
Brüsseler Größenwahn: EU will China und Indien das russische Öl verbieten

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die Europäische Union, jener bürokratische Moloch, der die eigene Wirtschaft systematisch an die Wand fährt, will nun ausgerechnet den beiden bevölkerungsreichsten Nationen der Erde vorschreiben, wo sie ihr Öl zu kaufen haben. Der EU-Sonderbeauftragte für Sanktionen, David O'Sullivan, verkündete in Brüssel mit der ihm eigenen Selbstüberschätzung, man werde den Druck auf China und Indien "deutlich erhöhen", damit beide Länder den Kauf von russischem Öl einstellen.
Die Realität hinter den großspurigen Ankündigungen
Die Fakten sprechen eine unmissverständliche Sprache: Während die EU ihren Anteil an russischen Ölimporten von 27 auf magere 2 Prozent gesenkt hat und beim Gas von 45 auf 13 Prozent zurückging, haben China und Indien ihre Käufe russischen Öls seit Kriegsbeginn massiv ausgeweitet. Peking und Neu-Delhi denken gar nicht daran, auf günstiges russisches Öl zu verzichten – und warum sollten sie auch? Beide Nationen verfolgen konsequent ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen, während Europa sich selbst kasteit.
Der Brent-Rohölpreis liegt derzeit bei etwa 63 US-Dollar pro Barrel, russisches Urals-Öl wird sogar für nur 53 Dollar gehandelt. O'Sullivan sieht darin eine Chance, Moskaus Kriegsfinanzierung zu erschweren. Doch die Rechnung geht nicht auf. Denn wer kauft das günstige russische Öl? Richtig – genau jene Länder, die sich von Brüsseler Drohgebärden nicht im Geringsten beeindrucken lassen.
Sanktionen gegen indische Raffinerien – ein Schuss ins eigene Knie
Als Beispiel für die vermeintliche Entschlossenheit der EU nannte O'Sullivan die Sanktionierung der indischen Raffinerie Nayara Energy. Man gehe gegen "Ermöglicher russischer Ölverkäufe" vor, darunter Häfen und Raffinerien in Drittstaaten. Was für eine groteske Vorstellung! Die EU, deren wirtschaftliche Bedeutung im globalen Maßstab kontinuierlich schwindet, maßt sich an, souveränen Staaten vorzuschreiben, mit wem sie Handel treiben dürfen.
Die politischen Instabilitäten in ölreichen Ländern wie dem Iran und Venezuela würden laut O'Sullivan die Lage auf dem Markt zu Lasten Russlands verschärfen. Dabei übersieht der Sanktionsbeauftragte geflissentlich, dass diese Länder zwar Verbündete Russlands, aber gleichzeitig auch Konkurrenten auf dem Ölmarkt sind. Ein Ausfall ihrer Lieferungen würde den Ölpreis eher nach oben treiben – und damit Russlands Einnahmen steigern.
Die Hybris der Brüsseler Bürokratie
Was genau will die EU eigentlich unternehmen, um China und Indien zum Einlenken zu bewegen? Mit welchen Druckmitteln gedenkt dieser "global unbedeutende, sich selbst massiv überschätzende Bürokraten-Haufen", wie es ein Kommentator treffend formulierte, die beiden asiatischen Großmächte zu beeindrucken? Die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: mit gar nichts.
China verfügt über eine Wirtschaftsleistung, die jene der gesamten EU längst überflügelt hat. Indien ist auf dem besten Weg, zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt aufzusteigen. Beide Länder haben keinerlei Veranlassung, auf die Befindlichkeiten einer Union Rücksicht zu nehmen, die sich durch ideologiegetriebene Energiepolitik selbst deindustrialisiert.
Europa zahlt den Preis für seine Selbstgerechtigkeit
Die Ironie der Geschichte ist kaum zu überbieten: Während die EU stolz verkündet, ihre Abhängigkeit von russischer Energie drastisch reduziert zu haben, zahlen europäische Verbraucher und Unternehmen den dreifachen Preis für Energie. Die Industrie wandert ab, Arbeitsplätze gehen verloren, und die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents erodiert zusehends.
Doch statt aus den eigenen Fehlern zu lernen, verdoppelt Brüssel den Einsatz. Man will nicht nur die eigene Bevölkerung mit überhöhten Energiepreisen belasten, sondern auch noch anderen Ländern vorschreiben, wie sie ihre Energieversorgung zu gestalten haben. Diese Mischung aus Arroganz und Realitätsverweigerung ist symptomatisch für eine EU, die den Bezug zur Wirklichkeit längst verloren hat.
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