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Kettner Edelmetalle
04.05.2026
14:40 Uhr

90-Milliarden-Euro-Geldspritze für Kiew: London springt auf den EU-Zug auf

90-Milliarden-Euro-Geldspritze für Kiew: London springt auf den EU-Zug auf

Während der deutsche Steuerzahler bereits unter der Last horrender Staatsausgaben ächzt, plant Brüssel den nächsten Milliardentransfer in Richtung Osten – und nun winkt auch noch Großbritannien mit dem Scheckbuch. Premierminister Keir Starmer kündigte am Rande eines Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft an, dass London sich an dem 90-Milliarden-Euro-Darlehen beteiligen werde, das die EU der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 zugesagt habe. Ein Kredit, dessen Zinslast – jährlich drei bis vier Milliarden Euro – brav aus dem EU-Haushalt beglichen werden soll. Aus dem Geld der europäischen Bürger, versteht sich.

Solidarität oder strategisches Geschäftsmodell?

Starmer verkaufte den Schritt mit der gewohnt salbungsvollen Rhetorik eines Politikers, der weiß, wie man unbequeme Wahrheiten in Watte packt. „Wenn das Vereinigte Königreich und die Europäische Union zusammenarbeiten, profitieren wir alle“, ließ er verlauten. Doch hinter dieser Kulisse aus europäischer Eintracht verbirgt sich ein knallhartes Industriekalkül: Wer zahlt, sitzt am Tisch, wenn die lukrativen Rüstungsaufträge aus Kiew verteilt werden. Eine Beteiligung an dem Kredit, so heißt es aus London unverblümt, verschaffe „britischen Unternehmen entscheidenden Zugang zu künftigen Aufträgen“.

Mit anderen Worten: Was als humanitäre Solidaritätsgeste verkauft wird, ist in Wahrheit ein gigantisches Konjunkturprogramm für die europäische und britische Rüstungsindustrie – finanziert über einen Kredit, der den Steuerzahlern noch lange auf der Tasche liegen dürfte. Kiew soll mit dem Geld nicht nur Haushaltslöcher stopfen, sondern „vorzugsweise in Europa" Waffen einkaufen. Der Geldkreislauf ist damit elegant geschlossen.

Britischer Spagat zwischen Brexit-Folgen und Brüsseler Annäherung

Bemerkenswert ist die politische Choreografie hinter den Kulissen. Großbritannien, das sich vor Jahren in einem historischen Kraftakt aus den Fängen Brüsseler Bürokratie befreit hatte, sucht nun Schritt für Schritt den Weg zurück – zumindest dort, wo es um Geld und Verteidigung geht. Ein Sprecher der EU-Kommission sprach denn auch von einem „klaren politischen Signal" und einem „ersten Schritt" auf dem Weg zu einer britischen Beteiligung. Die monatelangen Verhandlungen über eine britische Beteiligung am 150 Milliarden Euro schweren EU-Verteidigungsfonds Safe waren im November noch krachend gescheitert. Nun scheint das Thema durch die Hintertür zurückzukehren.

Die unbequeme Frage nach dem Endspiel

Was in den Brüsseler und Londoner Pressemitteilungen fein säuberlich ausgeklammert wird, ist die zentrale Frage: Wann hört dieser Geldfluss auf? Seit Beginn des Krieges sind unvorstellbare Summen aus europäischen Haushalten in Richtung Ukraine geflossen, ohne dass sich am militärischen Patt Wesentliches geändert hätte. Während in Deutschland Schulen verfallen, die Infrastruktur bröckelt und der Mittelstand unter erdrückenden Energiepreisen ächzt, scheint für die immer neuen Milliardenpakete an Kiew offenbar stets ein Topf bereitzustehen.

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz, die ohnehin bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur durch die Parlamente gepeitscht hat, dürfte als zahlungskräftigster EU-Mitgliedsstaat wieder einmal überproportional zur Kasse gebeten werden. Versprochene Sparsamkeit? Schall und Rauch. Die Zeche zahlen am Ende – wie immer – die Bürger, deren Kaufkraft durch Inflation und Steuerlast Monat für Monat schmilzt.

Wertbeständigkeit in unruhigen Zeiten

In einer Welt, in der Regierungen mit dreistelligen Milliardenbeträgen jonglieren, als handle es sich um Spielgeld, erscheint die Flucht in werthaltige Sachwerte sinnvoller denn je. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie ihren Wert auch dann bewahren, wenn Papierwährungen durch Schuldenexzesse erodieren. Wer sein Vermögen breit aufstellt, kommt an einer soliden Beimischung physischer Edelmetalle als Versicherung gegen die Folgen einer ausufernden Staatsverschuldung kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen durchzuführen und trägt für seine Anlageentscheidungen die volle Eigenverantwortung. Eine Haftung für etwaige Verluste wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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