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23.01.2026
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Davos-Doppelschlag: Trump und Milei demontieren die globalistische Agenda des WEF

Davos-Doppelschlag: Trump und Milei demontieren die globalistische Agenda des WEF

Es war ein Mittwoch, der in die Annalen des World Economic Forum eingehen dürfte – allerdings nicht so, wie es sich die Organisatoren erhofft hatten. Donald Trump und Javier Milei, die beiden unbequemsten Staatsmänner der westlichen Hemisphäre, zerlegten die sorgsam gepflegte Agenda des Davoser Elitenzirkels mit chirurgischer Präzision. Der eine schwang den rhetorischen Vorschlaghammer, der andere führte das intellektuelle Florett – und am Ende lag die globalistische Selbstgefälligkeit in Trümmern.

Das WEF: Brutstätte zentralistischer Machtphantasien

Seit Jahrzehnten fungiert das World Economic Forum als ideologisches Sammelbecken jener politischen Kräfte, die den Bürger nicht als freies Individuum, sondern als verwaltbaren Datensatz betrachten. Unter der langjährigen Führung von Klaus Schwab entwickelte sich Davos zum Quellort fragwürdiger Konzepte: klimasozialistische Agenden, die sogenannten 15-Minuten-Städte zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit, digitale Kontrollwährungen als Vehikel versteckter Kapitalkontrollen. Die Vision einer suprastaatlich organisierten digitalen Identität, in der Finanzverhalten, Gesundheitsstatus und politische Zuverlässigkeit zur kontrollierbaren Einheit verschmelzen, entstammt ebenfalls den Davoser Denkfabriken.

Mobilität, Ernährung, Wohnen – alles soll zur moralischen Bewährungsprobe umfunktioniert werden. Der CO₂-Fußabdruck ersetzt das individuelle Urteil, Abweichung gilt als gesellschaftliches Fehlverhalten. Es wäre die Vollendung des gläsernen Bürgers, das Schlusskapitel individueller Würde und Freiheit.

Trumps Abrechnung mit dem europäischen Selbstbetrug

Der amerikanische Präsident, außerhalb seines MAGA-Orbits nicht gerade als Meister der gehobenen Redekunst bekannt, erklärte die Agenda des WEF auf seine ganz eigene, unverblümte Weise für gescheitert. Er spottete über die Energiepolitik der Europäer, sprach offen über die selbstzerstörerische Migrationspolitik des Kontinents und präsentierte eine ökonomische Bilanz, die selbst abgeklärte Technokraten aufhorchen ließ: 5,4 Prozent Wachstum im Schlussquartal, vollständige Deregulierung des Energiesektors, radikaler Rückbau des Staatsapparates um 250.000 Angestellte allein auf föderaler Ebene.

Das waren Stiche ins Herz der Zentralplaner und erklärten Freunde des großen Staatswesens. Planung gegen Wachstum, Moralismus gegen Wohlstand, Kontrolle gegen Dynamik – jede ihrer Gewissheiten wurde vorgeführt wie ein schräger politischer Mythos. Den endgültigen Schachmattzug setzte Trump mit dem nüchternen Verweis auf die vollständige sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas vom amerikanischen Militärapparat. Wer sich nicht selbst verteidigen kann, so die unausgesprochene Botschaft, sollte vorsichtig sein mit allgemeinen Belehrungen.

Mileis intellektuelle Bankrotterklärung des Sozialismus

Unmittelbar nach Trump betrat Javier Milei das Podium und eröffnete mit einer zunächst irritierenden Sentenz: „Machiavelli ist tot." Ihre Bedeutung jedoch war unmissverständlich. Die Politik öffentlicher Manipulation und technokratischer Steuerung, wie sie vor allem in EU-Europa zur Leitlinie geworden ist, führt nicht zur Ordnung, sondern in ihre eigene Krise. Das Staatswesen müsse sich an moralischen Prinzipien ausrichten und die individuelle Freiheit zum Ausgangspunkt politischen Handelns erheben.

Milei legte nach mit einer Anklage von historischer Tragweite: Hundertfünfzig Millionen Menschen hätten im vergangenen Jahrhundert im Namen des Sozialismus ihr Leben verloren; die Überlebenden seien in Armut zurückgeblieben. Gerecht sei allein der Kapitalismus des freien Handels: freiwilliger Tausch, die uneingeschränkte Geltung von Eigentumsrechten, gegründet auf meritokratischen Werten.

Diese Worte haben Gewicht. In den zwei Jahren seiner Präsidentschaft riss Milei das Ruder Argentiniens buchstäblich herum: Er führte das Land zurück auf den Wachstumspfad, beschnitt den Staatsapparat radikal und brachte die Inflation unter Kontrolle.

Die Rückkehr zu den Quellen als Ausweg aus der Krise

Milei lieferte auch eine Antwort auf die entscheidende Frage unserer Zeit: Wie lässt sich die gegenwärtige kulturelle Krise überwinden? Ausschließlich durch die Rückkehr zu den Quellen, so seine Diagnose – zur griechischen Philosophie als Inspiration unseres Denkens, zum römischen Recht und zur republikanischen Gesinnung, vor allem aber zu den jüdisch-christlichen Werten. Im Zusammenspiel bildeten diese zivilisatorischen Errungenschaften die Rezeptur für ein Comeback des Westens.

Dass Milei es sich nicht nehmen ließ, Bundeskanzler Friedrich Merz einen verspäteten Konter mitzugeben, rundete den Auftritt ab. Merz hatte Milei noch ein Jahr zuvor als einen Politiker bezeichnet, der auf dem eigenen Volk herumtrample und eine Politik der Spaltung betreibe. Für Milei jedoch sind es gerade die Unternehmer, die den Innovationsprozess einer freien Marktwirtschaft vorantreiben. Politik müsse aufhören, diejenigen zu belästigen, die daran arbeiten, eine bessere Welt zu schaffen. In dieser Lesart sind Merz und seine Regierung tatsächlich eine Last für all jene, die im Leben vorankommen wollen.

Die konservative Wende gewinnt an Fahrt

Trump und Milei sind dabei lediglich die populärsten Repräsentanten einer zunehmend wirkmächtigen konservativen Wende. Und auch wenn es der europäischen Presse noch immer gelingt, den amerikanischen Präsidenten zum verrückt gewordenen Unhold umzudeuten, gewinnt die von ihm wie von Milei vermittelte Botschaft spürbar an Auftrieb. Die kulturelle und ökonomische Krise unserer Zeit erweist sich bei näherem Hinsehen vor allem als Krise des Etatismus und des Glaubens an den starken Staat.

In Argentinien und in den Vereinigten Staaten haben die Reparaturarbeiten längst begonnen. Die offene Frage lautet nicht mehr, ob ein Kurswechsel möglich ist, sondern wann sich die Europäer – und insbesondere die Deutschen – dazu entschließen, dem Beispiel dieser beiden zu folgen. Denn eines steht fest: Die Zeit der sozialistischen Experimente auf Kosten der Bürger neigt sich dem Ende zu. Die Freiheit ist zurück auf der Agenda – ob es den Davoser Eliten gefällt oder nicht.

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