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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
13:04 Uhr

Brüssels Billionen-Wahn: EU plant gigantische Eurobond-Offensive – während Russland den Dollar wiederentdeckt

Was sich derzeit hinter den Kulissen der europäischen Machtpolitik abspielt, könnte die finanzielle Zukunft des Kontinents auf Jahrzehnte hinaus prägen – und nicht zum Besseren. Beim vorbereitenden EU-Gipfel auf Schloss Alden Biesen in Belgien verdichteten sich die Anzeichen, dass der milliardenschwere Draghi-Plan tatsächlich in die Tat umgesetzt werden könnte. Ein fiskalisches Abenteuer von historischem Ausmaß, das insbesondere den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommen dürfte.

Der Draghi-Plan: 4 Billionen Euro auf Pump

Die Dimensionen sind schwindelerregend. Der ehemalige italienische Ministerpräsident und Ex-EZB-Chef Mario Draghi – jener Mann, der einst mit seinem berüchtigten „Whatever it takes" die Büchse der Pandora öffnete – hat den Bauplan für Europas vermeintliches Comeback geliefert. Über fünf Jahre sollen jährlich 800 Milliarden Euro in Eurobonds fließen, sofern nicht einige wenige vernünftige Politiker dieses riskante Unterfangen noch stoppen können. Diese zusätzliche Verschuldung würde die Gesamtschulden der Mitgliedstaaten unter den gegenwärtigen Bedingungen um rund 25 Prozent erhöhen.

Das Geld soll angeblich in grüne Technologien, künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur und sogar Militärtechnologie fließen – um den Kontinent bis 2030 auf das Niveau seiner geopolitischen Rivalen zu katapultieren. Hybris, ausgeführt am Anleihenmarkt, könnte man sagen. Denn die Testphase dieses Experiments hat bereits stattgefunden: Bei der Ausgabe der NextGenerationEU-Anleihen während der Corona-Ära wurden 750 Milliarden Euro aufgenommen. Das Ergebnis? Die Europäische Zentralbank musste einen Großteil davon selbst aufkaufen, weil die Nachfrage nach europäischen Schulden bestenfalls lauwarm war. Das Geld versickerte anschließend in südeuropäischen Sozialhaushalten und ausgewählten grünen Prestigeprojekten.

Deutschland als Zahlmeister – wieder einmal

Für Deutschland wäre die gleichzeitige Einführung von Eurobonds neben dem Draghi-Manöver das Ende jeder verbliebenen Hoffnung auf fiskalische Stabilität. Der eingeschlagene Kurs der aktuellen Bundesregierung würde die Staatsverschuldung bereits um mindestens fünf Prozent jährlich in die Höhe treiben. Rechnet man Deutschlands proportionalen Anteil an den neu ausgegebenen Euro-Schulden hinzu, lässt sich bereits absehen, dass die Bundesrepublik bis 2030 problemlos die Marke von 110 Prozent des Bruttoinlandsprodukts durchbrechen könnte. Der Wohlfahrtsstaat würde fortan direkt aus der Druckerpresse finanziert.

Und was macht Bundeskanzler Friedrich Merz? Er genoss demonstrativ die Gipfel-Einigkeit mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Man sei sich in den entscheidenden Fragen einig gewesen, erklärte Merz, und teile ein Gefühl der Dringlichkeit: Europa müsse jetzt handeln und wieder wettbewerbsfähig werden – besonders in der Industrie. Ausgerechnet jener Sektor, der durch genau die Politik am schwersten beschädigt wurde, die nun unter der Aufsicht des Kanzlers fortgeführt wird: höhere CO₂-Abgaben, Lieferkettengesetzgebung und eine Energiepolitik, die industrielle Ambitionen systematisch nivelliert. Man hatte sich von Friedrich Merz so viel mehr erhofft. Doch was bleibt, ist die übliche Gipfel-Folklore – nicht mehr.

Italiens Meloni wittert ihre Chance

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni – deren Heimatland mit einer Verschuldung von rund 130 Prozent des BIP aufwartet – dürfte die Idee einer gemeinsamen Haftung, insbesondere durch den deutschen Steuerzahler, nicht gänzlich unattraktiv finden. Es ist ein altbekanntes Spiel: Die Schulden werden vergemeinschaftet, die Risiken sozialisiert, und am Ende steht der fleißige deutsche Bürger für die Zeche gerade. Wer erinnert sich nicht an die leeren Versprechen der Vergangenheit, als die „Maastricht-Kriterien" noch als unantastbar galten?

