
Bankenschließfächer im Visier: Dritter Einbruch in NRW innerhalb von zwei Wochen
Die Sicherheit von Bankschließfächern in Nordrhein-Westfalen steht derzeit massiv in Frage. Am vergangenen Dienstag ereignete sich in Halle in Westfalen der dritte spektakuläre Einbruch in eine Bankfiliale innerhalb von nur vierzehn Tagen. Diesmal wurden vier Schließfächer aufgebrochen – und das während der regulären Öffnungszeiten der Filiale.
Täter agieren mit bemerkenswerter Dreistigkeit
Die Höhe des entstandenen Schadens konnte bislang nicht beziffert werden. Die betroffenen Kunden wurden bereits von der Bank kontaktiert. Die Ermittlungsbehörden sind bei der Aufklärung des Falls auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.
Dieser Vorfall reiht sich in eine beunruhigende Serie von Bankeinbrüchen in Nordrhein-Westfalen ein. Erst am Montag war bekannt geworden, dass unbekannte Täter in den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen eingedrungen waren. Das Ausmaß dieses Einbruchs übertrifft alles bisher Dagewesene: Mehr als 90 Prozent der rund 3.300 Schließfächer wurden aufgebrochen.
Millionenschaden in Gelsenkirchen
Ein Vorstandsmitglied der betroffenen Sparkasse bezifferte den Schaden vorläufig auf etwa 33 Millionen Euro. Diese Summe ergibt sich aus der Versicherungssumme von bis zu 10.300 Euro pro Schließfach. Der tatsächliche Schaden könnte jedoch noch erheblich höher ausfallen, abhängig vom realen Wert der entwendeten Gegenstände.
Betroffen sind insgesamt 2.700 Kunden, wobei einige von ihnen mehrere Schließfächer angemietet hatten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gelangten die Täter über ein Parkhaus in einen Archivraum der Sparkasse. Von dort aus bohrten sie mit einem Spezialbohrer ein Loch in die Wand des Tresorraums.
„Da muss sehr viel Vorwissen beziehungsweise sehr viel kriminelle Energie hintergesteckt haben, um das so zu planen und dann durchzuführen."
So äußerte sich ein Polizeisprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Zeugen berichteten, in der Nacht von Samstag auf Sonntag Männer mit großen Taschen im Parkhaus gesehen zu haben.
Entdeckung durch Feueralarm
Der Einbruch wurde am Montagmorgen gegen 3:58 Uhr entdeckt, als ein Rauchmelder Alarm schlug und die Feuerwehr alarmiert wurde. Der genaue Tatzeitpunkt ist noch unklar. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat möglicherweise am Wochenende oder während der Weihnachtsfeiertage stattfand, da die Filiale über die Feiertage geschlossen war.
Insider-Tat in Bonn
Bereits am 17. Dezember hatte die Sparkasse Köln/Bonn die Polizei über einen Einbruch in einer Bonner Filiale informiert. In diesem Fall soll ein 22-jähriger ehemaliger Mitarbeiter zwei Schließfächer aufgebrochen und dabei 20 Kilogramm Gold entwendet haben.
Die Häufung dieser Vorfälle wirft Fragen zur Sicherheit von Bankschließfächern auf. Für Kunden, die Wertgegenstände sicher verwahren möchten, stellt sich zunehmend die Frage nach alternativen Aufbewahrungsmöglichkeiten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gelten nach wie vor als bewährte Wertanlage zur Vermögenssicherung – die sichere Verwahrung bleibt jedoch eine individuelle Herausforderung, die jeder Anleger für sich selbst lösen muss.
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