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Kettner Edelmetalle
12.04.2026
14:55 Uhr

BYDs neuer Elektro-Koloss: Chinas Autoriese greift mit 950 Kilometern Reichweite an

BYDs neuer Elektro-Koloss: Chinas Autoriese greift mit 950 Kilometern Reichweite an

Während die deutsche Automobilindustrie zwischen Regulierungswahn, ideologischer Transformationspolitik und schwindender Wettbewerbsfähigkeit taumelt, setzt der chinesische Hersteller BYD ein weiteres Ausrufezeichen. Mit dem „Great Tang" – einem vollelektrischen Siebensitzer-SUV der Superlative – demonstriert das Unternehmen aus Shenzhen einmal mehr, wohin die Reise in der globalen Automobilbranche geht. Und wohin eben nicht.

Ein Flaggschiff, das Maßstäbe setzen soll

Der BYD Great Tang, die Serienversion des auf der Beijing Auto Show vorgestellten Dynasty-D-Konzepts, erreicht derzeit die chinesischen Händler. Mit über 5,30 Metern Länge und einem Radstand von mehr als 3,12 Metern handelt es sich um das größte SUV, das BYD jemals gebaut hat. Drei Sitzreihen, sieben Plätze – konzipiert für Familien, die Raum, Effizienz und beeindruckende elektrische Reichweite in einem Fahrzeug vereinen wollen.

Die Zahlen sind bemerkenswert: In der Heckantriebsvariante soll der Great Tang mit seinem 130,15-kWh-Batteriepaket auf Basis der zweiten Generation der sogenannten Blade-Battery-Architektur eine Reichweite von bis zu rund 950 Kilometern nach dem chinesischen CLTC-Testzyklus erreichen. Fairerweise sei angemerkt, dass dieser Prüfzyklus als eher optimistisch gilt – doch selbst mit erheblichen Abschlägen bliebe die Reichweite beeindruckend.

3,9 Sekunden auf 100 – im Familien-SUV

Wer es sportlicher mag, greift zur Allradvariante mit Doppelmotor. Diese leistet bis zu 585 kW und katapultiert den über fünf Meter langen Koloss in nur 3,9 Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer. Der Preis für diese brachiale Beschleunigung: Die Reichweite sinkt auf etwa 850 Kilometer nach CLTC – ein Kompromiss, den viele Käufer wohl bereitwillig eingehen dürften.

Zusätzlich zu den vollelektrischen Varianten plant BYD auch Plug-in-Hybrid-Versionen. Die effizienzbetonte DM-i-Variante kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit einem 200-kW-Elektromotor und soll rein elektrisch rund 340 Kilometer weit kommen. Die leistungsstärkere DM-p-Version bringt es mit Doppelmotor auf 400 kW Systemleistung und richtet sich an Fahrer, die dynamischeres Fahren bevorzugen, ohne auf die Flexibilität eines Hybridantriebs verzichten zu müssen.

Strategische Positionierung im hart umkämpften Markt

BYD positioniert den Great Tang bewusst unterhalb seiner Premiummarke Denza, zielt aber dennoch auf das obere Segment des Massenmarktes. Damit will der Konzern interne Kannibalisierung vermeiden und gleichzeitig ein Segment bedienen, das in China rasant wächst. Zu den direkten Konkurrenten zählt etwa der Geely Galaxy M9, ein großer Plug-in-Hybrid-SUV, der allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres über 11.000 Auslieferungen verzeichnete.

Was bedeutet das für die deutsche Autoindustrie?

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass Fahrzeuge wie der BYD Great Tang den Druck auf deutsche Hersteller massiv erhöhen werden. Während hierzulande Milliarden in ideologisch motivierte Transformationsprojekte fließen, während Bürokratie und Energiekosten die Produktion verteuern und während die Politik sich lieber mit Gendersternchen als mit industriepolitischer Strategie beschäftigt, baut China Fahrzeuge, die technologisch auf Augenhöhe – wenn nicht sogar darüber – mit den besten europäischen Produkten liegen. Und das zu Preisen, die den deutschen Premiumherstellern das Fürchten lehren dürften.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, die Rahmenbedingungen für den Industriestandort Deutschland endlich wieder wettbewerbsfähig zu gestalten. Denn mit jedem Monat, der verstreicht, wächst der technologische Vorsprung chinesischer Hersteller – und mit ihm die Gefahr, dass Deutschland seine einstige Vormachtstellung im Automobilbau unwiederbringlich verliert. Die Zeiten, in denen „Made in Germany" automatisch für technologische Überlegenheit stand, könnten schneller vorbei sein, als manchem lieb ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung – sei es in Aktien von Automobilherstellern oder andere Anlageklassen – sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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