Russlands Dollar-Comeback: Ein geopolitischer Paukenschlag

Während Brüssel um das goldene Kalb der Transformationsagenda tanzt und versucht, mit massiven Schuldenprogrammen Zeit zu kaufen, vollziehen sich hinter den Kulissen möglicherweise entscheidende Entwicklungen. Einem internen Kreml-Memorandum zufolge, das Bloomberg vorliegen soll, erwäge Russland eine Rückkehr zum US-Dollar-Zahlungssystem. Nach Jahren europäischer Sanktionen, amerikanischer Embargos und dem Ausschluss aus SWIFT wäre ein solcher Schritt ein geopolitischer Schock erster Ordnung.

Das Memorandum skizziere mehrere Bereiche überlappender russisch-amerikanischer Interessen: Energie- und Rohstoffkooperation sowie eine mögliche Integration dollarbasierter Finanzinstrumente in Russlands Bankensystem. Reuters habe einen entsprechenden Kontaktkanal zwischen Washington und Moskau bestätigt. Die Konsequenzen für die EU wären verheerend – eine weitere Isolierung Brüssels und möglicherweise sezessionistische Tendenzen, insbesondere in Osteuropa.

Die drei Großmächte rücken zusammen – Europa steht allein

Vor dem Hintergrund zunehmend koordinierter Aktivitäten zwischen den drei großen Akteuren – den Vereinigten Staaten, China und Russland – erscheint Brüssels Strategie in einem völlig anderen Licht. Vielleicht erklärt dies die hektischen Bemühungen, strategische Partnerschaften mit klassischen geopolitischen Swing States wie Indien oder dem MERCOSUR-Block zu suchen. Denn eines eint die drei Großmächte: Sie alle stehen in zunehmend angespannten Beziehungen zu Brüssel und den führenden Hauptstädten der Europäischen Union.

Während die USA unter Präsident Trump radikal deregulieren und China seinen technologischen Vorsprung ausbaut, klammert sich Europa an seine Ideologie der zentralisierten Kontrolle und Transformationslogik. Die beiden Supermächte weigern sich schlicht, ihre Köpfe gegen die Wand europäischer Illusionen zu schlagen. CO₂ lässt anderswo Pflanzen wachsen und Herden grasen, während hier „Flatterenergie" erzeugt und die Landschaft systematisch verwüstet wird.

Überregulierung statt Unternehmergeist

Die eigentlichen Probleme Europas werden durch schuldenfinanziertes staatliches Makro-Management nicht gelöst. Was fehlt, ist unternehmerischer Geist. Der Kontinent ist überreguliert, die Kapitalmärkte sind beeinträchtigt, und Europas stetig wachsender Staatsapparat verschlingt gewaltige Summen. Der Privatsektor kämpft darum, tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, während administrative Lasten und fiskalische Begehrlichkeiten weiter expandieren. Die selbstverschuldete Energiekrise, geboren aus dem grünen Transformationswahn, ist nur eine von mehreren Schlingen, die sich um den Hals der EU-Bürger zuziehen. Ein noch aufgeblähterer Staatsapparat würde diese Schlingen nicht lockern – er würde sie enger ziehen.

Und was beschloss das Europäische Parlament ausgerechnet am Tag des Gipfels? Dass eine Transfrau eine Frau sei. Punkt. So viel zur „regelbasierten Ordnung" und den europäischen Werten. Eine Ordnung, die auf vielem gründen könnte – offenbar aber nicht auf Vernunft und biologischer Realität. Europa gibt sich postaufklärerisch, jenseits der Grenzen des gesunden Menschenverstandes.

Gold als Anker in stürmischen Zeiten

In einer Welt, in der Regierungen Billionen an neuen Schulden auftürmen, Zentralbanken als Käufer letzter Instanz fungieren und geopolitische Verwerfungen die Finanzmärkte erschüttern, gewinnen physische Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung einmal mehr an Bedeutung. Wer sein Vermögen vor der schleichenden Entwertung durch die Druckerpresse schützen möchte, sollte Gold und Silber als unverzichtbare Beimischung eines breit gestreuten Anlageportfolios in Betracht ziehen. Denn während Papierwährungen kommen und gehen, hat das Edelmetall über Jahrtausende seinen Wert bewahrt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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