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Kettner Edelmetalle
23.02.2026
07:23 Uhr

Bitcoin stürzt ab – Gold glänzt als sicherer Hafen in Zeiten der Zoll-Eskalation

Während die Welt gebannt auf die jüngsten handelspolitischen Manöver aus Washington blickt, offenbart sich einmal mehr eine unbequeme Wahrheit für die Krypto-Enthusiasten: Wenn es wirklich ernst wird an den Märkten, flüchten Anleger nicht in digitale Versprechen, sondern in bewährte Werte. Bitcoin brach am Montag um mehr als fünf Prozent ein und rutschte zeitweise unter die Marke von 65.000 US-Dollar – ausgelöst durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die globalen Zölle auf 15 Prozent anzuheben.

Trumps Zollhammer trifft die Kryptomärkte mit voller Wucht

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Während asiatische Aktienmärkte im frühen Handel sogar zulegen konnten, ging es für die vermeintliche Zukunftswährung steil bergab. Diese Divergenz zwischen traditionellen Aktienmärkten und dem Krypto-Universum spricht Bände. Jeff Mei, operativer Geschäftsführer des globalen Blockchain-Unternehmens BTSE, erklärte, der plötzliche Anstieg der Zollsätze veranlasse Investoren dazu, Krypto-Assets in Erwartung eines noch ernsteren Markteinbruchs abzustoßen.

Doch die Zölle sind nur ein Teil des Puzzles. Die massive Aufrüstung des US-Militärs im Nahen Osten – Trump hatte vergangene Woche signalisiert, innerhalb von zehn Tagen über mögliche Militärschläge gegen den Iran zu entscheiden – schürt zusätzliche Ängste vor einem regionalen Flächenbrand, der die globalen Handelsströme empfindlich stören könnte. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: In solchen Zeiten geopolitischer Hochspannung zeigt sich der wahre Charakter einer Anlageklasse.

Vom Allzeithoch in den freien Fall

Die Zahlen sind ernüchternd. Seit Bitcoin im Oktober vergangenen Jahres die Marke von 125.000 US-Dollar überschritten hatte, kennt der Kurs nur eine Richtung: nach unten. Über 47 Prozent hat die größte Kryptowährung der Welt seit ihrem Oktoberhoch verloren. Allein in diesem Jahr beträgt das Minus bereits 26 Prozent. Markus Thielen, Forschungsleiter bei der Marktanalyseplattform 10x Research, sieht den jüngsten Einbruch weniger durch eine einzelne Schlagzeile getrieben als vielmehr durch schwache Liquidität und mangelnde Überzeugung im Markt. Er ordnet die Entwicklung in eine typische Bärenmarktphase ein und erwartet weitere Rückgänge bis in den Bereich von 50.000 US-Dollar, bevor sich ein tragfähiger Boden bilden könnte.

Matt Hougan, Investmentchef bei Bitwise – einem Unternehmen mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen – führte den Kursverfall primär auf den berüchtigten „Vier-Jahres-Zyklus" des Kryptomarktes zurück. Es gebe keinen einzelnen Auslöser, vielmehr rotierten Anleger in Gold und Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Auch Sorgen um den Fed-Nominierten Kevin Warsh und das diffuse „Quantenrisiko" spielten eine Rolle.

Gold beweist einmal mehr seine zeitlose Stärke

Und hier wird es besonders interessant: Während Bitcoin abstürzte, legte der Goldpreis am Spotmarkt um über ein Prozent zu. Eine stärkere Divergenz zwischen dem angeblichen „digitalen Gold" und dem echten Gold lässt sich kaum denken. Selbst Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank, hatte Bitcoin einst als „digitales Gold" bezeichnet – eine Charakterisierung, die sich in Krisenzeiten regelmäßig als Wunschdenken entpuppt.

Denn genau das ist der entscheidende Punkt: Gold ist seit Jahrtausenden der ultimative sichere Hafen. Es benötigt keinen Strom, keine Blockchain und keine digitale Infrastruktur. Es ist greifbar, endlich und von keiner Regierung der Welt beliebig vermehrbar. Wenn Zölle eskalieren, wenn Militärkonvois in Richtung Naher Osten rollen, wenn die Unsicherheit an den Märkten mit Händen zu greifen ist – dann fließt das Kapital dorthin, wo es seit Generationen Schutz findet: in physische Edelmetalle.

Die Lehre für deutsche Anleger

Für den deutschen Sparer und Investor sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. In einer Welt, in der ein einziger Tweet aus dem Weißen Haus Milliarden an Marktwert vernichten kann, in der geopolitische Spannungen von der Ukraine bis zum Persischen Golf schwelen und in der die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Schuldenspirale weiter dreht, ist die Frage nach der richtigen Vermögenssicherung drängender denn je. Auch Ether, die zweitgrößte Kryptowährung, verlor am Montag knapp vier Prozent und notierte bei rund 1.867 US-Dollar – ein weiterer Beleg dafür, dass der gesamte Kryptosektor unter Druck steht.

Wer sein Vermögen nicht den Launen algorithmischer Handelssysteme und der Willkür politischer Entscheidungsträger ausliefern möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle wie Gold und Silber als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zu betrachten. Sie sind kein Spekulationsobjekt, sondern eine Versicherung gegen genau jene Verwerfungen, die wir derzeit erleben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, gründlicher Recherche getroffen werden. Weder die Redaktion noch der Herausgeber übernehmen Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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