Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
30.08.2025
09:37 Uhr

Bundespräsidentenwahl 2027: Union laviert bei Frauenfrage – Linnemann fordert radikalen Beamtenabbau

Die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wirft bereits ihre Schatten voraus. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zeigt sich in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auffallend unverbindlich, wenn es um die Frage geht, ob die Union eine Frau für das höchste Staatsamt nominieren wird. Seine Aussage, dies sei "völlig offen", aber "ein gutes Signal", klingt nach typischem Politikersprech – viel Rauch um nichts.

Gauck als Vorbild – von der Leyen als Phantom

Interessant wird es, wenn Linnemann über das ideale Profil eines Bundespräsidenten philosophiert. Joachim Gauck habe Debatten angefacht und sei nicht abgehoben gewesen, schwärmt der CDU-Generalsekretär. Die Menschen hätten gespürt, dass er das normale Leben kenne. Eine bemerkenswerte Aussage, bedenkt man, dass Gauck mit seinen oft polarisierenden Äußerungen durchaus für Kontroversen sorgte – etwas, was man vom amtierenden Bundespräsidenten Steinmeier wahrlich nicht behaupten kann.

Die Spekulationen um EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als mögliche Kandidatin wischt Linnemann geschickt vom Tisch. Sie habe bereits selbst abgewunken, betont er. Man fragt sich allerdings, ob hier nicht bereits hinter den Kulissen die Weichen gestellt werden. Von der Leyen, die in Brüssel nicht gerade durch überzeugende Leistungen glänzt, als deutsche Bundespräsidentin? Der Gedanke allein lässt einen erschaudern.

Radikaler Kahlschlag im Beamtenapparat

Deutlich konkreter wird Linnemann bei einem anderen Thema: dem aufgeblähten Beamtenapparat. Seine Forderung klingt radikal und ist längst überfällig. Verbeamtungen sollen nur noch dort stattfinden, wo ein besonderes Treueverhältnis zum Staat bestehe – bei Polizei, Feuerwehr, in Sicherheitsbereichen, beim Finanzamt oder Zoll.

"Wir wollen acht Prozent an Personal in den Ministerien bis 2029 einsparen"

Diese Ansage hat es in sich. Endlich traut sich jemand aus der Union, das auszusprechen, was viele Bürger seit Jahren denken: Der deutsche Staatsapparat ist hoffnungslos überdimensioniert. Während die Privatwirtschaft unter immer höheren Abgaben ächzt, leistet sich der Staat einen Beamtenapparat, der in vielen Bereichen längst nicht mehr zeitgemäß ist.

Die Länder als Verbeamtungsmaschinen

Linnemann weist zu Recht darauf hin, dass die meisten Verbeamtungen in den Ländern stattfinden. Hier haben sich über Jahrzehnte Strukturen verfestigt, die kaum noch zu durchbrechen sind. Lehrer, Verwaltungsangestellte, selbst Hausmeister – überall wird munter verbeamtet, als gäbe es kein Morgen. Die Rechnung zahlt der Steuerzahler, der die üppigen Pensionen finanzieren muss.

Besonders pikant: Während Linnemann über Personalabbau philosophiert, plant die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur. Man darf gespannt sein, wie viele neue Beamtenstellen zur "Verwaltung" dieses Vermögens geschaffen werden. Die Erfahrung lehrt: Wo Geld fließt, wächst auch der Verwaltungsapparat.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bundespräsidentenwahl 2027 wird zeigen, ob die Union tatsächlich bereit ist, neue Wege zu gehen. Eine Frau als Staatsoberhaupt wäre zweifellos ein Signal – aber bitte keine abgehalfterte EU-Funktionärin, sondern eine Persönlichkeit mit Format und Bodenhaftung.

Was den Beamtenabbau angeht, sollte man Linnemanns Ankündigungen mit gesunder Skepsis betrachten. Zu oft haben wir erlebt, wie vollmundige Versprechen im Berliner Politikbetrieb versanden. Der Beamtenapparat hat mächtige Fürsprecher, und die Gewerkschaften werden nicht tatenlos zusehen, wenn ihre Pfründe bedroht werden.

Fazit: Linnemann spricht wichtige Themen an, bleibt aber in vielem vage. Die wahre Bewährungsprobe für die Union kommt, wenn aus Worten Taten werden müssen. Bis dahin gilt: Wer echte Vermögenssicherung betreiben will, sollte sich nicht auf die Politik verlassen, sondern auf bewährte Sachwerte wie physische Edelmetalle setzen – sie überdauern Regierungen und Beamtenapparate gleichermaßen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen