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21.05.2026
07:25 Uhr

Banaszak im Lanz-Verhör: Wenn der Grünen-Chef plötzlich vom Desertieren spricht

Banaszak im Lanz-Verhör: Wenn der Grünen-Chef plötzlich vom Desertieren spricht

Es war einer jener Fernsehmomente, in denen Politiker ins Schwitzen geraten und ihre eigenen Worte plötzlich wie ein Bumerang zurückkommen. Felix Banaszak, frischgebackener Co-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, saß bei Markus Lanz im Studio – und der Moderator ließ ihn nicht so leicht davonkommen. Anlass war eine Aussage, die der Grünen-Chef wenige Tage zuvor im Podcast „Jung & Naiv" getätigt hatte. Auf die Frage, was junge Männer tun sollten, falls ein AfD-Politiker irgendwann das Verteidigungsministerium übernehme, antwortete Banaszak frech: „Dann können sie immer noch desertieren."

Aufruf zur Fahnenflucht? Ein bemerkenswerter Vorgang

Man stelle sich vor: Ein Bundesvorsitzender einer Regierungspartei der vergangenen Jahre empfiehlt jungen Deutschen indirekt, im Ernstfall die Uniform an den Nagel zu hängen – sofern ihm die politische Couleur des Vorgesetzten nicht passe. Bei Lanz wollte Banaszak diesen Satz dann nicht mehr so stehen lassen. „Juristisch falsch" sei das gewesen, räumte er ein. Eine erstaunliche Selbstkorrektur, die freilich auch zeigt, mit welcher Leichtfertigkeit in bestimmten politischen Kreisen über Begriffe wie Desertion gesprochen wird, die in der deutschen Geschichte einen sehr ernsten Klang besitzen.

Wehrdienst verweigert – Vaterland verteidigen?

Lanz hakte nach, wie es sich gehört. Würde Banaszak selbst zur Waffe greifen, wenn Deutschland verteidigt werden müsste? Der Grünen-Chef wand sich, gab zu, vor zwei Jahrzehnten den Kriegsdienst verweigert und stattdessen Zivildienst geleistet zu haben. Er denke „sehr intensiv" darüber nach, ob er heute noch einmal so handeln würde. Erst nach mehrfachem Nachbohren rang sich der Politiker zu einem zaghaften „Ich wäre bereit, dieses Land zu verteidigen" durch. Eine Aussage, die man dem Vorsitzenden einer Partei, die in den vergangenen Jahren so vollmundig von Waffenlieferungen, Sondervermögen und „Kriegstüchtigkeit" sprach, eigentlich nicht erst aus der Nase ziehen müsste.

Die Bilanz der Merz-Regierung: Realitätsverweigerung im Kanzleramt?

Auch sonst wurde es in der Sendung ungemütlich – und zwar für die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Hausherr im Kanzleramt hatte sich bei einem Besuch der SPD-Fraktion zu der Aussage hinreißen lassen, es sei „ein gutes Jahr für uns" gewesen. Eine Forsa-Umfrage, die Lanz präsentierte, lässt allerdings kaum eine andere Deutung zu, als dass der Kanzler völlig den Kontakt zur Lebenswirklichkeit der Bürger verloren hat: Gerade einmal 13 Prozent der Deutschen sind mit seiner Arbeit zufrieden, mit der Bundesregierung insgesamt sogar nur 11 Prozent. „Ist das Realitätsverweigerung?", fragte Lanz – und traf damit ins Schwarze.

Sepp Müller, stellvertretender Unionsfraktionschef, versuchte zu retten, was zu retten war. Merz habe sicher die Außenpolitik gemeint, behauptete er, und verwies auf das Mercosur-Abkommen, verbesserte Beziehungen zu Indien sowie die Rücknahme des Verbrenner-Aus auf EU-Ebene. Immerhin: Müller räumte ein, dass es innenpolitisch besser werden müsse und dass die Koalition Erwartungen geweckt habe, die sie bislang nicht erfülle. Eine Erkenntnis, die man dem Bürger nach Monaten neuer Schulden, steigender Inflation und ungebremster Kriminalität wirklich nicht erst erklären muss.

Showdown am 30. Juni

Banaszak sprach mit Blick auf den für den 30. Juni angekündigten Koalitionsausschuss, bei dem Reformen zur Rente, zum Arbeitsmarkt und zum Bürokratieabbau beschlossen werden sollen, von einem „Showdown". Der Vertrauensverlust, so der Grünen-Chef, rühre daher, dass die Kluft zwischen dem Notwendigen und dem, was am Ende herauskomme, „unfassbar groß geworden" sei. Eine Diagnose, die ausgerechnet aus dem Mund eines Grünen-Politikers fast schon ironisch klingt – schließlich war es nicht zuletzt die grüne Regierungsbeteiligung der Vorjahre, die in der Bevölkerung das Vertrauen in die politische Klasse nachhaltig erschüttert hat.

Ein Lehrstück über politische Glaubwürdigkeit

Was bleibt von diesem Lanz-Abend? Vor allem das Bild eines Spitzenpolitikers, der erst zum Desertieren auffordert und dann selbst nicht so recht weiß, ob er das eigene Land verteidigen würde. Während gleichzeitig der amtierende Bundeskanzler die wirtschaftliche und gesellschaftliche Schieflage als gutes Jahr verkauft. Es sind solche Szenen, die den Bürgern vor Augen führen, in welcher Verfassung sich das politische Berlin befindet. Wer den Worten der Eliten noch traut, ist selbst schuld. Wer hingegen auf werterhaltende Sachwerte setzt – auf physisches Gold und Silber –, baut sich einen Schutzwall gegen die Folgen einer Politik, die offenbar längst nicht mehr weiß, wofür sie eigentlich steht.

In Zeiten, in denen Regierungsvertreter über Desertion philosophieren und Kanzler die eigene desaströse Bilanz schönreden, gewinnt die nüchterne Frage nach Vermögenssicherung neue Dringlichkeit. Edelmetalle haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie den politischen Stürmen ihrer Zeit standhalten – auch dann, wenn die handelnden Akteure längst von der politischen Bühne verschwunden sind.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Grundlage eigener Recherche und gegebenenfalls professioneller Beratung getroffen werden. Für Anlageentscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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