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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
13:06 Uhr

Chinas Immobilienkrise: S&P prognostiziert dramatischen Absturz des Häusermarktes

Die Hiobsbotschaften aus dem Reich der Mitte reißen nicht ab. Kaum zwei Monate nach Beginn des Jahres 2026 sieht sich die Ratingagentur S&P Global gezwungen, ihre ohnehin düsteren Prognosen für den chinesischen Immobilienmarkt noch einmal drastisch nach unten zu korrigieren. Was sich dort abspielt, gleicht einem wirtschaftlichen Erdbeben in Zeitlupe – mit Schockwellen, die weit über Asiens Grenzen hinaus zu spüren sein dürften.

Ein Absturz, der seinesgleichen sucht

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: S&P erwartet nun einen Rückgang der Primärimmobilienverkäufe um zehn bis vierzehn Prozent in diesem Jahr. Noch im Oktober hatte die Agentur lediglich einen Einbruch von fünf bis acht Prozent vorhergesagt. Die Analysten finden deutliche Worte für die Lage:

"Dies ist ein Abschwung, der so tief verwurzelt ist, dass nur die Regierung die Kapazität hat, den Überschuss an Lagerbeständen aufzufangen."

Besonders alarmierend ist die Entwicklung in Chinas Metropolen. Peking, Guangzhou und Shenzhen verzeichneten im vergangenen Jahr Preisrückgänge von mindestens drei Prozent. Einzig Shanghai konnte sich dem Abwärtstrend entziehen und meldete einen Anstieg von 5,7 Prozent. Doch diese Ausnahme bestätigt nur die Regel eines flächendeckenden Verfalls.

Der Teufelskreis aus fallenden Preisen und schwindendem Vertrauen

Was einst mehr als ein Viertel der chinesischen Wirtschaftsleistung ausmachte, hat sich binnen vier Jahren halbiert. Die jährlichen Verkaufszahlen stürzten von 18,2 Billionen Yuan im Jahr 2021 auf nur noch 8,4 Billionen Yuan – ein Rückgang von 12,6 Prozent allein im vergangenen Jahr. Die Crux dabei: Trotz des dramatischen Nachfrageeinbruchs bauen die Entwickler munter weiter. Das sechste Jahr in Folge türmen sich fertiggestellte, aber unverkaufte Wohnungen auf.

"Fallende Preise untergraben das Vertrauen der Hauskäufer", konstatiert der S&P-Bericht nüchtern. "Es ist ein Teufelskreis ohne einfachen Ausweg." Der Überschuss an Wohnraum drückt die Preise weiter – um weitere zwei bis vier Prozent dürften sie in diesem Jahr sinken, nachdem sie bereits 2025 ähnlich stark nachgaben.

Pekings halbherzige Rettungsversuche

Die chinesische Regierung könnte theoretisch unverkaufte Immobilien aufkaufen, um daraus bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Doch bislang bleiben diese Bemühungen Stückwerk. Stattdessen setzt Peking seine Prioritäten bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien – eine Strategie, die nach Einschätzung des US-Forschungsinstituts Rhodium Group bei weitem nicht ausreicht, um den Immobilieneinbruch zu kompensieren.

Die Konsequenz: Chinas Wirtschaft wird zunehmend abhängig von Exporten und damit anfälliger für Handelskonflikte. Angesichts der von US-Präsident Trump verhängten Zölle von 34 Prozent auf chinesische Waren eine denkbar ungünstige Konstellation.

Entwickler unter massivem Druck

Für Chinas angeschlagene Immobilienentwickler verschärft sich die Lage dramatisch. Sollten die Verkäufe zehn Prozentpunkte unter den Erwartungen von S&P liegen, droht vier von zehn bewerteten Unternehmen eine Herabstufung. China Vanke, einst einer der größten Entwickler des Landes, bat bereits Ende vergangenen Jahres um Zahlungsaufschub für Teile seiner Schulden.

Die Immobilienkrise in China ist mehr als nur ein lokales Problem. Sie ist ein Warnsignal für die Fragilität eines Wirtschaftsmodells, das zu lange auf schuldenfinanziertes Wachstum setzte. Für Anleger, die ihr Vermögen schützen möchten, unterstreicht diese Entwicklung einmal mehr den Wert krisenfester Anlagen wie physischer Edelmetalle, die von derartigen Verwerfungen unberührt bleiben.

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