
Arbeit bis zum Umfallen: Immer mehr deutsche Rentner können sich den Ruhestand nicht mehr leisten
Was einst als wohlverdienter Lebensabend galt, wird für immer mehr Deutsche zur bitteren Realität eines fortgesetzten Arbeitslebens. Eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen offenbart erschreckende Zahlen: Die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen ist innerhalb eines Jahrzehnts von 13 auf satte 20 Prozent gestiegen. Ein Fünftel dieser Altersgruppe schuftet also weiter – und das keineswegs aus purer Freude an der Arbeit.
Finanzielle Not treibt Senioren zurück in die Arbeitswelt
Die gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichte Untersuchung legt den Finger in eine klaffende Wunde des deutschen Sozialsystems. Viele Rentner bleiben schlicht aus finanziellen Gründen erwerbstätig. Die Rente, für die sie jahrzehntelang eingezahlt haben, reicht offenbar nicht mehr zum Leben. Während Politiker aller Couleur seit Jahren von der Sicherheit des Rentensystems schwadronieren, zeigt die Realität ein völlig anderes Bild.
Besonders die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer treiben diese Entwicklung voran. Jene Generation, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und den Wohlstand erarbeitet hat, findet sich nun in einer Situation wieder, in der der verdiente Ruhestand zum Luxusgut verkommt.
Teilzeit statt Vollzeit – der begrenzte Beitrag zur Fachkräftelücke
Wer nun hofft, die arbeitenden Rentner könnten zumindest den viel beklagten Fachkräftemangel lindern, wird von den Forschern eines Besseren belehrt. Der Beitrag erwerbstätiger Rentner zur Schließung von Fachkräftelücken sei begrenzt, so die Wissenschaftler. Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der Vollzeitbeschäftigten drastisch, während Teilzeitarbeit mit geringen Stundenumfängen zunimmt. Rund die Hälfte der arbeitenden Rentner ist weniger als 15 Stunden pro Woche tätig.
Ein bemerkenswerter Widerspruch zeigt sich beim Branchenvergleich: Während in der öffentlichen Verwaltung überdurchschnittlich viele ältere Beschäftigte arbeiten, sind Rentner dort deutlich seltener vertreten. Die Forscher vermuten, dass dies weniger an den Arbeitsbedingungen liegt, sondern vielmehr an der Personalpolitik der Betriebe. Der Staat als Arbeitgeber scheint also kein gesteigertes Interesse daran zu haben, seine erfahrenen Kräfte auch im Rentenalter zu halten.
Das Versagen der deutschen Rentenpolitik
Diese Entwicklung ist das Ergebnis jahrzehntelanger politischer Fehlentscheidungen. Statt das Rentensystem zukunftsfest zu machen, haben aufeinanderfolgende Regierungen das Problem vor sich hergeschoben. Die demografische Entwicklung war seit Jahrzehnten absehbar, doch anstatt rechtzeitig gegenzusteuern, wurde das Geld lieber für ideologische Projekte ausgegeben.
Während Milliarden in fragwürdige Klimaprojekte und eine verfehlte Migrationspolitik fließen, müssen deutsche Senioren im Alter weiterarbeiten, um über die Runden zu kommen. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich gerne als eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt bezeichnet. Die hart arbeitende Generation, die diesen Wohlstand erst ermöglicht hat, wird im Stich gelassen.
Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre Prioritäten neu ordnet und endlich jene Menschen in den Mittelpunkt stellt, die dieses Land aufgebaut haben. Denn eines steht fest: Wer sein Leben lang gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat, verdient einen würdevollen Ruhestand – und nicht die Aussicht, bis zum letzten Atemzug schuften zu müssen.
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