivilgesellschaft im Gleichschritt.

An „Aurora 26“ waren dem Bericht zufolge auch ukrainische Drohnenspezialisten beteiligt, die Nato-Soldaten in der Drohnenabwehr schulten. Verbände aus den USA, den Niederlanden, Frankreich und Polen operierten in Südschweden, auf Gotland und in der Ostsee.

Was das für deutsche Sparer bedeutet

Auch Deutschland rüstet auf – finanziert über Sondervermögen und neue Schulden, obwohl der Kanzler vor der Wahl anderes versprochen hatte. Aus Sicht unserer Redaktion sollten Bürger die Kombination aus Aufrüstung, Rekordverschuldung und geopolitischer Unsicherheit sehr genau beobachten. Denn Rüstungsausgaben werden nicht aus dem Nichts bezahlt, sondern über Steuern, Abgaben – und am Ende oft über die Kaufkraft der Währung.

Historisch haben sich in Phasen militärischer Anspannung und ausufernder Staatsausgaben physische Edelmetalle als Bestandteil eines breit gestreuten Vermögens bewährt. Gold und Silber kennen keine Bonität, keine Gegenpartei und keinen Haushaltsausschuss.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen, und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen